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	<title>Kommentare zu: Zitat der Woche 48</title>
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	<description>Die Wahrheit des Wortes</description>
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		<title>Von: Angelika M. Wohofsky</title>
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		<dc:creator>Angelika M. Wohofsky</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Nov 2008 15:42:54 +0000</pubDate>
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		<description>Guter alter Tucholsky! Wie wahr - und das sollte uns zu denken geben. Doch in Anbetracht der Unwissenheit vieler h&#228;tten wir schon l&#228;ngst erkennen m&#252;ssen, dass es Amerika schlecht geht. Sonst h&#228;tten die in den letzten 15 Jahren  nicht so sehr auf Religion und Kirche gesetzt. Schaut euch doch mal die TV-Serien seit Mitte der 90er an. Da spielen religi&#246;se Inhalte immer mehr ein Rolle - unbewusst im Hintergrund, wenn die T&#246;chter der TV-Familie nicht alleine ausgehen d&#252;rfen und den ersten Sex erst mit ihrem Ehemann wollen. Und das auch noch laut propagieren!
Wir in Europa sind da &#228;hnlich. Auch bei uns wird Religion zunehmend zum Thema, insbesondere der Islam. Und je schlechter es uns gehen wird, umso mehr wird der Islam dran Schuld sein. Erkennt Ihr, dass wir diese Zeiten schon mal hatten? Die Religion, welche damals den S&#252;ndenbock stellte, f&#228;ngt mit &quot;J&quot; an ... 

Aber kritisches Hinterfragen von Informationen ist seit gut 15 Jahren nicht mehr &#252;blich. Erkennbar ist dieser Umstand indirekt an der Pisa-Studie. Wenn Menschen nicht mehr sinnzusammenh&#228;ngend lesen k&#246;nnen, darf man nicht erwarten, dass sie verstehen, was man ihnen erz&#228;hlt. Da wird dann nur noch selektiv erfasst, was zu fatalen Missinterpretationen des eigenen Weltbildes f&#252;hrt. Der Boden f&#252;r Fundamentalismus und Radikalismus wird damit bereitet. Aber sowas wollen ja viele nicht h&#246;ren, weil es unangenehm ist und man dadurch sich selbst hinterfragen muss.

&#220;brigens, je h&#246;her die Bildung, umso schlechter steht es mit der Selbstreflektion. Weil man ja was gelernt hat. Paradox ist das Ganze allemal.

AMW</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Guter alter Tucholsky! Wie wahr &#8211; und das sollte uns zu denken geben. Doch in Anbetracht der Unwissenheit vieler h&auml;tten wir schon l&auml;ngst erkennen m&uuml;ssen, dass es Amerika schlecht geht. Sonst h&auml;tten die in den letzten 15 Jahren  nicht so sehr auf Religion und Kirche gesetzt. Schaut euch doch mal die TV-Serien seit Mitte der 90er an. Da spielen religi&ouml;se Inhalte immer mehr ein Rolle &#8211; unbewusst im Hintergrund, wenn die T&ouml;chter der TV-Familie nicht alleine ausgehen d&uuml;rfen und den ersten Sex erst mit ihrem Ehemann wollen. Und das auch noch laut propagieren!<br />
Wir in Europa sind da &auml;hnlich. Auch bei uns wird Religion zunehmend zum Thema, insbesondere der Islam. Und je schlechter es uns gehen wird, umso mehr wird der Islam dran Schuld sein. Erkennt Ihr, dass wir diese Zeiten schon mal hatten? Die Religion, welche damals den S&uuml;ndenbock stellte, f&auml;ngt mit &#8220;J&#8221; an &#8230; </p>
<p>Aber kritisches Hinterfragen von Informationen ist seit gut 15 Jahren nicht mehr &uuml;blich. Erkennbar ist dieser Umstand indirekt an der Pisa-Studie. Wenn Menschen nicht mehr sinnzusammenh&auml;ngend lesen k&ouml;nnen, darf man nicht erwarten, dass sie verstehen, was man ihnen erz&auml;hlt. Da wird dann nur noch selektiv erfasst, was zu fatalen Missinterpretationen des eigenen Weltbildes f&uuml;hrt. Der Boden f&uuml;r Fundamentalismus und Radikalismus wird damit bereitet. Aber sowas wollen ja viele nicht h&ouml;ren, weil es unangenehm ist und man dadurch sich selbst hinterfragen muss.</p>
<p>&Uuml;brigens, je h&ouml;her die Bildung, umso schlechter steht es mit der Selbstreflektion. Weil man ja was gelernt hat. Paradox ist das Ganze allemal.</p>
<p>AMW</p>
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