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Die Wahrheit des Wortes

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Zitat der Woche 41

10. Oktober 2008

In der nun langsam endenden Woche, ging es vordergründig eigentlich nur um zwei entscheidende Bereiche und hierbei reden wir von Politik und Wirtschaft. Erst wenn man sich mit den Geschehnissen etwas tiefer beschäftigt, wird einem klar, dass es um noch viel, viel mehr ging. Es ging in der vergangenen Woche immer wieder um das Thema Vertrauen. Aber wie soll man in einen Staat, in eine Wirtschaft vertrauen, die selber zum Beispiel den Börsengang der Deutschen Bahn verschiebt. Wie soll man einem Innenminister vertrauen, der schon heimlich die eigene Bevölkerung kontrollieren will. Man sieht es ist eine Zwickmühle mit dem Vertrauen und das zeigt auch das Zitat dieser Woche.

`Wer andern gar zu wenig traut, hat Angst an allen Ecken; wer gar zu viel auf andre baut, erwacht mit Schrecken. Es trennt sie nur ein leichter Zaun, die beiden Sorgengründer: Zuwenig und zuviel Vetraun sind Nachbarskinder. `

Heinrich Christian Wilhelm Busch (Deutscher Dichter und Humorist 1832-1908)

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Kategorie: Europa · Gesellschaft · Kultur · Politik · Wirtschaft · Zitate der Woche 2008

Bis jetzt 1 Kommentar ↓

  • 1 Angelika M. Wohofsky // 10. Okt 2008 at 10:34

    Guter alter Wilhelm – dein Buch mit rotem Einband steht bei mir im Wohnzimmer und das Zitat ist so aktuell wie noch nie! Da fällt mir doch gerade eine Bemerkung eines Kollegen ein: “Wir wollen das Geld nur jenen geben, denen wir vertrauen.” Im letzten Jahr belächelte man mich für diesen Satz, heute schweigen sie betroffen, die Belächler. Weil sie ihr Geld in etwas investiert haben, was nur oberflächlich Vertrauen erweckte. Ein riesiger Vertrauens-Fake ist diese Maschinerie. Und es ging gut, gemäß der Faker-Regel: Nimm fünf Prozent und mach ein “roaring business” draus.

    Es geht also nicht um die Menge an Geld, die derzeit an den Börsen verpufft. Es geht um das Vertrauen, das sich in Rauch auflöst. Und damit geht es um ein Werkzeug der Humanität. Denn Menschen brauchen Vertrauen um zusammen zu leben, zu arbeiten, zu lieben und einfach im Miteinander etwas zu schaffen. Bröckelt jetzt gar die Basis unserer Gesellschaft, indem sich ein grundlegendes Werkzeug in Rauch auflöst?

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