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Die Wahrheit des Wortes

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Winter trotz Erderwärmung

5. Januar 2010

Man glaubt es kaum aber trotz Erderwärmung gibt es auch in diesem Jahr in Deutschland und weiten Teilen Europas einen Winter. In großen Teilen dieses Landes reicht dieser sogar noch immer dafür aus den Verkehr zum Zusammenbruch zu bringen und das ist das wirklich Erstaunliche. Die Weltklimakonferenz ist gerade erst gescheitert, da hat die Kälte den Kontinent fest im Griff. Alles in allem dürfte dies die Menschen, die mit der Erderwärmung jeden Tag ihr Geld verdienen, kaum stören, denn scheinbar hat man die Medien fest im Griff, so etwas kann man dann schon als eine durchaus gelungene Lobbyarbeit bezeichnen. Es würde aber auch schwer fallen Temperaturen von über Minus 20 Grad Celsius noch als zu mild für dieses Jahreszeit zu verkaufen, deshalb versucht man es glücklicherweise auch erst gar nicht. Es soll im Schwerpunkt aber diesmal gar nicht so sehr um das Thema Klimawandel und die damit verbundenen Geschäfte gehen, als viel mehr um die Frage, wie sieht es mit dem öffentlichen Leben während der Weltwirtschaftskrise in Deutschland im Winter aus?

Keine Verpflichtung den Schnee zu entfernen
Manch einer wird es gerade im Moment kurz nach den Feiertagen kennen, da hat man erst mit der Familie und dann noch mit Freunden bis zum Morgengrauen gefeiert und ist dann höchst zufrieden über ein tolles Fest erst in den Morgenstunden ins Bett gefallen. Die Konsequenz im schlimmsten Fall könnte am nächsten Morgen mehr als nur ein Kater sein, denn sollte es, wie es in diesen Tagen häufig vorkam, geschneit haben und man am Morgen nicht geräumt haben und es kommt zu einem Unfall vorm Haus, haftet man. Nächstes Beispiel, gerade hat die erste Arbeitswoche 2010 begonnen, nun parkt man aus und rutscht auf der nicht geräumten, öffentlichen Strasse in eine anderes Auto, nun kann man versuchen den Staat zu verklagen, wird aber wohl kaum Erfolg haben, denn eine Pflicht für den Staat die Strassen, die man mit immer mehr Steuern letztendlich selber bezahlt, vom Schnee zu befreien, gibt es nicht. Ein ebenso einfaches, wie auch schönes Beispiel, wie es in diesem Staat im Bereich der Gerechtigkeit aussieht. Ein klare Verpflichtung zum Zahlen gibt es, Leistung gibt es aber nur nach Ermessen.

Es mag eine Täuschung in der Wahrnehmung sein aber es fühlt sich so an, als würde mit steigender Staatsverschuldung die Leistung, die man von einem Staat erwarten kann und muss, immer weniger. Ganz zu schweigen, wie schnell man in der heutigen Zeit von der Arbeitslosigkeit in die völlige Armut durch Hartz IV fällt und das obwohl auch die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung nun wieder massiv ansteigen sollen, scheinen auch die Leistungen, wie zum Beispiel der Winterdienst weniger zu werden. Dies bedeutet im schlimmsten Fall weniger Sicherheit auf deutschen Strassen und mehr Gefahr für Leib und Leben der Bürger, die sich auf diesen bewegen. Man sieht bislang ging es nur um den Staat und dessen Politik und nicht um die Wirtschaft und da haben die letzten Tage ganz eindeutig gezeigt, dass es nicht besser aussieht. Der Dortmunder Flughafen entging nur ganz knapp einer Katastrophe, als ein Urlaubsflieger mit 165 Passagieren über die Startbahn rutschte und in einem Acker stecken blieb und erst nach mehr als zwölf Stunden geborgen werden konnte. Die Bahn ist bei Temperaturen um den Gefrierpunkt so oder so immer ein Thema für sich, denn hier versagen direkt in Reihe Oberleitungen und Weichen, was den Konzern nicht daran hindert die Preise zu erhöhen.

Wetterfrösche und andere Experten
Gerade erst wurde aus Kopenhagen, Hopenhagen, um dann doch erwartungsgemäß zu Floppenhagen zu werden. Barack Obama versuchte laut Medienberichten alles, um doch noch für ein gutes Ergebnis zu sorgen, man hat den armen Mann nur nicht gelassen. Man kann sich jetzt überlegen was schlimmer ist, dass offensichtliche Desinteresse dieses Mannes in einer weiteren, die Welt betreffenden Frage oder aber die Tatsache, dass Länder wie der Sudan ihn auflaufen lassen können, von China ganz zu schweigen. Hier sollte man im Detail noch einmal darüber nachdenken, ob es wirklich sinnvoll ist im Falle der USA noch von einer Weltmacht zu sprechen und das bei einem so oder so außerordentlich fragwürdigen Thema. Denn, wie schon häufiger erwähnt, stehen beim Thema Klimawandel und Erderwärmung doch ganz offensichtlich eher wirtschaftliche Interessen im Vordergrund, als das es wirklich um die Rettung der Erde geht. Die Erde hat schon Schlimmeres überlebt, als das was im Moment diskutiert wird, ob und wie viele Menschen es überleben würden, ist eine andere Frage. Aber man muss sich auch fragen, für wie wichtig man die Menschheit im Kontext der Erdgeschichte hält. So gelangt man ganz schnell zur Frage, ob es wirklich um die Erde geht oder nicht doch viel mehr, um die Menschheit die dadurch überzeugt, dass sie sich gegenseitig bekriegt und vernichtet.

Man sieht hier sehr deutlich, wie schnell man an einen Scheideweg gelangt. Die Medien scheinen es da nicht ganz so genau zu nehmen und folgen, wie scheinbar doch oftmals, einfach dem Weg des Geldes und das wird seit einigen Jahren vor allem im Bereich der erneuerbaren Energien gemacht. In einer Welt, die zum größten Teil nur noch auf Konsum basiert und wo der Kommunikationssektor mehr und mehr abgefrühstückt ist, braucht man halt etwas Neues, was die Massen begeistert und zum Konsum anregt, was wäre da besser als Produkte, die die Welt retten, während man diese an der anderen Seite zerbombt. Noch während der ersten Kälteperiode zu Beginn des Herbstes letzten Jahres, erzählten die Wetterfrösche und Experten der Gesellschaft, dass es bei so früher Kälte kaum einen kalten Winter geben würde, was natürlich eine hervorragende Einleitung in den Hype um den Weltklimagipfel in Kopenhagen war, der zum Jahresende anstand. Nun kam es anders und genau diese Menschen sprechen plötzlich, völlig unüberrascht, über einen ganz normalen Winter in Europa, was nach der gerade beschriebenen Ansage für diese Jahreszeit schon sehr erstaunlich ist. Am Ende des Tages bleibt der Fakt, dass Kopenhagen genauso floppte, wie die Prognosen der Wetterfrösche und beides nicht zum ersten Mal.

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Kategorie: Europa · Gesellschaft · Medien · Politik · Umwelt · Wirtschaft

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