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Die Wahrheit des Wortes

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Willkommen in 2009!

4. Januar 2009

Auch die Österreich-Redaktion von fairschreiben begrüßt alle Leserinnen und Leser in diesem neuen Jahr, das ein historisches Jahr werden wird. Die USA haben ihren ersten schwarzen Präsidenten, der auch seine First Lady respektvoll an seiner Seite erwähnt. Am Gaza Streifen bekamen wir über den Jahreswechsel schon mal einen Vorgeschmack, wenn Diplomatie nichts mehr ausrichten kann. Und wir haben in Österreich zehn Urnengänge bei diversen Wahlen am Stundenplan und laut Vizekanzler Josef Pröll und Bundespräsident Fischer einige “unpopuläre Maßnahmen” im Köfferchen. Schließlich kann sich Österreich auf ein Ansteigen der Arbeitslosen, eine Rezession mit bis zu 1 % – “es kann noch schlimmer kommen”, so Nowotny von der Nationalbank und Co – einzustellen und die eine oder andere Überraschung wäre aus journalistischer Sicht erwartbar.

Da also die Prognosen nicht gerade rosig aussehen, will die Österreich-Redaktion von fairschreiben in diesem historischen Jahr 2009 Entwicklungsmöglichkeiten und Perspektiven in Zeiten der Wirtschaftskrise und Rezession aufzeigen. Daneben wollen wir informieren und auch immer ein wenig den Blick auf das historische Pendant der 20er und 30er Jahre richten. Die österreichischen Medien, insbesondere der ORF,  bezeichnen nämlich die Aktienverluste von 2008 als schlimmstes Börsenjahr seit Menschengedenken – Vergleiche zu 1929 haben sich bereits erübrigt. Ein wenig Hintergrundwissen wird uns also guttun, die Zeichen der Zeit zu erkennen und auf diese gemäß zu reagieren. Das soll den Leserinnen und Lesern hier ein wenig Hilfe bieten, nach Alternativen Ausschau zu halten. Denn die werden wir brauchen, anstatt mit Vogelstraußpolitik den Kopf in den Sand zu stecken. Motto: “Hauptsache ich hab alles. Die Krise ist mir wurscht!” Leider hört man in Österreich immer mehr solcher Stimmen, und viele Menschen meinen, wenn man nicht über das Thema spricht, sei es vom Tisch. Gerade darauf will die österreichische fairschreiben.at antworten und Optionen bieten.

Glaubt man so manchen Prognosen, wird 2009 vieles verändern. Im ORF stand schon eine neue Weltordnung zur Diskussion. Und wenn man mit Menschen spricht, die sich den Zukunftsszenarien verschrieben haben, dann wird dieses neue Jahr turbulent. Von neuen wirtschaftlichen Erwerbsmodellen, Innovationen am Energiesektor, Tauschgeschäften und alternativen Geldmodellen bis hin zu mehr zwischenmenschlicher Kommunikation kann vieles möglich sein. Daneben dürfen wir erwarten, dass Konflikte eskalieren und auch dort entstehen, wo man sie niemals vermutet hätte – in Zonen, die Umweltmigranten als erstes erreichen. Naturkatastrophen werden zunehmen und eine neue Form der Migration kommt auf Europa zu.  Auch der Kampf ums große Geld wird durchaus Teil der Politik sein, die Rohstoffverknappung – Erdgasstopp in der Ukraine bietet uns gleich mal ein wenig Vorgeschmack zum Thema – darf Innovationen beschleunigen. Und die tiefe Rezession von Japan und den USA wird in Europa spürbar sein – vielleicht ist die Situation ein wenig gelassener in Österreich, doch Deutschland kann sich schon auf mindestens 3 % Rezession einstellen.  Die utopischste Variante wäre das Konzept einer neuen Weltwährung und das Aussetzen bisheriger Geldsysteme, weil die Wirtschafts- und Finanzkrise derzeit noch den Gipfel des Eisberges darstellt. Spannend wird es allemal, und wir dürfen auf fairschreiben all diese Entwicklungen dokumentieren und beobachten.

Ich wünsche als Redakteurin von fairschreiben.at viel Kraft und Energie allen Leserinnen und Lesern und den rechten Blick nach vorne in ein mutiges 2009, das mit unzähligen Chancen und neuen Möglichkeiten gespickt sein wird.

AMW

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Kategorie: Europa · Gesellschaft · Neues aus Österreich · Politik · Umwelt · Wirtschaft

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