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Die Wahrheit des Wortes

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Wie unsicher ist London?

25. Juli 2012

Nur noch ein paar Tage dann beginnen die Olympischen Sommerspiele 2012 in London. Man mag auf Anhieb denken, es könnte nicht katastrophaler werden, als die Spiele 2008 in Peking, wo die Menschenrechte mit Füßen getreten wurden und sich zeigte, wie sich die Diktatur des Kapitals immer schneller um den Erdball ausbreitete und man auch diese Fakten im Namen des Kommerz hinnahm. Aber es bleibt abzuwarten, wie es sich am Ende des Tages in London darstellen wird, denn kurz vor dem Start geschehen Dinge, die einmal mehr eine breite Basis für verschiedene Theorien bieten, denn es gibt erstaunlicherweise, ganz plötzlich und überraschend, ein massives Sicherheitsproblem. In der heutigen Welt an solchen Punkten von Zufall auszugehen, wäre mehr als naiv und so bleibt die Frage, auf was dieses Sicherheitsproblem bei einem solchen Großevent hindeuten könnte. Wie groß das Problem von London ist, zeigt unter anderem auch, dass dort mittlerweile mehr britische Soldaten im Einsatz sind als in Afghanistan. Dies sind auch nur die offiziellen Zahlen, wobei Geheimdienste und andere Organisationen noch gar nicht berücksichtigt sind.

Schlachtfeld London
Man fragt sich natürlich, wie es kommen kann, dass gerade in Großbritannien, wo man selbst immer von einem gewissen Automatismus im Kontext der Bedrohung durch Olympia 2012 sprach, jetzt so kurz vor dem Start, solche Schwierigkeiten mit der Sicherheit hat. Man arbeitet unter Hochdruck an zwei Dingen, auf der einen Seite, dieses gesamte Problem an der beauftragten Sicherheitsfirma G4S festzumachen und auf der anderen Seite daran, die aufgetretenen Probleme so schnell wie möglich einzudämmen. So wurden 3.500 britische Soldaten von Deutschland nach London verlegt. Teile der Stadt wirken mittlerweile schon wie ein Kriegsgebiet, was zu einem solchen Anlass doch eher sehr befremdlich wirkt und wenn nun auch noch etwas passiert, würden sich Sportler, wie auch Sportfreunde plötzlich in Mitten eines Schlachtfeldes befinden, ein Szenario, welches man sich gar nicht vorstellen mag. Hier ein kleiner Gedankensprung, es gab eine Zeit, da hielt die westliche Welt die Zustände im Irak und vor allem in Afghanistan für nicht mehr haltbar, was allerdings keinerlei Legitimation für einen Angriffskrieg dargestellt hätte. Genau in dieser Situation waren die USA aber plötzlich so verletzlich, dass 911 geschehen konnte, ein Akt des Terrors der bis zum heutigen Tag nicht nachhaltig und überzeugend aufgeklärt wurde. Etwas mehr als ein Jahrzehnt später sieht es mit der Situation von Syrien über Ägypten bis in den Iran nicht besser aus.

Nur eine Theorie
Es sei noch einmal darauf hingewiesen, dass das, was man in diesen Tagen aus London hört, mehr als unfassbar ist, gerade auch, wieso so etwas politisch überhaupt möglich sein kann. Auch hier bauen sich wieder viele Fragen auf. Es scheint, in welche Richtung auch immer, etwas im Hintergrund abzulaufen, was die Massen nicht verstehen sollen. Ob hier erneut eine Basis für eine große, kriegerische Invasion der westlichen Welt aufgebaut werden soll oder ob man beabsichtig vorgaukeln möchte, wie geschwächt man ist, um dann, wie aus dem Nichts, mit großer Stärke triumphieren zu können, bleibt erst einmal völlig offen. Olympia hat seit 1936 auch immer einen Bezug zu Terror und Krieg, Berlin 1936, München 1972 sind da nur die auffälligsten Daten, wo sich London 2012 zeitlich fast perfekt einfügen würde. Es ist und bleibt alles sehr komplex aber es scheint erkennbar zu sein, dass diese Olympischen Spiele etwas ganz besonderes werden und dies sollte man nicht allzu sehr auf die sportliche Seite ziehen. Die Welt gerät immer mehr aus den Fugen und dies zeigt sich nicht nur in Syrien. Der Westen versinkt mehr und mehr im, von den USA verursachten, völligen wirtschaftlichen Chaos und es ist leider immer wieder genau dieser erschreckende Nährboden, der in Leid und Tod führt. Es ist schwer sich in einem solchen Umfeld noch wirklich entspannt auf den Sport, um den es eigentlich gehen sollte, zu konzentrieren.

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Kategorie: Ein Kommentar zur Woche · Europa · Gesellschaft · Politik · Sport · Wirtschaft

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