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Die Wahrheit des Wortes

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Wie sieht es 2017 eigentlich mit der Realität aus?

16. November 2017

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Die Deadline für die Jamaika-Sondierungen rückt näher und bald schon wird man sehen, wie die Dauermachthaber und ihre aktuellen Mehrheitsbeschaffer mit der Realität in Deutschland umgehen wollen. In Europa sieht dies ganz allgemein eher nicht so gut aus, wie die letzten Tage zeigten. Die Europäische Union (EU) läuft zu ihrem Ende scheinbar noch Amok, vielleicht ein Reflex darauf, dass man die Realität des eigenen Scheiterns erkannt hat. So wurde mit PESCO gerade der Grundstein für eine eigene Armee gelegt, auch wenn dies natürlich verleugnet wird. Noch mehr Militarisierung spricht übrigens nicht für den Kampf gegen Fluchtursachen, es klingt eher nach dem genauen Gegenteil. Dann war da noch das Thema Börsensteuer, welche die EU einführen möchte, um Kosten für Infrastruktur und Flüchtlinge aufzufangen, um nur zwei Beispiele zu nennen. Wir schaffen das, sagte einst Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und verschwieg offensichtlich nur, wer dies wieder bezahlen soll. Steuern, welche durch die EU erhoben werden, scheinen ein neuer, linker Trick zu werden, denn die Reichen werden kaum zahlen, wie man nicht erst seit Uli Hoeneß und den Panama Papers bzw. Paradise Papers weiß. Sind aber Steuern durch die EU erst einmal ein Fakt, kann auch der Rest abgezockt werden und der muss dann wirklich bezahlen.

Realitätsdefizite
Wie gesagt, man erkennt deutlich, in Europa sieht es mit der Wahrnehmung von Realitäten eher schlecht aus, schließlich ist die Europäische Union (EU) längst gescheitert und man sollte die Energien eher in einen vernünftigen Rückbau investieren und nicht in noch mehr Militär und Abzocke. Aber auch in Deutschland sieht es in Sachen Realität nicht sehr gut aus, wenn es um die Wahrnehmung dieser geht, womit man natürlich wieder beim noch vorherrschenden System wäre, zu dem man selbstverständlich auch die Kirchen zählen muss. Ein ganz klares Defizit in Sachen Wahrnehmung der Realität fand man gerade erst bei der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland( EKD) und dies vor allem im Kontext des vermeintlichen Erfolges des Lutherjahrs. Wenn es ein Erfolg gewesen sein soll, braucht es zum Beweis wohl alternative Fakten. Wenn selbst ein solches Ereignis nur dabei hilft, sich selbst zu feiern, den gesellschaftlichen Bedeutungsverlust aber nicht eindämmt, spricht dies eine deutliche Sprache. Von den Kirchen zu den C-Parteien und den Sondierungen zu Jamaika ist es natürlich auch nur ein Katzensprung. Übrigens sind es lange schon nicht mehr nur die Parteien mit dem C, wo eine große klerikale Note zu erkennen ist. Die Ablehnung der Dauermachthaber und ihrer wechselnden Steigbügelhalter ist in Deutschland immer schwerer zu leugnen. Auch die letzten beiden Wahlergebnisse sprachen da eine sehr deutliche Sprache, sowohl auf Bundesebene, wie auch in Niedersachsen. Dies zu ignorieren, wie man es scheinbar im Moment vor hat, dürfte ein fataler Fehler sein. Auch diese Wahrheit lässt sich von den systemtreuen Medien schon lange nicht mehr unter den Teppich kehren, auch wenn sie es trotzdem fleißig versuchen.

Der Widerstand wird wachsen
Jüngste Zahlen belegen, dass sich das Armutsproblem in Deutschland immer weiter verschärft. Durch den wirtschaftsfaschistischen Weg werden immer weitere Teile der Gesellschaft abgehangen und dieser Kurs wird auch immer dreister, wie man gerade erst in Sachen der Flexibilisierung von Arbeitszeiten sehen konnte. Auch diese Forderungen sind nichts anderes, als ein weiteres Instrument für noch mehr Ausbeutung. Arbeitszeiten werden hochgesetzt, was nicht das Einzige ist, was in diesem Kontext zu einer Mehrbelastung der Arbeitnehmer führen würde. Diese Realität will auch kaum jemand. Desto mehr Menschen man so abhängt, desto mehr verabschieden sich auch von diesem Staat und den damit verbundenen Regeln, daher ist es schwer nachvollziehbar, wenn sich gewisse Kreise immer wieder überrascht zeigen, welch negativer Kurs sich doch zunehmend im Alltag ausbreitet. Es ist wohl auch kein Zufall, dass man den Überwachungsstaat immer weiter perfektioniert hat. Es ist in diesem Zusammenhang auch sehr fraglich, ob die tatsächlichen Gründe dafür in der oftmals sehr schwammigen Bedrohungslage im Kontext mit dem großen Religionskrieg zu finden sind. Zwar fährt man diese Terrorangst immer wieder gezielt hoch, wie im Moment für die anstehenden Weihnachtsmärkte, dabei sollte man doch erst einmal angemessen und abschließend die Rolle der Geheimdienste klären. Dies fehlt zum Beispiel auch beim Attentat aus dem letzten Jahr auf den Weihnachtsmarkt in Berlin. So könnten sich plötzlich ganz andere Bilder des Staates ergeben, die vieles erklären würden. Ganz allgemein ist es doch so, bleibt der Systemwechsel weiter aus, steuert Deutschland auf bedenklich unruhige Zeiten zu.

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Kategorie: Ein Kommentar zur Woche · Europa · Gesellschaft · Kultur · Medien · Politik · Wirtschaft

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