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Die Wahrheit des Wortes

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Werbepause gegen das Informationsmonopol

1. Oktober 2013

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Nun beginnt auch schon wieder das letzte Quartal in diesem so ereignisreichen 2013. Die Wahlen sind geschafft und die Entdemokratisierung der Bundesrepublik Deutschland gewinnt weiter an Fahrt. Ein Problem im Kontext des Demokratieabbaus werden auch zunehmend die Medien, denn im Bereich der etablierten Massenmedien kam es auch in den abgelaufenen drei Quartalen des Jahres zu einer weiteren Konzentration. Es geht immer mehr Vielfalt verloren und dafür gibt es Gründe. Kapital wird in diesem Bereich mehr und mehr nur noch für systemtreue Informationen und Nachrichten bereitgestellt, womit die Inhalte dann doch meist wirtschaftlich bzw. politisch in die immer gleiche Richtung führen. Natürlich gibt es unzählige Plattformen, wie diese hier und dies ist auch gut so aber sie führen jeden Tag einen harten Kampf und dies gilt auch für fairschreiben. Diese journalistische Internetplattform wird nun seit etwas mehr als zwei Jahren über hÜlsberg – Die Sache mit dem Ü! querfinanziert und genau dies ist auf Dauer einfach nicht mehr tragbar.

Wie man Möglichkeiten schafft
Wenn schon die Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) von einem Informationsmonopol spricht, wird es Zeit etwas zu unternehmen. Gerade einmal 36,– Euro kostet es im Jahr einen Artikel zu ermöglichen und somit auch dafür zu sorgen, dass sich hier ganz neue Formen der Werbung etablieren können, womit der Fortbestand dieser journalistischen Internetplattform gesichert wäre. Für gerade einmal 100,– Euro bleibt der Link den man erwirbt, sogar dauerhaft, also nicht nur für ein Jahr, gefettet vor dem jeweiligen Artikel stehen. Im Moment besteht ein Kapitalbedarf von circa 1.000,– Euro, um neue und bessere Möglichkeiten der Vermarktung dieser Seite zu schaffen. Dies entspricht gerade einmal zehn dauerhaften Paten oder 30 Lesern, die für ein Jahr einen Artikel unter ihre Fittiche nehmen. Seit einigen Wochen steht vor jedem veröffentlichten Artikel ` Ermöglicht durch: hÜlsberg-Die Sache mit dem Ü!`. Dies wird sich ab sofort noch einmal verändern in `Ermöglicht durch: Ihre Firma / Ihr Name`, um das Anliegen dahinter noch besser zu kommunizieren und so hoffentlich für eine dauerhafte Absicherung der Finanzierung zu sorgen. Sollte dies nicht gelingen, was eigentlich kaum vorstellbar ist, würde wohl irgendwann das Aus kommen. In gut zwei Monaten steht der sechste Geburtstag von fairschreiben an und es wäre sehr schön, zu diesem Termin verkünden zu können, dass die Zukunft der Plattform gesichert ist.

Noch mehr Vielfalt
Sollte dies gelingen, würde es mittelfristig auch für noch mehr journalistische Vielfalt sorgen, denn es gäbe dann auch die Möglichkeit die Redaktion weiter auszubauen, da sich durch die geplanten, neuen Werbeformate, nachdem Umbau von fairschreiben, auch lukrative Möglichkeiten für freies Personal bieten würde. Eine Erweiterung des Redaktionsteams würde dann natürlich auch wieder dafür sorgen, dass neue Leser erreicht würden, was wiederum zu mehr Erfolg führen würde. Der so entstehende Kreislauf wäre natürlich für alle Beteiligten am Ende des Tages von Nutzen und würde es sogar ermöglichen, die Redaktion für Österreich wieder zu reaktivieren und vielleicht sogar noch eine für die Schweiz aufzubauen, womit dann gleich auch noch der gesamte D-A-CH-Raum abgedeckt wäre. Man kann also mit kleinstem finanziellem Aufwand wirklich viel erreichen und somit ist es nun auch ein wenig an den Lesern, um zu sehen, wo die Reise in Zukunft hingeht. Ein Bezahlsystem pro Artikel oder bezahlbare Abos kann nicht die Lösung sein, denn die Inhalte sollen auch weiterhin allen Menschen kostenfrei zur Verfügung stehen und die Systeme dieser Art, die am Markt seit einiger Zeit eingeführt werden, sprechen auch nicht dafür, ein großer Erfolg zu werden. In diesem Sinne melden sich nun hoffentlich viele Leser hier, um Pate von Artikeln zu werden und die Zukunft so mit zu sichern.

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Kategorie: Ein Kommentar zur Woche · Europa · Free Tibet · Gesellschaft · Kultur · Medien · Neues aus Österreich · Politik · Redaktion-News · Sport · Technik · Umwelt · Wirtschaft

Bis jetzt 1 Kommentar ↓

  • 1 Art for Europe » Von dem letzten Schiff und der Rückkehr // 8. Okt 2013 at 06:42

    [...] In diesem Beitrag soll es aber in der Hauptsache selbstverständlich nicht um die dauerhafte Finanzierung von Art for Europe (A4E) gehen, sondern um das letzte Schiff und eine Rückkehr, die ich so [...]

Schreib was dazu