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Die Wahrheit des Wortes

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Wenn man in Köln Karneval feiert…

15. Februar 2010

… dann herrscht in dieser Stadt der Ausnahmezustand und an wirkliches Arbeiten ist nur schwer zu denken. Natürlich feiert auch das Team von fairschreiben.de immer gerne aber es gibt auch die klare Aussage, dass man dafür nicht einen bestimmten Termin bzw. Zeitraum braucht. Dies gilt vor allem auch für den ganzen Frohsinn, den man bei manchen Zeitgenossen das gesamte Jahr über vergeblich sucht. Kaum ist Karneval, gibt es dann aber keinen Halt mehr. In diesem Jahr trifft es die Redaktion besonders hart, wobei dies bitte mit einem zwinkernden Auge zu sehen ist, denn ich habe am heutigen Rosenmontag Geburtstag. Was für jeden überzeugten Karnevalist so etwas wie ein Sechser im Lotto ist, ist für nicht so karnevalsaffine Menschen, wie ich es nun einmal bin, die Höchststrafe, die mich alle paar Jahre trifft. Insofern dachte ich mir, ich schließe die Redaktion für ein paar Tage und bin einfach einmal verschwunden. Mit ausreichender Ernsthaftigkeit stellt man natürlich bald fest, dass da noch viel mehr hinter steckt. Auch wenn es an diesem Tag, gerade auch in Köln, kaum Ernsthaftigkeit zu geben scheint, soll dies hier erklärt werden.

Die Interessensgemeinschaft Art for Europe
Vor über fünf Jahren entschied ich mich dazu durch Europa zu reisen und Kunst und Kultur zu dokumentieren, was ich seitdem auch fleißig tue. Jetzt mag sich manch einer fragen, was all dies mit dieser journalistischen Internetplattform zu tun hat und genau dies werde ich nun erklären. Ursprünglich habe ich unter anderem eine kaufmännische Ausbildung gemacht und über zehn Jahre im Bereich der Finanzdienstleistungen gearbeitet, bevor ich mich gänzlich meiner Berufung als Künstler gewidmet habe. Kurz nach der Jahrtausendwende rückte dieses Hobby immer mehr in meinen Lebensmittelpunkt, so dass ich mich bald schon entscheiden musste und dies auch mit voller Überzeugung tat. Nach verschieden Ausstellungen, Ausflügen zum Fernsehen und Theater, beschloss ich die Kunst und Kultur Europas besser kennen zu lernen und was war da naheliegender, als diese auch direkt zu dokumentieren. So entstand im Laufe des Jahres 2004 das dazugehörige Projekt `Art for Europe`. Da ich ein sehr positiver Mensch bin, war mir vom ersten Moment an klar, dass dies die richtige Entscheidung sein würde und dies sehe ich bis zum heutigen Tage so. Über die Projektlaufzeit wurde all dies immer größer, es folgten weitere Ausstellung aber auch der Drang noch viel mehr zu tun.

So kam es, dass aus dem reinen Projekt `Art for Europe`, eine ganze `Interessensgemeinschaft Art for Europe (IG A4E)` wurde und auch diese wächst und gedeiht stetig. Eines dieser Projekte im Projekt ist diese journalistische Internetplattform, die es nun auch schon seit über zwei Jahren gibt und auch hier spricht der Erfolg für sich selbst. Allerdings ist auch hier noch immer alles im Aufbau und da wir, dass was wir hier schreiben auch leben, ist es ein behutsamer Wachstumsprozess. Dies bedeutet wiederum, dass es auch Phasen wie diese gibt, die dann aber auch auf eine Zeit, wie die Karnevalszeit, wo die Zugriffe erfahrungsgemäß so oder so etwas ausgedünnt sind, gelegt werden und die Redaktionspforten für einige Tage geschlossen werden. Denn natürlich reise ich noch immer durch Europa und so bin ich im Moment in der portugiesischen Hauptstadt Lissabon unterwegs und komme hier vielleicht auch noch ganz nebenbei dem Vertrag von Lissabon etwas näher. Wobei bei dieser Reise schon der künstlerische und kulturelle Aspekt im Vordergrund steht. All dies bedeutet aber nicht, dass unsere Leser nun auf Artikel verzichten müssen, denn das es auch in dieser Zeit spannende Artikel gibt, dafür ist gesorgt.

Zeit für Fakten die manchmal liegen bleiben
In der Regel werden hier pro Woche fünf aktuelle Artikel veröffentlich plus einmal in der Woche der Wochenrückblick mit passendem Zitat. Mehr gibt die Kapazität im Moment nicht her, auch wenn wir dies natürlich gerne durch weitere Verstärkungen unseres Teams für erstrebenswert halten. Natürlich gibt es jede Woche wesentlich mehr Nachrichten, als wir hier verarbeiten können, dies ist auch der Grund dafür, warum wir leider auch nicht jedem Themenvorschlag nachgehen können, der hier eingereicht wird. Nun kann man aber Zeiten, wie zum Beispiel die aktuelle, sehr gut dazu nutzen einige dieser so liegengebliebenen Themen aufzugreifen, gerade auch wenn es sich um Themen handelt die länger aktuell sind. So erhält man in diesen Tagen Artikel, die zwar nicht ganz so aktuell sind, wie man es ansonsten gewohnt ist aber trotzdem nicht minder wichtig oder spannend zu lesen sind. Zum Glück haben wir auch in dieser Zeit noch soviel Unterstützung, dass auch diese Artikel zeitgerecht veröffentlicht werden können. Insofern darf man bitte auch nicht überrascht sein, wenn es in dieser Woche nur vier Artikel inklusive diesem geben wird und mit dem passenden Zitat auch schon am Freitag zurückgeblickt wird. Ab Montag sind dann alle Posten wieder ausreichend besetzt und es geht in der gewohnten Form weiter.

Außer das ich natürlich auch noch immer, eigentlich seit bald schon fast zehn Jahren, als Künstler tätig bin und mich mit Leib und Seele für die Dokumentation von Kunst und Kultur in Europa einsetze, sowie Hauptverantwortlicher für fairschreiben.de bin, widme ich mich in diesem Jahr auch noch dem Einsatz gegen die Armut im deutschsprachigen Raum, da diese leider auch genau hier unaufhaltsam weiter anwächst. Natürlich freue ich mich auch bei diesem Konzept auf die Mithilfe der Leser von fairschreiben.de zählen zu können, denn hierbei reden wir von einem Thema, welches letztendlich am Ende des Tages jeden berührt. Um in diesem Bereich nachhaltige Akzente zu setzen, entsteht im Hintergrund gerade eine ganz neue Plattform mit dem Namen Sparmut, was natürlich auch noch einmal für einige Arbeit sorgt. Die Erfahrung der letzten fünf Jahre hat mir aber letztendlich in allen Bereichen gezeigt, dass sich der Aufwand in jedem Fall lohnt. Zum Ende bleibt eigentlich nur noch zu sagen, dass für alle die, denen das noch immer nicht genug ist, auch gesorgt ist. Hier empfehlen wir unser Archiv, in welchem man sich ganz einfach durch die weit mehr als 600 bislang erschienen Artikel arbeiten kann. Wie gesagt, bald schon gibt es aber auch wieder weitere, neue und ganz aktuelle Artikel.

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Kategorie: Europa · Kultur · Redaktion-News

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