fairschreiben

Die Wahrheit des Wortes

fairschreiben header image 2

Weil Niedersachsen

10. August 2017

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Niedersachsen ist in diesen Tagen das wohl beste Beispiel, warum das in Deutschland noch vorherrschende System abdanken muss. Die Hauptfiguren in diesem absurden Schauspiel sind Stephan Weil (SPD) und die ehemalige Grüne Elke Twesten (CDU), sowie Volkswagen. Eigentlich hätte Ministerpräsident Weil (SPD) schon längst seine Posten niederlegen müssen, was sowohl für die gescheiterte Landesregierung gilt, wie auch für sein Engagement im Aufsichtsrat von VW. Der Verlauf der Geschichte zeigte somit wieder, wieweit entfernt man auch dort vom ganz normalen Leben ist. Es ist diese ganz besondere Art der Anarchie, welche zu immer größeren Problemen führt. Man muss somit auch Verständnis dafür haben, dass sich in der Gesellschaft immer weitere Teile nicht mehr an staatliche Vorgaben gebunden halten, bekommt man doch genau dies von dieser vermeintlichen Elite täglich vorgelebt. Die Probleme betreffen natürlich nicht nur die SPD, denn eben auch die Grünen und die CDU sind involviert, wenn es ums Scheitern der dortigen Regierung geht. Es wurde wieder einmal bewiesen, dass es um den totalen Einheitsbrei in der Politik geht und es damit auch völlig egal ist, wem man von den Dauermachthabern und den möglichen Steigbügelhaltern seine Stimme gibt, am Ende kommt immer wieder das gleiche Unheil raus. Dies sollten die Wähler natürlich im nächsten Monat bei der Bundestagswahl genauso berücksichtigen, wie bei den Neuwahlen am 15. Oktober in Niedersachsen.

Weil Verantwortung nicht vorhanden ist
Über die Rolle von Stephan Weil (SPD) bei VW wird wohl noch länger diskutiert werden, man ahnt aber jetzt schon, dass er seiner Aufgabe im Aufsichtsrat im Kontext all der Affären und Skandale, wenn überhaupt, nicht sonderlich gut nachgekommen ist. Von Verantwortung mag man an dieser Stelle kaum reden aber auch dies ist ein Problem, welches man im Wirtschaftsfaschismus bei vielen Aufsichtsräten erkennen muss. Gerade auch in der Automobilbranche zeigt sich, wo die Verwobenheit von Politik und Wirtschaft hinführt und da ist Niedersachsen nur ein Beispiel, welches sich auch nicht alleine an der SPD festmachen lässt. Nun sind die Autobauer in diesen Tagen unter Dauerfeuer, wenn es um die dortigen Probleme geht, was dort aber offensichtlich niemanden weiter stört und eine Veränderung des Kurses ist auch nicht zu erkennen, was noch einmal sehr schön untermauert, wie sicher man sich fühlt. Man sollte somit auch weiterhin nicht darauf hoffen, dass sich etwas im Sinne der Mehrheit verändert, wenn es nicht zu einem radikalen Schnitt kommt. Natürlich könnte und müsste das verantwortungslose Verhalten in Niedersachsen sich auch bei der Bundestagswahl massiv niederschlagen. Deshalb ist es ganz wichtig, dass die Wähler auch nicht auf die systemtreuen Medien reinfallen, wo zum Teil noch immer suggeriert wird, dass es sich bei den Geschehnissen um Einzelfälle oder gar Zufälle handelt. Es ist und bleibt ein System und dieses folgt den immer gleichen Regeln, um die ureigensten Ziele einer Minderheit zu schützen.

Weil es nichts mit Demokratie zu tun hat
Schaut man sich an, wie in Hannover die Landesregierung zu Fall gebracht wurde und zu welchem Zeitpunkt dies geschah, braucht man auch dort nicht vom Zufall zu sprechen. Die gesamte Größe dieses Politskandals wird natürlich frühsten nach der Bundestagswahl ans Licht kommen, was nicht der einzige Beweis dafür ist, wie undemokratisch das Verhalten aller Beteiligten ist. Hier zeigt sich selbstverständlich ebenfalls wieder ganz deutlich, warum man von einer Bananenrepublik sprechen muss. Man merkt natürlich auch, warum sich in Deutschland etwas grundlegendes ändern muss, denn, um noch einmal kurz zum riesigen Autoskandal zurückzukehren, wurde dort schon wieder versucht Einfluss auf Richter zu nehmen, dies konnte man zuletzt noch im Rahmen des Umgangs mit den Protesten zum G20-Gipfel erleben. Dies beweist, dass die, die sich immer wieder als lupenreine Demokraten ausgeben, gegen die Gewaltenteilung arbeiten und so verdeutlichen, dass sie nichts anderes sind, als astreine Antidemokraten. Längst weiß man auch, dass es nicht um die Interessen der Mehrheit im Land geht, was ein weiterer guter Grund für Widerstand ist, denn eine Politik, welche sich nicht dem Willen der Mehrheit anpasst, hat in einer Demokratie nichts zu suchen. Man sieht, es ist sehr wichtig in den nächsten Monaten die richtigen Entscheidungen zu treffen, weil, so geht es natürlich nicht weiter.

Freude teilen: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • MisterWong
  • Y!GG
  • Webnews
  • Digg
  • email
  • Facebook
  • Fark
  • Google Bookmarks
  • Linkarena
  • LinkedIn
  • Twitter


Kategorie: Ein Kommentar zur Woche · Gesellschaft · Medien · Politik · Technik · Umwelt · Wirtschaft

Bis jetzt 1 Kommentar ↓

Schreib was dazu