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Die Wahrheit des Wortes

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Weihnachtsterror 2017

29. November 2017

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Weihnachtsterror kann viele Gesichter haben und wirklich neu ist er auch nicht mehr. Da gilt es zum Beispiel den allgemeinen Konsumterror zu erwähnen oder auch Volkstannenbäume, welche eine große Baumarktkette jetzt anbietet, was allein schon von der Wortwahl her sehr bedenklich klingt. Dann versuchen die systemreuen Medien wieder mit irgendwelchen Durchschnittswerten die Menschen dazu zu animieren, immer mehr Geld für Weihnachtsgeschenke auszugeben, schließlich zählt in einem Wirtschaftssystem, welches nur noch künstlich am Leben gehalten wird, jeder Cent. Wenn sich für die Geschenkflut verschuldet wird, ist dies auch nicht von Nachteil, bringt es dem System doch Zeit und noch mehr Abhängige, was für ein Fest. Dann gibt es noch den Terror, den man im Rahmen des großen Religionskrieges so gerne in die Nähe des Islams rückt und der sich nicht nur auf Weihnachten beschränkt. In Zeiten der Staatskrise scheint das noch vorherrschende System über diesen Weg besonders viel Angst und Schrecken verbreiten zu wollen, anstatt sich zum Beispiel endlich angemessen um die Rolle der Geheimdienste in diesem Kontext zu kümmern. Vielleicht will man dies auch gar nicht, was noch ganz andere Vermutungen aufkommen lässt, gerade auch im Fall des Weihnachtsmarktes am Breitscheidplatz in Berlin. Aber auch für Politiker steigt das Risiko, Opfer sinnloser Gewalt zu werden, wie sich gerade erst im nordrhein-westfälischen Altena zeigte.

Der Konsumterror
Mit dem Start in die aktuelle Weihnachtsmarktsaison, begann auch gleich wieder der ganz große Konsumterror und man darf aus der Erfahrung davon ausgehen, dass es nun täglich schlimmer werden wird. Neben den bereits angesprochenen Durchschnittswerten zum Konsumverhalten der Deutschen gesellen sich auch schon die Prognosen des Handels zum Weihnachtsgeschäft. Diese werden dann nachdem Fest nur allzu gerne wieder von der Realität eingefangen aber ohne sie würde es wohl noch schlimmer aussehen. Aber noch einmal kurz zurück zur Statistik im Sinne der Ausgaben für Geschenke. Man weiß längst von den Statistiken zum Thema Arbeit, wie wenig solche Zahlen tatsächlich aussagen und so greift hier das Prinzip, welches man von den stetig steigenden Einkommen kennt. Es ist der kleine Kreis der Empfängerseite der großen Kapitalverschiebung, welcher diese Werte alle so aufbläht. Für den mehrheitlichen Rest können solche Zahlen dann auch schnell zum puren Psychoterror werden und mit dem geht wieder jeder Betroffene auf seine ganz eigene Art um, was fatale Folgen haben kann. Nicht nur, dass auch so die angesprochene, große Abhängigkeit zum noch vorherrschenden System geschaffen oder vergrößert wird, da jeder Cent Schulden die Menschen mehr auf der Arbeit hinnehmen lässt, da ein Jobverlust katastrophal wäre, um nur ein Beispiel zu nennen, wird auch noch auf einer anderen Ebene riesiger Druck aufgebaut. Niemand will hinter seinen Kollegen, Freunden oder Nachbarn stehen, dann spielt man das Spiel doch lieber mit, auch wenn die möglichen Folgen bekannt sind. Man darf nur nicht vergessen, dass auch so immer weitere Personen abgehangen werden bzw. sich so fühlen, womit weitere Probleme in der Gesellschaft entstehen und diese immer mehr zersetzt wird.

Zeichen setzen
All die hier aufgelisteten Punkte haben aber zunehmend auch Folgen für die Machthaber selbst, was längst über den Machtverlust hinausgeht. Der Bürgermeister von Altena wurde am Wochenanfang von einer Person mit einem Messer angegriffen und leicht verletzt, wobei es auch sehr schnell hätte ganz anders ausgehen können. Andreas Hollstein (CDU) wurde so Opfer einer Spontantat eines offensichtlich Abgehängten. Vor einem solchen Szenario kann sich natürlich auch diese Personengruppe nicht schützen. Die Statements danach irritierten dann wieder, denn auch seine Partei trägt täglich dazu bei, dass der Personenkreis der Abgehängten größer wird. Nun ist Hollstein (CDU) ein Mann der Tat und somit reicht es nicht aus, wenn er seine Partei am Rande ein wenig kritisiert. Da ihm die Probleme bekannt sind, sollte er auch dort Taten folgen lassen und der Partei den Rücken kehren. So tragisch sein Schicksal natürlich auch ist, dieses System fordert täglich Opfer, der Aufschrei, wie in seinem Fall, bleibt nur ansonsten eher aus. Es ist wichtig, dass nun jeder klare Zeichen setzt. Das Verhalten der Machthaber in der aktuellen Staatskrise deutet allerdings nur auf ein Zeichen hin und dies bedeutet, dass es so weitergehen soll. In diesem Fall wird die Situation im Land natürlich weiter eskalieren und dann sollte man nur bitte zukünftig, vor allem in den systemtreuen Medien, aufhören, sich schockiert zu zeigen, denn offensichtlich nehmen die Machthaber diese Entwicklung hin, wenn es nur ihrem eigenen Machterhalt dient. Dies soll nichts rechtfertigen, denn auch Taten, wie die von Altena, sind nicht zu rechtfertigen, sie sind traurigerweise nur auch wirklich keine Überraschung mehr.

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Kategorie: Ein Kommentar zur Woche · Gesellschaft · Kultur · Medien · Politik · Wirtschaft

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