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Die Wahrheit des Wortes

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Vier Krisen für die Welt – seit 2006 prognostiziert

15. März 2009

Auf der Suche nach den Trends und möglichen Szenarien für die Zukunft stolpern wir über GEAB - Global European Anticipation Bulletin. Es handelt sich dabei um einen Informationsbrief für Entscheidungsträger in Politik und Wirtschaft. Diese Analysen und Prognosen beschreiben einen völligen Wandel unserer globalen Gesellschaft. Wandel in der Wirtschaft, im Finanzwesen, in der Gesellschaft und in der Politik. GEAB verweist darauf, bereits im März 2006 auf eine ernste Finanz- und Wirtschaftskrise hingewiesen zu haben.

Krise seit 2006 bekannt. Wir lesen hier, dass die Krise im Grunde schon 2006 begann, und der September 2008 wohl in die Geschichtsbücher als Beginn einer langjährigen weltweiten Krise Eingang finden wird. GEAB sieht im September 2008 lediglich den Beginn einer “Dekantierungsphase”, der vorletzten Phase des völligen Zusammenbruchs des herkömmlichen Systems. Der Korken ist entfernt, und man rechnet mit Sommer 2009, dass die USA den Staatsbankrott erklären. Zehn Prozent vom ursprünglichen Wert, das ist die Aussicht für den US-Dollar. Hervorgerufen soll dieses Ereignis auch unter “Mithilfe” der EU-Länder werden. Warum? Weil GEAB schreibt, dass man sich zunehmend von US-amerikanischen Interessen lossagt und eigene Maßnahmen treffen möchte. Da hören wir Barack Obama noch in den Ohren klingen, der zuletzt warnte, dass man mit nationalen Hilfsaktionen  keine globale Krise bewältigen wird können; die EU sei zu zögerlich. Hier bleibt nur eine Frage für GEAB offen. Erlebt die USA eine hohe Inflation oder eine Hyperinflation?

Dollar vor dem Aus. Seitens GEAB nimmt man als Übergangslösung einen Rentendollar an, und eine noch einigermaßen stabile Euro-Währung. Den Zusammenbruch des Dollars gemeinsam mit einem Bankrott Großbritanniens – heute titelte der Kurier, dass alle sieben Minuten in Großbritannien eine Familie delogiert wird und die Märkte am Boden sind - wird ein Chaos auf allen Ebenen mit sich ziehen. Der G20 Gipfel am 02. April könnte hier noch eine Chance darstellen, das Gröbste abzufedern. Dem steht entgegen, dass man immer noch landläufig glaubt, es handle sich um eine vorübergehende Krise. Nichts Ernstes also. Jedoch darf man sich auf den Zusammenbruch des gesamten Weltwährungssystems gefasst machen. Alles, was nicht in Gold oder Silber gesichert ist, wird aufhören zu existieren. Damit gleicht die auf uns zukommende Situation jener von 1913, denn mit dem Zusammenbruch des Weltwährungssystems crasht auch das soziale, wirtschaftliche und politische Gefüge.

Megacrash bis 2013. Damit wird auch ein Machtverlust der globalen geopolitischen Akteure einher gehen: USA, Russland, China und EU. Die nationalen Interessen werden auseinander driften frei nach dem Motto: Rette sich wer kann. Daneben rechnet man auch mit einer sprachlichen Veränderung der Welt. Das Englische wird an Einfluss bis 2020 verlieren, Deutsch und Russisch sind die neuen großen Sprachen, gemeinsam mit Französisch. Das werden die Verkehrssprachen in Europa sein.

Betrachten wir die Details noch ein wenig genauer: laut GEAB blüht der Schweiz und Spanien eine tiefe Rezession für 3 – 5 Jahre, Österreich und Deutschland kann sich auf 2 – 3 Jahre massiv stagnierende Wirtschaft einstellen. Viel schlimmer wird es die USA treffen. Hier rechnet GEAB mit einer tiefgreifenden Wirtschafts- und Sozialkrise – übrigens auch für Großbritannien – mit einer Dauer von 5 – 10 Jahren! Diese wird von einer schweren politischen Krise begleitet werden, was Zündstoff in sich birgt. Wir dürfen an dieser Stelle nochmals Stefan Pierer von KTM erwähnen, der in den letzten Monaten immer wieder darauf hingewiesen hat, dass wir an einer Zeitenwende stehen. Und alle unsere Leser selbst dazu motivieren, doch auf die GEAB zu sehen, und sich die dort veröffentlichten Daten selbst anzusehen.

AMW

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Kategorie: Europa · Gesellschaft · Neues aus Österreich · Politik · Wirtschaft

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