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Die Wahrheit des Wortes

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Viel Spaß mit 2011

10. Januar 2011

Gerade ist die erste Woche im Jahr 2011 vorbei und schon zeigt sich, dass es ein sehr spannendes Jahr werden wird, in dem der Wandel weiter seinen Lauf nehmen wird. Wie hart dieser Prozess aussehen mag, wird natürlich von allen Beteiligten selbst abhängen. Es steht nur auch schon direkt zu Jahresbeginn fest, dass mehr Gerechtigkeit am Start sein muss, da es sonst sehr unruhige Zeiten werden. Der Angriff der sich zum Jahreswechsel, letztendlich gegen die gesamte Gesellschaft gerichtet hatte und anders kann man den Dioxinskandal nicht deklarieren, hat schon wieder gezeigt, dass sich einiges ändert und die vermeintlichen Experten und Eliten im Land sollten gewarnt sein, nicht ständig meinen zu können gegen die Mehrheiten im Land zu arbeiten, denn dies würde den Widerstand, der sich im letzten Jahr schon vom Ländle bis ins Wendland gezeigt hat, nur noch stärker werden lassen. Jahrelange Ignoranz hat dazu geführt, dass Deutschland aktuell das Land ist, welches es ist mit all der Armut und den maroden Sozialsystemen, meilenweit vom Land der Dichter und Denker entfernt. Dies gilt es umzukehren, um wieder mehr Gerechtigkeit zu haben.

Immer wieder die Gewerkschaften
Auch in diesem Jahr tun die Gewerkschaften so, als wollten sie wirklich was verändern und forderten noch kurz vorm Jahreswechsel mehr Lohn. Man darf wohl annehmen, dass auch in 2011 wieder nur leere Worthülsen bleiben werden. Die Gewerkschaften haben in den letzten Jahren immer wieder bewiesen, dass sie immer mehr an gesellschaftlicher Relevanz verlieren, denn sie sind immer mehr zu den Getriebenen der Arbeitgeber geworden und es sollte genau umgekehrt sein. Es zeigt aber auch, wie sehr sie negativ in diesem Netz aus Politik und Wirtschaft eingebunden sind, da hilft auch das alljährliche Gebrüll nach einem heißen Herbst, der dann natürlich regelmäßig ausbleibt, nichts. So lange sich die großen Funktionäre der Gewerkschaften eher als Freunde der Politiker und Wirtschaftsbosse verstehen, als das sie sich für die Arbeitnehmer einsetzen, wird ihr Untergang weitergehen und es ist ein Verlust den man wohl verschmerzen kann, denn man wird sehen, es wird auch ohne sie gehen, denn auch hier werden sich ganz neue Wege auftun. Man lebt nun mal in einer neuen Zeit und in dieser sind die Gewerkschaften nicht angekommen und werden wohl auch nie dort ankommen.

Natürlich sind die Gewerkschaften nicht alleine, denn auch die Kirchen haben den Sprung in die neue Zeit nicht geschafft und haben somit auch damit zu kämpfen, dass ihr Bild in der Öffentlichkeit immer mehr verschwimmt. Es ist aber auch hier kein Platz für Mitleid, schließlich sind die Probleme, wie auch bei den Gewerkschaften, selbst geschaffen. In diesem Jahr steht ein weiterer Deutschlandbesuch von Papst Benedikt XVI. auf dem Programm, dies wäre natürlich die riesige Chance für den Heiligen Vater, für den Vatikan endlich einmal wieder Boden gut zu machen, allerdings müsste er dafür endlich einmal sein Schweigen im Kontext des Missbrauchsskandals brechen und ein klares Zeichen für nachhaltige Aufklärung setzen und beweisen, dass man in Rom den Willen hat, völlig veraltete und vor allem falsche Strukturen zu ändern. Da dies wohl eher nicht der Fall sein dürfte, sollte man sich auch nicht darüber wundern, wenn die Kirchen auch weiterhin mit Mitgliederschwund zu kämpfen haben. Aber auch dies ist ein Problem mit dem die Gesellschaft lernen wird umzugehen, denn Glaube muss nicht zwangsmäßig etwas mit der Kirche oder dem Vatikan zu tun haben, auch hier gibt es, genau wie im Bereich der Gewerkschaften, andere Lösungen und auch dies verstehen immer mehr Menschen.

Neue Versuche der Volksverdummung
Natürlich wird es in 2011 auch Dinge geben die sich nicht verändern werden, wobei man hier schon sagen muss, dass sie sich leider nicht verändern werden. So werden wohl auch in diesem Jahr die Versuche der etablierten Massenmedien weitergehen, die Bevölkerung zu verdummen bzw. diese abzulenken. Natürlich besteht ein großes Interesse auf Seiten der Politik und der Wirtschaft, dass die Massen abgelenkt werden und möglichst dumm gehalten werden, denn so sind sie einfach besser zu kontrollieren und zu lenken aber glücklicherweise erwachen immer mehr Menschen aus diesem, auch durch Reizüberflutung geschaffenen, medialen Dornröschenschlaf und lassen sich weder ablenken, noch für dumm verkaufen. Hier werden die Probleme für die vermeintlichen Eliten und Experten natürlich immer massiver, denn desto größer und unübersehbarer der Protest auf den Strassen aber auch im Netz wird, desto mehr Menschen wollen an dieser neuen Bewegung teilnehmen und es ist davon auszugehen, dass sich auch dieser Trend aus 2010 in 2011 weiter fortsetzen wird und das ist gut so. Auch wenn das Jahr 2010, wenn auch nicht immer gewollt, politisch ein sehr interessantes war, schließlich brachte es unter anderem mit Christian Wulff einen neuen Bundespräsidenten hervor, dürfte 2011 noch spannender werden, denn es gibt mehr als nur eine Schicksalswahl.

In fast der Hälfte aller Bundesländer wird in diesem Jahr gewählt und auch das gibt den Bürgern im Land die Möglichkeit ganz klare und unmissverständliche politische Statements abzugeben und deutlich zu machen, dass man mit dem bisherigen Weg nicht mehr einverstanden ist. Man darf nur nicht den Fehler machen und sich wieder von den etablierten Massenmedien, die natürlich ganz eigene politische Ziele verfolgen, einwickeln lassen und man darf davon ausgehen, dass diese Art der Einflussnahme, gerade auch im Bereich des Internets, immer massiver wird. Wo genau dies hinführt, hat das Beispiel Barack Obama gezeigt, dessen wahres Gesicht sich auch mehr und mehr zeigt und die Massen nicht mehr in Euphorie, sondern eher in Angst und Schrecken versetzt. Man sieht schon an diesen Zeilen direkt zu Jahresbeginn, wie viel Dynamik in diesem Jahr steckt und es gilt dafür zu sorgen, dass es eine positive Dynamik für einen friedlichen Neubeginn bleibt und nicht im Negativen eskaliert, denn dies würde der Sache nicht dienen. Der Dioxinskandal und die direkten Morddrohungen gegen die mutmaßlichen Verursacher, haben schon bewiesen, wie aufgeheizt die Stimmung jetzt schon ist, was natürlich auch nicht wirklich überrascht. Da ist es bei allen Beteiligten umso wichtiger einen kühlen Kopf zu behalten und viel Spaß in 2011 zu haben.

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Kategorie: Ein Kommentar zur Woche · Gesellschaft · Medien · Politik · Wirtschaft

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