fairschreiben

Die Wahrheit des Wortes

fairschreiben header image 2

Und die Kirchen schweigen wieder

23. November 2017

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Nun wurden politisch endlich wieder Fakten geschaffen und man fragt sich bei dem Ergebnis, warum man dafür ein so langes Schauspiel brauchte. Die vermeintliche Politelite, die Dauermachthaber und ihre wechselnden Mehrheitsbeschaffer, hatten jeglichen Kredit bei der Bevölkerung schon lange verspielt und spätestens das Wahlergebnis war eine klare Aufforderung, dass sich etwas verändern muss, nun ist es amtlich, dass kein Wille zur Veränderung vorhanden ist. Was dies für die gesellschaftliche Entwicklung bedeutet, versteht sich damit von selbst. Es ist nun wichtig, dass sich der Widerstand ordentlich formiert, damit es nicht irgendwann im völligen Chaos endet. Was sich aktuell politisch in Deutschland abspielt, ist eine außerordentlich bedenkliche Staatskrise. Eigentlich sollte man nun annehmen, dass zum Beispiel auch die Kirchen ein Interesse daran hätten, sich in diesem Kontext stark für die Menschen zu machen, zu mindestens könnten sie so versuchen, endlich etwas Sinnstiftendes zu tun. Die C-Parteien, welche für einen Großteil des politischen Flurschadens verantwortlich sind, haben mit dem christlichen kaum etwas zu tun, was eben auch von den Kirchen in aller Deutlichkeit kommuniziert werden sollte. Auch diese wichtige Distanzierung bleibt allerdings aus. In einem noch von der massenausbeuterischen Europäischen Union (EU) geprägten Europa, bieten sich eigentlich auch viele Chance für jemanden der sich Papst der Armen nennt aber auch hier gibt es nur großes Schweigen.

Gegen die Gier
Es ist eine kleine Minderheit, welche mit ihrer unendlichen Gier der Gesellschaft schon seit Jahrzehnten massiv schadet und an dieser Stelle gibt es in diesen Tagen mit Siemens wieder ein gutes Beispiel. Die Mehrheit hat darunter zu leiden, was natürlich auch an der Politik liegt, die vieles erst ermöglicht. Das große Ungleichgewicht braucht an dieser Stelle wohl kaum näher erläutert werden. Deshalb ist auch die Zeit der Umverteilung längst gekommen. Ein freiwilliges Interesse auf Seiten der Ausbeuter ist nicht vorhanden und es gibt offensichtlich auch kein politisches Interesse daran, also müssen andere Wege gefunden werden. Gerechtigkeit sollte auf der politischen Agenda ganz oben stehen, das genaue Gegenteil ist allerdings der Fall, dies erklärt noch einmal nachdrücklich, warum Widerstand gerechtfertigt ist. Auch an dieser Stelle bieten sich wieder viele Optionen für die Kirchen, aktiv in einen Prozess einzusteigen, welcher die Gesellschaft besser macht. Aber auch an dieser Stelle findet man wieder nur das große Schweigen. Damit zeigt sich dort aber immerhin, auf welcher Seite man steht. Wenn sich die Kirchen natürlich auf die Seite der Abgelehnten stellen, wird dies ihre Position innerhalb der Gesellschaft nicht verbessern und sie haben aktuell schon das Problem mit massivem Bedeutungsverlust. Getragen werden sie zu einem großen Teil noch von der Dauermachtclique, damit wird es allerdings ganz schnell vorbei sein, wenn der längst überfällige Systemwechsel vollzogen ist. Spätestens an diesem Punkt kommt wohl der völlig freie Fall. Mitleid für die Kirchen ist natürlich nicht angebracht, ist die Situation doch komplett selbstverschuldet.

Teilzeitpolitisch
Nun könnte man anbringen, dass Staat und Religion getrennt sein müssen und von daher eine politische Einmischung der Kirchen gar nicht möglich ist. Dies funktioniert allerdings auch nicht, denn ein teilzeitpolitisches Konzept kann es nicht wirklich geben. Dies bedeutet, dass es nicht sein kann, dass die Kirchen politisch sind, wenn es den Dauermachthabern hilft, andernfalls aber erklären, man müsste sich unpolitisch verhalten. Wer in diesen Tagen schweigt, macht sich allein dadurch schon mitschuldig, was selbstverständlich nicht nur für die Kirchen gilt, dort aber noch einmal einen ganz eigenen Stellenwert hat. Nun wurde wochenlang verhandelt und es gab damit genügend Zeit, zu erklären, welche Veränderungen in Deutschland längst überfällig sind, dies blieb aber eben von Seiten der Kirchen ebenfalls wieder aus. Der Anteil der Systemgegner wächst immer weiter und die Angebote für diesen Bereich der Bevölkerung sind doch klar überschaubar, was sich auch im Erfolg der Alternative für Deutschland (AfD) zeigt. Was dies gesellschaftlich bedeutet, wenn diese Situation nicht aufgebrochen wird, erklärt sich dann auch wieder von selbst. Vielleicht folgt die Taktik, welche man in weiten Teilen des noch vorherrschenden Systems aktuell erkennt aber auch ganz anderen Zielen und man hofft auf den Systemkollaps, um dann als großer Retter auftreten zu können. Wie immer wieder kommuniziert, die Zeit der Entscheidungen ist längst gekommen und es ist nun wichtig, angemessen auf das zu reagieren, was man nun im politischen Berlin aktuell präsentiert bekommt und dies geht natürlich auch sehr gut, um nicht zu sagen noch besser, ohne jeglichen religiösen Einfluss.

Freude teilen: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • MisterWong
  • Y!GG
  • Webnews
  • Digg
  • email
  • Facebook
  • Fark
  • Google Bookmarks
  • Linkarena
  • LinkedIn
  • Twitter


Kategorie: Ein Kommentar zur Woche · Europa · Gesellschaft · Kultur · Politik · Wirtschaft

Bis jetzt ohne Kommentar ↓

  • Bisher noch ohne Kommentar - Fang an und sag Deine Meinung

Schreib was dazu