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Die Wahrheit des Wortes

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Tage des Terrors – Grüße von der NSA

5. August 2013

Ermöglicht durch: hÜlsberg-Die Sache mit dem Ü! Faszinierend, gerade erst bekommt Edward Snowden, der wahrscheinlich der Held des Jahres 2013 sein wird, immerhin für ein Jahr Asyl beim alten Klassenfeind der westlichen Welt, in Russland, schon riefen die USA ein weltweites Wochenende der Terrorgefahr aus. Spätestens jetzt dürfte niemand mehr an das Märchen von 911 glauben und begriffen haben, welches kranke, geopolitische Spiel der Massenausbeutung hier tatsächlich gespielt wird. Immer weitere Überwachungssoftware, die immer perverser wird, taucht auf und auch hier gilt der Dank weiterhin Herrn Snowden, der übrigens plötzlich, nachdem er Asyl bekommen hat, auch für Deutschland interessant wird. Was die Sache mit seinem Asyl in Russland angeht, verwundert es nicht, dass die westliche Welt auch weiterhin keine Chance auslässt, Russland in den Dreck zu ziehen, wie zu Zeiten des verfrorensten Kalten Krieges. Bleibt die Frage offen, warum die Länder der westlichen Welt nicht selbst Asyl angeboten haben. Man darf wohl annehmen, dass der Grund darin liegt, dass man die feindliche Übernahme durch den angeblichen Freund USA längst hingenommen hat und damit das eigene Volk, ohne mit der Wimper zu zucken, verscherbelt hat.

Tage des weltweiten Terrors
Neuste Veröffentlichungen aus der letzten Woche im renommierten Guardian, zeigen wieder einmal auf, dass die Datenkrake immer weiter gewachsen ist und die Salamitaktik das Maß aller Dinge bleibt. Es zeigt sich auch immer deutlicher die Rolle der Bundesrepublik Deutschland in diesem faschistischen Spiel, schließlich braucht man im Notfall jemanden den man bei der bekannten Vergangenheit verantwortlich machen kann. Namen von Vodafone bis zum Bundesnachrichtendienst (BND) reihen sich mittlerweile in die Liste von Datenlieferanten ein, da scheint es nur noch eine Frage der Zeit zu sein, wann auch die Telekom geoutet wird. Problemtisch ist es da, dass immer mehr Menschen, selbst in den USA, begreifen, welche manipulativen Möglichkeiten hier durch das System aus Wirtschaft und Politik entstehen und die Legitimation dieses Systems doch sehr bezweifelt werden muss, da es sie letztendlich gar nicht gibt. Man muss Lösungen finden, um die anwachsende Masse derer, die es begreifen ruhigzustellen, ohne Revolutionen auszulösen. So greift man wieder auf die Angst zurück. Man kennt dies schon, vor den letzten Bundestagswahlen tauchten Panzer der Polizei vor deutschen Flughäfen auf, eine nachhaltige und nachvollziehbar Begründung fehlt bis heute, es musste eben wieder einige Tage der Terrorangst geben.

Im Notfall wird auch gebombt
Nun fragen sich natürlich immer mehr Menschen in Deutschland, warum die Enthüllungen eines Edward Snowdens die politische Puppenkiste in Berlin so kalt lässt, dass hier erst einmal die allgemeine Sommerpause einziehen darf. Volksvertreter bedeutet Volk vertreten und wenn dieses systematisch zu den verschiedensten Zwecken ausgespäht wird, sollte der Alarm unüberhörbar sein. Es tut sich allerdings gar nichts, außer dass man sich den Rahmenbedingungen des großen geopolitischen Führers anschließt und das Spiel des Wochenendes des Terrors mitgespielt hat. Zynischerweise darf man davon ausgehen, dass wenn diese inszenierten Drohkulissen zur Einschüchterung der fragenden Massen nicht reichen sollten, auch gebombt wird, um den passenden Nachdruck zu verleihen. Natürlich waren dies dann wieder auf den ominösesten Wegen Menschen des islamischen Glaubens, wie man es vom Sauerland bis nach Boston kennt. Natürlich mag Widerstand an dieser Stelle erst einmal fast unmöglich erscheinen aber dem ist ganz und gar nicht so, denn auch in Deutschland können die Massen auf die Straße gehen und ihre Meinung äußeren und im Herbst ist das Volk aufgerufen, die neuen Richter und Henker zu bestimmen und hier bieten sich gute Möglichkeiten, die Ablehnungen dieser Scheindemokratie zu dokumentieren und für die Rückkehr zur Demokratie zu kämpfen.

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Kategorie: Ein Kommentar zur Woche · Europa · Gesellschaft · Kultur · Medien · Politik · Technik · Wirtschaft

Bis jetzt 1 Kommentar ↓

  • 1 Horst Schulte // 5. Aug 2013 at 15:32

    Allein die Tatsache, dass man es denkt, macht das Gedachte aber noch längst nicht “Wahrheit des Wortes”. Der Gedanke, dass Terroranschläge aus machtpolitischen Gründen gegen die eigene Bevölkerung verübt werden, klingt verrückt. Schon allein deshalb, weil dafür zu viele der Geheimnisse heute längst keine mehr sind. Das heißt allerdings überhaupt nicht, dass wir nicht mit allem was wir haben, gegen die Praktiken der Amerikaner und gegen unsere Regierung antreten müssen. Je früher, desto besser.

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