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Die Wahrheit des Wortes

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Staatsmedien – Es sind immer die anderen

13. Juni 2017

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Die systemtreuen Medien sorgen immer häufiger für Schwierigkeiten und geraten dadurch immer mehr unter Druck. Ein Problem sind dabei vor allem die manipulativen Kräfte, welche von dort aus wirken. Immer öfters verbinden sich dafür auch Beteiligte aus dem privatwirtschaftlichen Teil der Medien mit den Staatsmedien, was nicht nur einen weiteren Fakt gegen die Zwangsabgabe namens Rundfunkbeitrag darstellt. Unabhängig von den jeweiligen Konstellationen ist es aber vor allem auch die Art, was man dort versucht unter dem Deckmantel des so genannten Qualitätsjournalismus zu verkaufen, denn oft genug ist es nur noch Propaganda, was man an den offensichtlichen Zielen der Berichterstattung sehr gut erkennen kann. Grundlegend stellt man es dort gerne so dar, dass es natürlich immer die anderen sind, welche Ziele verfolgen, die sich mutmaßlich gegen die Interessen der Mehrheit richten. Merkwürdig ist dabei nur, dass es scheinbar nur eine zulässige Richtung gibt, welche angeblich gut für die Mehrheit sein soll und zwar die des Systems, welches im Hintergrund die Fäden zieht. Nun ist es aber so, dass dies immer mehr Menschen verstehen und die richtigen Schlüsse daraus ziehen, womit die ablehnende Haltung gegenüber diesem Teil der Medien anwächst und man mit verstärkter Eigenwerbung in Sachen Qualität und Unabhängigkeit und natürlich mit der Debatte zum Thema Fake-News darauf reagiert. All dies zeigt am Ende des Tages allerdings nur die dortige Hilfslosigkeit.

Die Probleme beim DFB
Schaut man sich zum Beispiel einmal ARD und ZDF an und blickt auf die Probleme beim DFB, wird es schnell sehr spannend. Die Neuauflage des Kalten Krieges hat natürlich längst auch schon im Staatsfernsehen begonnen und dabei muss es gar nicht immer direkt um Politik gehen. Hajo Seppelt trat zum Beispiel gleich eine ganze Kampagne gegen den russischen Sport los und arbeitet sich aktuell in genau dieser Art an der großen Fußballnation Brasilien ab. Man fragt sich schon, warum diese Sender nicht mit dieser Intensität vor der eigenen Haustüre kehren, was für den Sport allgemein gilt aber natürlich auch ganz besonders für den Fußball. Schaut man sich an, was sich schon seit Jahren im Rahmen des Ausverkaufs alleine in der Bundesliga abspielt, gibt es dort doch genügend Ansätze, ganz zu schweigen von den noch immer nicht aufgearbeiteten Ungereimtheiten in Bezug auf die letzte Fußballweltmeisterschaft in Deutschland, denn auch über diesem Sommermärchen liegt ein dunkler Schatten. Im Bereich Sport, vor allem eben auch in Sachen DFB, so zu tun, als seien es immer nur die anderen, irritiert natürlich nur sehr bedingt, in einem Land mit einer Fußballkanzlerin, die selber schon sagte, dass der hier kritisierte Teil der Medien über das Informationsmonopol verfügen würde. So könnte es natürlich je nach vermitteltem Inhalt, ein Problem für die Dauermachthaber geben. Gerade im Fußball hat der Widerstand allgemein schon einen sehr hohen Level erreicht. Übrigens kann man ebenfalls am Umgang der Staatsmedien mit den wahren Fußballfans, die dort immer wieder gerne beschimpft werden, merken mit welcher Härte vorgegangen wird und dies erkennt man auch noch an anderer Stelle sehr gut.

Sozialstaat?
Um bei der Bundesrepublik Deutschland noch von einem Sozialstaat zu sprechen, muss man sich schon einiges einfallen lassen. Was nach der Rodung von ihm noch übriggeblieben ist, kann man gerne auch einen schlechten Witz nennen. Somit sieht es in diesem Bereich ganz ähnlich aus, wie in weiten Teilen des Arbeitsmarktes und auch dort spielen die Staatsmedien eine wichtige Rolle, feiert man dort doch zum Beispiel auch monatlich eine Arbeitslosenstatistik, die man schon fast den Fake-News zurechnen muss, denn damit soll ein Eindruck vermittelt werden, welcher mit den Realitäten von stetig steigender Armut und der riesigen Armee der Multijobber rein gar nichts zu tun haben. Außerdem muss man sich immer auch noch den Bereich der Hartz-IV-Empfänger vor Augen halten, womit man der Realität des Arbeitsmarktes schon etwas näherkommt. Auch an dieser Stelle sind die Staatsmedien sehr aktiv und nutzen gerne die unterschiedlichsten Formate, um diese Gruppe der Bedürftigen im Bereich des Asozialen anzusiedeln. Sehr beliebt ist in diesem Kontext auch deren Darstellung als Schmarotzer. Dies spielt den Dauermachthabern selbstverständlich ebenfalls in die Hände, schaut man sich die Größenordnung derer an, welche diese Leistungen, welche in einem Sozialstaat völlige Normalität sein sollten, aus Scham nicht beanspruchen. So wird schnell klar, dass auf diesem Wege Milliarden eingespart werden, was in einem Sozialstaat nicht hinnehmbar ist. Die hier geschilderten Fakten sind nur ein kleiner Ausschnitt, welcher aber zeigt, warum es absolut richtig ist, auch diesen Bestandteil des Systems abzulehnen und sich von dort nicht manipulieren zu lassen. Dies gilt übrigens auch für den Populismus, den man in diesem Bereich an den Tag legt und welcher aus dortiger Sicht natürlich nur bei den anderen vorherrscht.

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Kategorie: Ein Kommentar zur Woche · Gesellschaft · Medien · Politik · Sport · Wirtschaft

Bis jetzt 1 Kommentar ↓

  • 1 Der BALLacker » Perspektivischer Fußball im Sommer 2017 // 22. Jun 2017 at 06:13

    […] auf welches man auch ständig baut. Eine Frechheit war es, wie unter Federführung des Staatsfernsehens nach dem Spiel gegen Torhüter Bernd Leno geschossen wurde. Die Abwehrfehler waren kein Thema, […]

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