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Die Wahrheit des Wortes

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Persönliches

15. Februar 2011

Der heutige Tag ist für mich ein ganz besonderer und deshalb möchte ich ihn auch für einen ganz besonderen Artikel nutzen. Meine Name ist Thorsten Hülsberg und ich bin der Kopf hinter dieser journalistischen Internetplattform, die nun auch schon ins vierte Jahr geht und auf der schon fast 1.000 Artikel veröffentlicht worden sind, die viele Menschen bewegt haben. Die Besonderheit an diesem Tag ist, dass ich am heutigen Tage 40 Jahre alt werde und ich damit natürlich irgendwo auch schaue, wo ich im Leben stehe. Die Antwort auf diese, wahrscheinlich unendlich oft gestellte Frage, ist für mich ganz einfach zu beantworten. Mittendrin. Nach meiner Schulzeit, in der ich mein Gespür für politische und gesellschaftliche Kontexte entdecke, stand erst einmal eine Zeit in der freien Wirtschaft an, die es mir aktuell natürlich auch erlaubt mich zu diesen Themenbereichen äußern zu können. Vor gut einem Jahrzehnt begann dann meine Karriere als freischaffender Künstler, die ich im Laufe der Jahre noch um den Bereich des Journalismus ausbauen konnte. So kann ich nun sagen, dass ich ein zufriedener Künstler und Journalist bin. Aber warum tue ich dies alles?

Menschen bewegen
Auch die Frage nach der Motivation ist eigentlich ganz einfach beantwortet. Ich möchte Menschen emotional, wie natürlich auch geistig bewegen und dabei möchte ich Denkanstösse aussenden und dies ist es, was ich möchte. Wobei es hier nicht um manipulatives Lenken geht, sondern darum Impulse auszusenden, mit denen die, die es mögen, dann arbeiten sollen. Eine weitere Art dies zu tun, ist da natürlich die Kunst und mit fast 40 Ausstellungen in ganz Deutschland und gut über 1.000 Bildveröffentlichungen in diesem Bereich, kann ich auch hier schon auf einiges zurückblicken und weiß, dass ich auch hier schon einiges bewegen konnte. Allerdings ist die Kunst auch oftmals ein verschlüsselter Weg, was gerade in meiner Art der Arbeit sehr stark der Fall ist. Außerdem ist die Kunst auch immer ein Weg, der sich nicht jedem gleich erschließt, wahrscheinlich ist deshalb die journalistische Arbeit hinzugekommen, da ich hier natürlich viel direkter Inhalte und Gedanken in meine Umwelt aussenden kann. Es ist eben noch einmal eine ganz andere Kommunikationsform mit der natürlich auch wieder manch einer so seine Probleme hat, gerade wenn es um die Art des hier gebotenen Journalismus, fernab vom Mainstream, geht. Einige Menschen kommen mit dieser graden Art mit der hier Themen behandelt werden nicht allzu gut klar aber genau dies ist gewollt. Es geht nicht um das einfache provozieren, dies wäre viel zu schlicht, es geht darum Dinge beim Namen zu nennen und nicht irgendwem Honig ums Maul zu schmieren.

Ich habe die Wende miterlebt, die Einführung des Euros, die Ausweitung der Europäischen Union (EU) bis hin zu einem Maß, welches kaum noch zu vertreten ist und weiß trotzdem nicht genau, ob ich in einer spannenden Zeit lebe. Es ist natürlich auch so, dass jede Zeit etwas besonderes hat, keine Frage aber wie bedeutend die letzten vier Jahrzehnte, die ich erleben dürfte und die Jahrzehnte die ich hoffentlich noch erleben darf, im gesamtgeschichtlichen Kontext einmal zu bewerten werden sind, werde ich wohl wirklich nicht mehr miterleben. Wir alle leben in einer Zeit des Umbruchs, des Aufbruchs aber auch dies ist in der Geschichte nun wirklich kein einmaliger Vorgang. Gerade in diesen Tagen dürften wir den Fall des Systems Hosni Mubarak erleben und mehr noch erleben wir eine komplette Neuausrichtung in Nordafrika und der gesamten arabischen Welt und auch in Europa werden die Stimmen lauter, die nach Revolution rufen. Dies alles sind die Nachwehen des Falls des Eisernen Vorhangs, denn die Welt ist dabei sich ganz neu zu orientieren und die Machtverhältnisse werden gerade neu aufgeteilt. Eine große Chance, die man jetzt ergreifen sollte, um nicht später unzufrieden zu sein. Auch auf diesen Zustand versuche ich immer wieder hinzuweisen, denn die Entwicklungen in diesen Tagen und dies bezieht sich natürlich auch auf Deutschland, sind eher erschreckend, als dass sie auf rosige Zeiten hindeuten würden und damit ist es an jedem selbst mit dafür zu sorgen, dass die Entwicklungen in angemessenen Bahnen verlaufen.

Kein Ende in Sicht
Die Art wie in der EU aber auch hier in Deutschland Politik immer mehr über die Köpfe der Menschen hinweg gemacht wird, ist erschreckend und ein Ende dieser Art ist nicht abzusehen, vor allem nicht so lange der Großteil der Menschen diese Art mitträgt. So lange dieser Zustand also noch anhält, werde ich hier auch weiterhin genug zu schreiben haben und nicht müde werden auf die Missstände hinzuweisen. Eigentlich ist dies eine Aufgabe der jeder nachkommen sollte, denn wenn man dies unterlässt, trägt man dazu bei, dass sich der Stillstand, der letztendlich gar keiner ist, da er schlichtweg eine Bewegung in die falsche Richtung darstellt, anhält. Jeder der diese falschen Entwicklungen mitträgt, ohne zu versuchen etwas zu ändern, macht sich natürlich mitschuldig am Ergebnis und sollte sich später nicht beschweren, wenn es ihn selbst trifft. Ich kann mit Stolz sagen, meinen Teil zu all dem beigetragen zu haben und natürlich auch weiterhin dazu beitragen werde und hier geht es weit über eine gesellschaftliche Verantwortung hinaus, denn es geht auch darum einer tiefen, inneren Überzeugung zu folgen. Dies ist auch der Grund dafür, dass ich all die Dinge die ich in meinem Leben tue, eher als Berufung, als einen Beruf ansehe. Jedem der ein ähnliches Bedürfnis hat, sei verraten, dass er sich hier gerne über Kommentare oder ähnliches beteiligen darf und es gibt natürlich neben fairschreiben.de noch viele andere Möglichkeiten, sich diesem Weg anzuschließen.

Mein Leben war in den letzten 40 Jahren doch die meiste Zeit eher sehr unkonventionell, was mir nicht nur Freunde gebracht hat aber dies war auch nie mein Ansatz. Ich bin sehr gespannt, wie sich all dies in den nächsten Jahrzehnten weiterentwickeln wird und dies gilt natürlich sowohl für meine Arbeit hier, wie auch für anderen Projekten denen ich natürlich auch weiterhin nachgehen werde. Man darf wohl unter den geschilderten Bedingungen davon ausgehen, dass hier noch viel auf mich und die Menschen die ähnlich sind, zukommen wird. Leben bedeutet Veränderung, dies gilt auch für mich und dies ist auch gut so, denn das Leben ist mehr als nur eine Abfolge vorgegebener Muster, denen man meint blind folgen zu müssen. Es ist wichtig die eingefahrenen Pfade auch immer einmal wieder zu verlassen und dies ohne gänzlich den Kurs zu verlassen oder zu ändern. Die Veränderung des Blickwinkels ist hierbei ein sehr wichtiges Instrument, welches ich natürlich auch sehr gut aus meiner künstlerischen Arbeit als Photokünstler kenne und somit auch hier verwenden kann und auch hier wäre es natürlich wünschenswert, wenn viele Menschen diesem Vorbild folgen würden und zwar jetzt und hier, denn man darf es wohl auch als gesetzt ansehen, dass sich sonst nichts tun wird und dies kann niemand wollen, denn es würde uns allen nur noch weiteren Schaden zu fügen. Ich werde mich wohl auf der ein oder anderen Art und Weise auch in den nächsten Jahrzehnten noch diesem Ziel widmen und dies mit voller Freude und Energie.

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Kategorie: Europa · Gesellschaft · Kultur · Medien · Politik · Redaktion-News · Wirtschaft

Bis jetzt 2 Kommentare ↓

  • 1 Art for Europe » Eine Art Crossover // 28. Feb 2011 at 08:40

    [...] neigt sich schon der zweite Monat des gerade erst neubegonnen Jahres dem Ende zu und ich bin 40. Ich weiß nicht wirklich, welcher dieser beiden Zeitfenster mich mehr erstaunt und [...]

  • 2 Art for Europe » Das Neue am Ende Teil 1 // 19. Dez 2011 at 07:28

    [...] wie auch für den geschäftlichen Bereich. Privat stand für mich in diesem Jahr mein 40. Geburtstag an, was auch große Auswirkungen auf meine Kunst haben sollte. Im geschäftlichen Bereich [...]

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