fairschreiben

Die Wahrheit des Wortes

fairschreiben header image 2

Ostern – Religion – Krieg

3. April 2018

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Die Osterfeiertag haben wieder gezeigt, wie sich der große Religionskrieg immer mehr ausweitet und dies führte gleich zum nächsten Papstskandal, denn anstatt sich aktiv in Sachen Frieden in diesem grauenvollen Krieg einzusetzen, meinte Papst Franziskus einfach nur kommende Generationen um Vergebung bitten zu können, auch so schafft man Freibriefe. Positiv daran ist nur, dass dies immer mehr Menschen verstehen und sich die Bedeutungslosigkeit dieser Glaubensform auch deshalb weiter ausbreiten kann. So gibt es in Deutschland längst schon Priestermangel, was über Ostern ein großes Thema in den Staatsmedien war. Es wäre wohl besser gewesen, die Rolle des Christentums im großen Religionskrieg endlich einmal angemessen zu thematisieren aber schließlich spricht man bei diesem Teil der Medien nicht umsonst von Systemtreue. Weiterhin dem aktuellen Bild der Kirchen in Deutschland nicht angemessen, wurde man im kritisierten Bereich der Medien wieder mit christlichen Inhalten überflutet, während sich auch die Situation in oder eher gesagt am Rande Israels zuspitzte. Man erinnert sich noch an die Debatte, was die deutsche Grenzsicherung anging, in Israel gibt es diese Debatte nicht, da wird einfach scharf auf Demonstranten an der Grenze geschossen. Die zur angesprochenen Debatte passende Kritik an Israel konnte man nicht ausmachen, was wieder nur erstaunt.

Pflegenotstand und Flüchtlinge
Die islamisch geprägte Welt steht schon lange unter Dauerfeuer durch den christlich geprägten Westen, was zum Teil auch sehr wörtlich zu nehmen ist. Dies konnte man über Ostern auch in Deutschland wieder erleben. Ausgerechnet Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) spaltet nun nicht mehr nur in der Armutsdebatte, sondern zeigte sich auch ziemlich aktiv in Sachen großer Religionskrieg. Die Richtung ist dabei natürlich Programm für jemanden aus der C-Partei. Die ganze Heuchelei, auch in der Flüchtlingspolitik, wird dann deutlich, wenn der Minister ganz im Stil des Billiglohnlandes, nicht bereit ist, die Pflegeberufe in Deutschland finanziell angemessen attraktiv zu machen, sondern dafür Menschen aus anderen Ländern nach Deutschland holen will, die eben mit Billiglohn und anderen Problemen auch in diesem Bereich des Arbeitsmarktes keine Probleme haben. Spahn (CDU) geht im ersten Schritt zwar in Richtung Bürger der gescheiterten Europäischen Union (EU), was am Ausbeutungsansatz auch nichts ändert und eben nur ein erster Schritt ist. Bei der Größe des Pflegenotstands, der aus den geschilderten Gründen natürlich den Dauermachthabern anzulasten ist, ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis an dieser Stelle auch Flüchtlinge vermehrt ins Spiel kommen und die Politik dementsprechend angepasst wird. Der Koalitionsvertrag dürfte in der Flüchtlingsfrage nicht umsonst alle Optionen offengelassen haben und damit auch an dieser Stelle noch für manche Überraschung sorgen. All dies wird Deutschland noch weiter verändern, auch was die Themen der spalterischen Islamdebatte angeht. Dies war aber noch nicht alles, was sich an den Ostertagen in diesem Kontext tat.

Frontverschiebungen
Gab es also bislang eine klare Frontlinie zwischen dem Christentum und dem Islam, wird schon seit einiger Zeit eine weitere gezogen. Dies gilt für Deutschland, wie auch international. Die Verbrüderung zwischen dem Christentum und dem Judentum nimmt wieder deutlich zu, dies erkennt man auch an der geänderten Botschaftsstrategie der USA in Israel und auch daran, wie man in Deutschland den Antisemitismus verstärkt in die Auseinandersetzung mit dem Islam einbindet. Man muss sich grundsätzlich fragen, wie groß das Problem eigentlich noch werden muss, welches durch Religionen ganz allgemein geschaffen wird. Womit man auch wieder bei der angesprochenen Papstaussage wäre, denn ohne den großen Religionskrieg, wäre der Zustand dieser Welt ein wesentlich besserer. Da Religion immer auch massiv politisch eingesetzt wird, was eben auch fürs Christentum gilt und sich in Deutschland ganz deutlich in den C-Parteien widerspiegelt, müssten man auch dort viel stärkere Trennungen durchsetzen. Wie C-Parteien und die Trennung von Staat und Religionen zusammenpassen, ist allgemein ein Rätsel. Wobei der klerikale Einfluss in der Politik weit über diese Parteien hinaus ein Problem darstellt. So steht am Ende der Osterfeiertage leider ein altbekanntes Fazit für diese Zeit des Jahres, denn auch in 2018 zeigte sich die große Verbundenheit von Religion und Krieg, da versteht man leicht, dass damit immer mehr Menschen ein Problem haben und dies werden auch die Dauermachthaber in Deutschland, wie so einiges andere ebenfalls, nicht ignorieren können.

Freude teilen: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • MisterWong
  • Y!GG
  • Webnews
  • Digg
  • email
  • Facebook
  • Fark
  • Google Bookmarks
  • Linkarena
  • LinkedIn
  • Twitter


Kategorie: Ein Kommentar zur Woche · Europa · Gesellschaft · Kultur · Medien · Politik · Wirtschaft

Bis jetzt ohne Kommentar ↓

  • Bisher noch ohne Kommentar - Fang an und sag Deine Meinung

Schreib was dazu