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Die Wahrheit des Wortes

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Ostern in Zeiten des großen Religionskrieges

13. April 2017

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Nun ist es wieder soweit und das große christliche Fest steht auf der Agenda und bietet somit wieder einen guten Anlass, um zuschauen, wie es in diesem Bereich aussieht. Schon am Palmsonntag gab es neue Nachrichten vom großen Religionskrieg und zwar diesmal wieder aus Ägypten. Es gab dort Anschläge auf koptische Kirchen, welche selbstverständlich mutmaßlich vom Islamischen Staat (IS) angegriffen wurden und ganz wie in der westlichen Welt, wurde dies von den dortigen Machthabern genutzt, damit sie den Ausnahmezustand verhängen konnten. Dies geschah auch gleich mit dem Hinweis, dass nun Menschenrechte keine größere Priorität mehr hätten. Großer Protest vom Westen blieb aus und man ahnt natürlich, wo es dran liegen könnte. Dies war aber nur ein Hinweis darauf, wie es in diesem Jahr, welches für das Christentum so wichtig ist, wohl zur Sache gehen wird. So kündigte auch der große Kriegstreiber und Massenmörder Barack Obama seinen nächsten Besuch in Deutschland an und zwar zum Kirchentag. So einer Person eine Plattform zu bieten, spricht nicht nur für sich, es zeigt auch, warum eine nicht enden wollende Kirchenaustrittsflut gerechtfertigt ist. Weiter belegt es auch noch einmal deutlich, wie eng verwoben die kriegerischen, westlichen Prozesse mit dem Christentum sind. Da darf man sich nicht wundern, wenn sich die Stimmen mehren, welche längst von einem neuen Kreuzzug sprechen.

Es gibt auch klare Prognosen
Schaut man sich die Prognosen in den systemtreuen Medien in letzter Zeit an, haben diese mit den Realitäten, um welche es gehen sollte, meistens kaum etwas zu tun. Hier sollte noch erwähnt werden, dass man sie dort trotzdem unverändert weiter nutzt und so davon auszugehen ist, dass sie ein Instrument darstellen, was einzig und alleine der Massenmanipulation durch Suggestion dienen soll. Es gibt dann aber andere Prognosen, deren Treffsicherheit man wohl wesentlich größer nennen darf, dazu zählt auch, dass Papst Franziskus an den kommenden Ostertagen, welche übrigens längst auch vor allem eine Bedeutung im Kontext des Kommerzwahns haben, wieder sehr viel über Frieden sprechen wird, sich allerdings nicht im Ansatz vom großen Religionskrieg distanzieren wird. Wie ernst es dann mit dem Frieden gemeint ist, kann man sich leicht ausmalen. Sein Bild vom Frieden scheint ein ziemlich einseitiges zu sein und mutet deshalb wohl eher nicht realisierbar an. Nachdem bereits angesprochenen Anschlägen in Ägypten, rief er auch wieder zum Frieden auf, was allerdings in der Regel ausbleibt, wenn Moscheen bombardiert werden oder wieder neue, zivile Opfer im Dronenkrieg zu verzeichnen sind. Es scheint dann schon so, als spiele es eine große Rolle, welcher Religion die Opfer angehören, was natürlich einfach nur ablehnungswürdig ist. Selbstverständlich sind die Probleme in diesem Jahr noch wesentlich vielfältiger, was erahnen lässt, was dies für das Osterfest bedeutet.

Einseitigkeit beim Staatsfernsehen
Einseitig geht es aber in diesem Konflikt nicht nur im Bereich der Kirchen zu, sondern ebenfalls im Staatsfernsehen. In dieses einseitige Bild passte dann auch der ARD-Tatort am letzten Sonntag, wo, nach einer kleineren Pause, wieder einmal Propaganda in Sachen Flüchtlingsproblematik gemacht wurde. Eine Problematik, welche natürlich unmittelbar mit dem hier kritisierten Krieg zusammenhängt.  Ein Schwerpunkt galt diesmal Syrien und natürlich waren die üblichen Akzente des großen Religionskrieges deutlich zu erkennen. Man kann an dieser Stelle nicht oft genug erwähnen, dass sich jeder, der sich an solchen Propagandafilmen, in welcher Art auch immer, beteiligt, nachher nicht sagen kann, er hätte nicht gewusst, für was für ein System er da gearbeitet hat. Diese Ausrede funktioniert in Deutschland schon seit ganz langer Zeit nicht mehr. Man sieht, wie dieser Krieg auch in den Medien mit aller Macht geführt wird, was umso interessanter ist, wenn dies in Sendern geschieht, welche nicht nur mit dem Thema Fake-News immer wieder versuchen aufzuzeigen, wo in der Medienwelt so alles manipuliert wird. Ganz zu schweigen davon, dass sich diese Sender auch noch über die Zwangsabgabe namens Rundfunkbeitrag, auch für ihre Unabhängigkeit, finanzieren lassen. Schnell erahnt man, dass man sich auch dieses Jahr an Ostern mit dem Feiern doch eher zurückhalten sollte und die Zeit konstruktiv, abseits von Religion, in Sachen Frieden nutzen sollte, bevor es zu spät ist.

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Kategorie: Ein Kommentar zur Woche · Europa · Gesellschaft · Kultur · Medien · Politik

Bis jetzt 2 Kommentare ↓

  • 1 Der BALLacker » Religionskrieg im Land der Fußballkanzlerin // 14. Apr 2017 at 09:10

    […] am morgigen Samstag zum Spieltagsauftakt. Wie zeitgemäß diese Regelung noch ist, hat das Christentum doch zunehmend mit gesellschaftlicher Bedeutungslosigkeit zu kämpfen, welche auch durch eine […]

  • 2 Der BALLacker » Wortsport des Monats April 2017 // 19. Apr 2017 at 07:26

    […] Dies ist auch deshalb so interessant, gab es doch beim letzten Mal, als man versuchte den großen Religionskrieg mit einer Länderspielabsage in Hannover im deutschen Fußball zu platzieren, eher gar […]

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