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Die Wahrheit des Wortes

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NRW – Nur Röttgen Will

21. Mai 2012

Ihr Liebster oder auch ihr Bester, wenn man vom Kabinett von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) spricht, Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU), musste in der letzten Woche gehen, um nicht zu sagen, dass der untergegangener CDU-Spitzenkandidat bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen, der erste Minister war, den die Kanzlerin feuerte, was einiges über die Situation in ihrem Haus aussagt. Am Rande geht etwas unter, dass langsam wirklich nichts mehr vom vermeintlichen Kompetenzteam im politischen Berlin über ist, was natürlich wieder ein gutes Indiz dafür ist, warum dort mehr und mehr die geballte Inkompetenz regiert. Es scheint aber eine gewisse Strategie erkennbar zu sein, da so wohl alles vorbereitet wird, dass es im nächsten Jahr, wenn es überhaupt noch so lange dauert, bei den nächsten Bundestagswahlen, wieder die SPD die Macht übernimmt und zwar entweder wieder als Große Koalition oder gemeinsam mit den Grünen. Damit sind dann die, die Milliardensummen an Steuergelder verschoben haben, wieder für ein paar Jahre aus der Schusslinie. Welche Verantwortung zum Beispiel die SPD und die Grünen auch an der heutigen Politik schon haben, wird dann wohl kaum noch hinterfragt werden.

Die gescheiterte Energiewende
Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) fiel in seiner Amtszeit doch hauptsächlich durch seine Brillen auf, politisch überzeugte er kaum aber er wollte immer weitermachen und ganz am Schluss wollte scheinbar nur noch er und so musste er gefeuert werden. In Deutschland erfreut man sich an ein paar abgeschalteten Atomkraftwerken, auch wenn dies im letzten Winter fast den Kollaps der deutschen Energieversorgung bedeutet hätte und dieses Risiko wohl auch noch in den nächsten Jahren besteht. In Japan zum Beispiel sind mittlerweile alle AKW vom Netz und die Industrienation hat kein Problem. Es ist möglich aber scheinbar nicht in Deutschland. Nun folgt auf Röttgen (CDU) ein weiterer ganz enger Vertrauter der Kanzlerin. Peter Altmaier (CDU) ist ein Vollblutpolitiker, was auch immer dies bedeuten mag, was ihn aber für die Bereiche Umwelt und Energie qualifiziert, wurde bislang noch nicht einmal im Ansatz erläutert. Nun sind dies Bereiche, die gerade in diesen Tage eine sehr hohe Wichtigkeit haben aber dies scheint die Kanzlerin anders zu sehen, sonst hätte sie wohl nicht so entschieden. Es scheint mittlerweile ebenfalls so, als hätte man Deutschland, und hier vor allem die Bürger, schon abgeschrieben. Das Kapital ist abgepumpt, sehr vieles ruiniert und jetzt kommen wieder die anderen, die wahrscheinlich ohne nachhaltige Änderungen genau so weitermachen werden. Da darf sich niemand wundern, wenn der Widerstand immer weiter wächst.

Gegen das eigene Volk
Wenn man sich nur die Politik in der Bundesrepublik Deutschland nachdem Fall der Mauer ansieht, ist vor allem eines ganz klar zu erkennen, es ist völlig unerheblich, wer die politische Richtung in Deutschland bestimmt, die CDU oder die SPD, denn die Verlierer waren unter beiden immer wieder die Mehrheit der Bürger. Es wurde schlicht und ergreifend einfach ein System etabliert, welches die Massen ausbeutet und dies zu Gunsten einer kleinen Minderheit und hier erkennt man auch die große gemeinsame Linie der beiden Lager, die schon lange ein Lager sind. Hier stellt sich dann natürlich die Frage, ob man nicht schon lange von einer Scheindemokratie sprechen muss, weil man mit der Stimmabgabe nicht wirklich etwas am System verändern kann. Man erkennt aber auch, wie klein die Bedeutung ist, dass Kanzlerin Merkel (CDU) gerade jemand aus ihrem Kompetenzteam gefeuert hat. Die Bedeutung der Energiewende war so oder so vom ersten Moment an mehr als fraglich, vor allem was eine realistische Umsetzung angeht. Nicht nur an der völligen Narrenfreiheit der Energiekonzern im Bereich der Benzinpreise oder der Aufteilung der Strommärkte in einer oligopolartigen Art und Weise, zeigt sich alleine schon, wer in diesem Bereich die Regeln bestimmt und dies ist es auch, was dieses hier angesprochenen System ausmacht und warum man es einfach ablehnen muss. Ohne sonderlich negativ einer Person, wie Peter Altmaier (CDU), entgegentreten zu wollen, darf man doch vermuten, dass auch er nicht für den Beginn eines Systemwechsels stehen wird.

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Kategorie: Ein Kommentar zur Woche · Gesellschaft · Politik · Technik · Umwelt · Wirtschaft

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