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Die Wahrheit des Wortes

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Neues aus dem Ministerium für Zwangsarbeit

24. Mai 2012

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales unter Führung der Bundesministerin Ursula von der Leyen (CDU) verdient immer mehr den kurzen aber viel treffenderen Titel Ministerium für Zwangsarbeit. Freie Berufswahl, faire Bezahlung und ähnliches werden in Deutschland immer mehr abgeschafft, dafür vermitteln Jobcenter immer häufiger in die Armut und sind somit ein wichtiger Teil in diesem ausbeuterischen System und es wird noch besser. Großkonzerne, die in oligopolartiger Art und Weise immer mehr marktbeherrschend werden und so natürlich auch Billiglöhne und andere Faktoren aus dem Bereich des globalisierten Raubtierkapitalismus zu Standards in Deutschland machen, sollen ab dem nächstem Jahr, wenn es nach der Bundesregierung geht, noch mehr menschliche Ressourcen erhalten. Denn man will, unter einer fast schon lächerlich wirkenden Ausrede, im großen Stil Kleinunternehmer und ähnliche in den Ruin treiben und damit natürlich auch wieder für mehr Hartz-IV-Empfänger sorgen, die dann wieder völlig willkürlich und oftmals mit einem hohen Maß an Schikane von den Jobcentern verwaltet und zermürbt werden sollen, bis sie systemtreu für einen Hungerlohn arbeiten.

Wie man Armut mit noch mehr Armut bekämpfen will
Das große Thema ist Altersarmut und diese möchte die Bundesministerin für Arbeit und Soziales Ursula von der Leyen (CDU) nun an einer interessanten Stelle bekämpfen. Selbstständige sollen ab 2013 verpflichtet werden in die Rentenkassen einzuzahlen, also in ein System, welches nichts garantiert, außer dass es irgendwann auch scheitern wird. Der Redaktion liegen hier Summen von 350,00 Euro bis 450,00 Euro pro Person und Monat vor. Dies bedeutet schlicht und ergreifend, dass ein großer Teil der Betroffenen den Betrieb ganz einstellen muss oder ihn nur als Aufstocker weiterführen kann. Dies wiederum bedeutet, dass man aktuell wieder mehr Armut fördert und die beschriebene Personengruppe trotzdem später in die Altersarmut abrutscht. Würde die Politik hier im Sinne der Bürger agieren, würde man solche Märkte fördern und die Menschen dabei unterstützen, dass sie mit ihren Unternehmen so wirtschaften können, dass sie aktuell und im Alter gut davon leben können, schließlich hilft man Ackermann, Winterkorn und solchen Protagonisten des globalisierten Raubtierkapitalismus auch gerne, wenn es um ihre Vermögensvermehrung geht. Das hier abermals den Kleinen, an den großen Märkten immer größere Steine in den Weg gelegt werden, zeigt auch wieder auf, dass hier eine Politik für eine kleine ausbeuterische Minderheit und nicht für die Mehrheit des Volkes gemacht wird.

Jetzt Widerstand leisten
Natürlich ist es auch an dieser Stelle sehr wichtig Widerstand zu leisten, da es am Ende des Tages nicht nur die direkt Betroffenen betrifft, denn natürlich wird es hier auch wieder eine allgemeine Marktbereinigung geben und am Ende funktioniert dies nur wieder auf Kosten der Kunden, da natürlich die Marktmacht immer weiter auf wenige Protagonisten zusammengeschmolzen wird, die am Ende des Tages Preise diktieren können, wie sie möchten. Der einfachste Weg des Widerstands in dieser Sache ist es, nun die dazugehörige Petition zu unterschreiben. Einfach hier registrieren und danach hier die Stimme dagegen abgeben. Nur am Rande sei erwähnt, dass auch so etwas nicht nur die Armut fördern wird und nicht, wie behauptet, ein Schutz vor selbiger ist, ist es auch wieder ein Angriff auf Innovation und Kreativität, die dieses Land so dringend braucht. Wie gesagt, natürlich freut all dies die Big Player, werden sie so doch wieder Teile der Konkurrenz los und bekommen, wie immer wieder geschildert, Nachschub wenn es um billigste Arbeitskräfte geht und wer dem nicht nachkommt, wird eben vom Staat auf Basis von Sanktionen durch die Jobcenter gezwungen, was man durchaus als Zwangsarbeit ansehen darf. Es ist schon erschreckend mit welcher Dreistigkeit hier ein Großteil des politischen Berlins wieder einmal gegen das eigene Volk vorgeht.

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Kategorie: Ein Kommentar zur Woche · Gesellschaft · Politik · Wirtschaft

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