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Die Wahrheit des Wortes

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Neue Eskalation im Kalten Krieg 2.0

29. März 2018

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. In letzter Zeit stellte man in den systemtreuen Medien immer wieder die Frage, ob die Welt auf einen neuen Kalten Krieg zusteuern würde, was wieder nur deutlich zeigte, wie es dort in Sachen Informationskompetenz aussieht. Schon seit langer Zeit spricht man vom Kalten Krieg 2.0, was man aktuell, als Folge des Falls Sergej Skripal sieht, ist nur eine noch größere Ausweitung. Auch an dieser Stelle spielt Deutschland übrigens wieder eine große Rolle. Vielleicht sollte sich die Bundesregierung erst einmal um die Probleme im eigenen Land kümmern, bevor sie sich von Barcelona bis Moskau überall schwer aktiv zeigt. Es ist aber nicht nur ein Problem Deutschlands, denn auch die Europäische Union (EU) provoziert Russland in diesen Tagen wieder sehr nachhaltig, wahrscheinlich so nachhaltig, wie sie es seit dem Versuch sich auch noch die Ukraine einzuverleiben, was den dortigen Krieg inklusive der Annexion der Krim durch Russland zur Folge hatte, nicht mehr tat. Zwei Dinge hat der ablehnungswürdige Staatenbund dabei allerdings auch diesmal wieder vor die Wand gefahren. Erstens konnte der Westen, vornehmlich natürlich Großbritannien, wirkliche Beweise gegen Russland im Fall Skripal nicht beibringen. Ein Muster, welches man übrigens nur zu gut aus dem großen Religionskrieg kennt. Zweitens hat die EU mit ihren Sanktionen, an welchen sich nur die Hälfte der dortigen Staaten beteiligt haben, den Beweis angetreten, wie gespalten und am Ende man längst ist.

Der starre Blick
Das Problem am Großteil der Medien in Deutschland ist ihr absolut starrer Blick in die immer gleiche Richtung, was natürlich nicht verwundert, spricht man an dieser Stelle doch von den systemtreuen Medien. Sehr beliebt ist es immer wieder, Fakten zu schaffen, ohne dass die ausreichenden Beweise vorliegen würden. Wenn Politiker oder ihre vermeintlichen Experten etwas äußern, übernimmt man dies dort nur zu gerne völlig kritiklos und ohne es angemessen zu hinterfragen. Dies führt dann natürlich oftmals zu einem völlig verzerrten Blickwinkel. Dies kennt man, wie bereits erwähnt, sehr gut aus dem Bereich des großen Religionskrieges, wenn es um mutmaßlichen Terror geht, welchen man nur zu gerne im Bereich des Islams ansiedelt. Was hat man auf diesem Feld nicht schon alles verkauft bekommen, ohne dass es ein Gericht jemals bestätigt hätte. Zum Teil wurde später gar Gegenteiliges von Gerichten festgestellt, was dann aber eher unter der Decke gehalten wurde. Genauso verhält es sich aktuell im Fall des Giftanschlags auf Sergej Skripal und seine Tochter. Hier hat man vor allem die Aussagen der britischen Regierung, eine wörtlich zu nehmende Analyse blieb bislang aus. Es gilt auch zu berücksichtigen, dass es ein Doppelagent war und es sich in eine Reihe ominöser Zwischenfälle einfügt, die niemals geklärt wurden, allerdings immer gerne Russland angehängt wurden. Würde es mehr wirklich unabhängige Medien in Deutschland geben, würde wohl auch ein anderer Blick auf solche Geschehnisse weiter verbreitet sein.

Nur scheinbar der Sieger
Am Ende des Kalten Krieges war der Westen schnell als Sieger ausgemacht, eine völlige Fehleinschätzung oder vielleicht auch einfach nur eine gezielte Desinformation in der westlichen Welt. Das Wirtschaftssystem ist längst kollabiert und kann nur noch durch einen riesigen Ausweitungswahn künstlich am Leben gehalten werden. Auch an dieser Stelle schließt sich der Kreis nicht nur zum großen Religionskrieg, sondern auch zu den Problemen mit Russland. Westliche Staatenbünde, wie die Europäische Union (EU), stehen vor ihrem Ende, wie sich in diesen Tagen von der undurchsichtigen Postenschieberei bis zum Gipfel in Varna deutlich zeigt. Auch innerhalb der NATO vergrößern sich die Probleme längst, wie man jüngst am Verhalten der Türkei gegenüber Syrien ablesen konnte. Da kommt dem Westen jede Ablenkung recht aber dies ist noch nicht alles. Zu versuchen die Menschen in Angst und Schrecken zu versetzen, wie es nun im Westen durch die weitere Eskalation des Kalten Krieges 2.0 geschieht, führt dazu, dass man meint, die Menschen in diesem Zustand besser regieren zu können. Dies kommt natürlich in Zeiten, wo die alten Machtstrukturen bröckeln, wie man es auch bei dem durchsichtigen Spiel um die Fortsetzung der Großen Koalition (GroKo) gut ablesen konnte, wie gerufen. Man sollte mit seinem Urteil über die Geschehnisse dieser Tage wieder sehr vorsichtig sein, vor allem auch was die Propaganda in der westlichen Welt angeht.

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Kategorie: Ein Kommentar zur Woche · Europa · Gesellschaft · Kultur · Medien · Politik · Wirtschaft

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