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Die Wahrheit des Wortes

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Mut zum Sparen gegen die Armut

7. Januar 2010

Mein Name ist Thorsten Hülsberg und seit nun mehr als zwei Jahren bin ich federführender Redakteur bei dieser journalistischen Internetplattform, die ich damals selber gegründet habe. Nun ist es schwer zu umschreiben, was ich bin. Redakteur, Journalist, Herausgeber? Es gibt viele Schubladen in die man mich alleine an dieser Stelle stecken könnte aber eigentlich vertrete ich hier nur ein persönliches Anliegen und zwar die `Wahrheit des Wortes`. Im Hauptberuf bin ich Künstler oder besser gesagt meine Berufung ist die Kunst. Aber der Reihe nach. Seitdem letzten Jahrzehnt bin ich als Künstler aktiv und meine Kunstwerke waren seitdem in unzähligen Ausstellungen zu sehen. Neben meiner Begeisterung an Europa, verfolgt mich auch seit Schulzeiten ein sehr starkes Interesse an der Politik. So erklären sich wohl auch die letzten beiden großen Schritte in meinem Leben, zum einen Art for Europe (A4E), meine Dokumentation über Kunst und Kultur in Europa aber auch diese Plattform hier. Nun ist über all die Jahre und Projekte eine ganze Interessensgemeinschaft (IG) aus alldem erwachsen und nun gibt es zum Beginn dieses neuen Jahrzehntes ein weiteres Projekt, welches ich mit der Hilfe der IG A4E starten werde. Natürlich brauche ich aber auch für dieses nächste Projekt Eure Hilfe und Unterstützung.

Systemschmarotzer
Der Wechsel in ein neues Jahrzehnt macht natürlich auch immer nachdenklich, warum sollte es mir da anders gehen, als dem Rest der Welt. Nun stand kurz vor dem Jahreswechsel der zweite Geburtstag dieser journalistischen Internetplattform an und außerdem ein weiteres spannendes Kunstprojekt und man fragt sich, kann das alles sein? Diese Plattform hier dient der Information, dient der Meinungsbildung auf einer unabhängigen Ebene, die in dieser Gesellschaft eben immer mehr verloren geht. In diesem System aus Macht der Wirtschaft, wozu ich auch die Gewerkschaften zähle, Ablenkung womit vor allem die Medien aber auch zum großen Teil die Religionen und in Deutschland vor allem auch die beiden großen Kirchen zählen und natürlich nicht zu letzt die Politik, die all dem einen demokratischen Schein verpasst, zählt jede Stimme. Viele Menschen flüchten sich in Ausreden, warum sie nicht wirklich aktiv werden können, dies geht von der Zeit bis zur Psyche, letztendlich ist es aber wohl eher, dass sie sich in ihrem System ganz wohl fühlen und deshalb auch nichts riskieren wollen. Diese Menschen sind in meinen Augen Systemschmarotzer und man sollte sich überlegen, wie viel Hilfe sie verdient haben, wenn ihr System ins wanken gerät oder gar zerstört wird. Die Menschen, die ich meine, wissen es auch genau und das ist natürlich etwas sehr Positives, denn so haben sie die Möglichkeit etwas zu ändern.

Ich weiß nicht mit wie vielen Pressekonferenzen, Interviews, Recherchen und ähnlichem ich mich in den letzten mehr als zwei Jahren beschäftigt habe, manche nennen es Idealismus, andere bezeichnen es als Schwachsinn. Es gibt sogar Kritiker die meinen, ich sei aus Prinzip unbequem und wollte nur provozieren, diese Menschen verstehen meine Arbeit nicht bzw. missachten sie, denn darum geht es nicht. Es ist ein langer, unerbittlicher Kampf den ich glücklicherweise nicht alleine führe und letztendlich ist dies ein Stellvertreterkampf auch für all die Systemschmarotzer, von denen übrigens auffällig viele unter den Kritikern sind. Wenn all diese Menschen ihr Leben ändern würden, würde sich zwangsläufig auch das System ändern und ich hätte automatisch weniger zu tun und es steht fest, dass ich da nicht im Ansatz ein Problem mit hätte. So lange dem nicht so ist, werde ich meinen Weg unbeirrt weitergehen, denn ich weiß es ist der richtige. Es geht aber noch mehr, auch das steht fest. So möchte ich nun in diesem Jahr noch mindestens eine weitere Plattform in Richtung Erfolg führen, auch hierbei handelt es sich, wie bei den anderen Projekten der IG A4E ebenfalls, um eine NPO und es geht darum denen zu helfen, die Opfer dieses unmenschlichen System, welches sich auch im deutschsprachigen Raum immer mehr ausbreitet, geworden sind. Es geht darum Mut zum Sparen zu beweisen und mit dem Sparen der Armut aber letztendlich auch dem System entgegen zu treten. Für all dies wird es bald eine Plattform geben.

Sparmut! Hilfe für die Hilfe
Sparmut soll eine Plattform sein in der das Team, welches sich aktuell um die Belange der IG A4E kümmert, eher im Hintergrund agiert bzw. moderiert. Ich habe in meinem Leben so viele Menschen getroffen, egal ob sie reich oder arm waren, einen Spartipp hatten sie fast alle. In einem System, wie dem in Deutschland, in dem der eigene Absatzmarkt und damit letztendlich auch der Inlandskonsum nachrangig ist, da man Exportweltmeister sein will und darüber die Binnenkonjunktur immer wieder vernachlässigt, sollte man darüber nachdenken, ob man die Unternehmen, die diesem Weg folgen, nicht mit Konsumverweigerung abstraft. Die jüngsten Entwicklungen haben gezeigt, dass den Absatzmärkten oftmals auch die Produktion, Vertrieb, gar ganze Unternehmen folgen, warum sollte man dies auch noch durch eigenen Konsum unterstützen, denn letztendlich sägt man so nur an dem Ast auf dem man sitzt. Die Wirtschaft, die Politik globalisiert sich, also sollten dies die Massen einfach auch tun, denn einkaufen kann jeder mittlerweile überall auf der Welt. Wie dies funktioniert soll hier genauso dargestellt werden, wie alle anderen Spartipps auch. Man muss einfach immer daran denken, auch die Unternehmen sparen, wo es nur geht und dies wirkt sich meistens negativ auf Arbeitsplätze und Einkommensstrukturen aus. In sofern gilt es hier aktiv entgegen zu wirken. Eure Hilfe ist gefragt, damit andere Menschen erfahren wo und wie sie sparen können und dies kann und sollte sich natürlich auch auf den deutschsprachigen Raum beziehen und muss nicht immer zwangsläufig weit weg sein. Der Mut zum Sparen soll gefördert werden und das hilft am Ende des Tages jedem.

Da ich mit meiner Arbeit als Künstler und Hauptverantwortlicher für die Plattformen von Art for Europe bis fairschreiben.de schon sehr ausgelastet bin, wäre es allerdings auch außerordentlich nett, wenn ich weitere Unterstützung aus anderen Bereichen bekomme, als nur die so wichtigen Tipps zum Thema Sparen. Hier sei noch einmal erwähnt, dass die IG A4E eine NPO ist, also jeder der meint er wird mit seiner Hilfe reich, hat das System nicht verstanden und ist hier falsch. Es geht um die Sache und nicht um den Profit. Die Sache steht im Vordergrund, die Idee dieses System in ein besseres zu wandeln und nicht sich mit diesen Menschen, die das Leben immer unmenschlicher werden lassen, auf eine Stufe zu stellen. Auch diese Plattform soll technisch gesehen als Blog entstehen, wichtig wären Lektoren, Anwälte aber vor allem auch wieder gute Werbepartner, denn es müssen natürlich auch für uns zu mindestens die Betriebskosten gedeckt sein, die natürlich mit jedem weiteren Projekt auch ansteigen. Überall dies hinaus freuen wir uns auch wieder über Spenden, die alle gemeinsam über die IG A4E verwaltet werden, denn auch dies ist ein immer wichtiger werdender Teil der Arbeit. Zum Ende dieses Artikels bleibt nur noch der Hinweis, dass wir uns über jeden freuen, der sich unter kontakt (at) fairschreiben.de meldet und uns hilft gegen die Armut zu kämpfen, denn es kann nicht sein das Milliarden an Euros in die Banken und andere Bereiche der Wirtschaft fließen, während die Anzahl der Menschen die in Armut leben stetig ansteigt. Ein solches System ist weder ethisch, noch moralisch akzeptabel und muss wieder in eine positivere Richtung umgelenkt werden und dies wird am Endes der Tages die Aufgabe sein, an der man uns alle messen wird.

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Kategorie: Ein Kommentar zur Woche · Europa · Gesellschaft · Kultur · Medien · Neues aus Österreich · Politik · Redaktion-News · Wirtschaft

Bis jetzt 1 Kommentar ↓

  • 1 Art for Europe // 8. Feb 2010 at 05:22

    [...] man die Uhr der Globalisierung aber auch nicht wieder zurückdrehen kann, also muss man sich andere Wege überlegen. Hier ist natürlich der Vorteil, dass wir von einer Minderheit sprechen, auch [...]

Schreib was dazu