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Die Wahrheit des Wortes

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Meinungsmacher

25. Oktober 2017

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Die letzten Wahlen, sowohl auf Bundesebene, wie auch in Niedersachsen, haben deutlich gezeigt, wie der Systemwechsel unaufhaltsam näher rückt aber vor allem, dass die Medienmanipulation immer schlechter funktioniert. Es sieht glücklicherweise nicht mehr gut in Sachen Mediendemokratie aus, trotzdem geben die systemtreuen Meinungsmacher natürlich weiterhin Vollgas, wenn nicht sogar noch mehr. Die Art der Propaganda wird dabei allerdings offensichtlich immer plumper. Beliebt sind dabei auch immer wieder Zahlenspielchen in Form irgendwelcher Umfragen, welche mittlerweile zum Teil fast nordkoreanische Zustimmungswerte erreichen. Dieses Problem kennt man vor allem auch vom Staatsfernsehen, was übrigens laut den für diesen Bereich zuständigen Politikern nun mehr und mehr zum Staatsnetz werden soll. Man darf gespannt sein, wie sie im Internet ihre Macht behalten wollen, denn es ist eine ganz andere Ebene aber man hat schließlich bereits durch die so genannten Fake-News damit begonnen, sich ebenfalls dort ein vermeintliches Monopol auf die Wahrheit zu verschaffen. In den Staatsmedien gibt es dementsprechend auch keine Fake-News und sollte es anders nachgewiesen werden, sind es schlichtweg Fehler, welche nur menschlich sind und dadurch passieren können. Es sind auch gar nicht immer die Topnews, welche in der heutigen Zeit genutzt werden, um die Massen zu beeinflussen.

Wen angeblich alle Kölner lieben
Der deutschtürkische Schriftsteller Dogan Akhanli, der wegen einem internationalen Haftbefehls der Türkei in Spanien festgesetzt wurde, kehrte in der letzten Woche nach Deutschland zurück und dies mit einem außerordentlich medienwirksamen Streit am Flughafen in Düsseldorf. Es gab auch gleich eine Pressekonferenz mit der Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos), welche selbst nur eine Minderheit der Wahlberechtigten Kölner vertritt. So überraschte es auch fast nicht, dass sie die Fake-News verbreitete, dass sich alle Kölner über die Rückkehr von Akhanli freuen würden. Um es im Stil der Staatsmedien zu tun, nun ein kleiner Faktencheck. Es dürfte einen nicht unerheblichen Teil an Kölnern geben, die dieser ganze Sachverhalt nicht interessiert, da es in Deutschland im Moment tatsächlich größere Probleme gibt. Diese Personengruppe muss man also schon einmal abziehen. In Köln lebt auch ein nicht geringer Anteil an Menschen mit türkischen Wurzeln, von denen weiß man, dass auch ein großer Teil an Anhänger von Recep Tayyip Erdogan darunter ist, auch die dürften eher keine Glücksgefühle entwickelt haben. Um sich nun nur für einen ganz kleinen Augenblick dem Populismus von Frau Reker (Parteilos) anzuschließen, könnte man behaupten, dass wahrscheinlich noch nicht einmal 50 Prozent der Kölner glücklich mit diesem Sachverhalt sind. Es sind diese unqualifizierten Aussagen von Politikern, die wohl kaum auf Dummheit beruhen, mit denen gerne ganz gezielt völlig verfälschte Bilder aufgebaut werden.

Immer passende Zahlen
Der gerade geschilderte Fall ist natürlich, wie bereits angedeutet, ziemlich klein, wenn man sich anschaut, was sich politisch in Deutschland und dem Rest Europas im Moment abspielt. Hier wären der Zerfall der Europäischen Union (EU) und die Spaltung ganzer Gesellschaften nur zwei Beispiele. Schaut man sich an, wie die Umfragen in solchen Themenbereichen aussehen, soll sich ein ganz anderes Bild zeigen. Nun kommen diese, für das noch vorherrschende System positiven Umfrageergebnisse ausgerechnet aus der Ecke, die bei ihren Zahlen zu den Wahlen immer wieder mitteilten, dass diese nicht zu genau zu nehmen seien. Damit weiß man, wie man mit Zahlen von den bekannten Instituten umzugehen hat. Ein anderes Beispiel ist die Flüchtlingspolitik, wo man plötzlich auch absolut merkwürdige Zahlen präsentiert bekommt, die auch nicht zur Realität passen, wie es damals schon beim Thema Willkommenskultur der Fall war. In diesen Tagen versucht man auf diesem Weg, ein dem Bundestagswahlergebnis angemessenes Zahlenpaket im Kontext Familiennachzug zu verkaufen. Man darf sich davon nicht blenden lassen, da die Erfahrung immer wieder gezeigt hat, wie schnell all dies von der Realität eingeholt wird und man dann die bekannten Ausreden präsentiert bekommt und mit den neuen Fakten alternativlos leben soll. Deshalb sollte man diesen Meinungsmachern nicht auf den Leim gehen.

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Kategorie: Ein Kommentar zur Woche · Gesellschaft · Kultur · Medien · Politik

Bis jetzt 1 Kommentar ↓

  • 1 Der BALLacker » Nächste Skandalrunde beim DFB // 26. Okt 2017 at 10:47

    […] noch zu behaupten, dass dies das Spiel sei, was alle sehen wollten, zeigte nur, wie die dortigen Meinungsmacher ganz gezielt mit Fake-News arbeiten. Die ARD glänzte in diesen zwei Tagen allgemein wieder […]

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