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Die Wahrheit des Wortes

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Kein Sommerloch und wieder Wetter

2. August 2017

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Schaut man sich die Veränderungen dieser Tage an, wird einem schnell klar, warum es auch in diesem Jahr gar kein Sommerloch geben sollte. Trotzdem scheint es so, als baue ein gewisser Teil der Medien wieder fleißig daran, diesen Eindruck erhält man zu mindestens, wenn man sich mit den dortigen Nachrichten beschäftigt. So ist auch dieses Jahr das Sommerwetter wieder ein ganz großes Thema und dies, obwohl es aktuell nicht nur wegen der Bundestagswahl, dem Autoskandal und den wieder aufkommenden Flüchtlingsproblemen Themen gibt, die man stattdessen viel ausführlicher behandeln sollte, dies scheint aber in den systemtreuen Medien nicht gewollt. Tief Alfred sorgt somit aktuell für die großen Schlagzeilen. So schlimm all die Überflutungen, welche Alfred mit sich brachte, für die Betroffenen natürlich auch sein mögen, so normal sind solche Wetterlagen längst. So zeigt sich übrigens ebenfalls wieder, dass Deutschland zunehmend überfordert ist und man mag sich gar nicht überlegen, was dies bedeutet, sollte es zu einer größeren Katastrophe kommen. Es scheint sich auch in diesem Bereich zu zeigen, wie abgewirtschaftet dieses Land längst ist. Die Verantwortung dafür liegt bei der Dauermachtclique, welche den Schutz der Bevölkerung, wie auch viele andere Dinge, für nicht allzu wichtig hält, was bei der kommenden Bundestagswahl im nächsten Monat hoffentlich an den Wahlurnen quittiert wird.

Ob Sommer oder Winter
Weicht das Wetter auch nur ein wenig davon ab, was man über Jahre und Jahrzehnte als Normalität verkauft bekommen hat, beginnt in den betroffenen Gebieten auch gleich das Chaos. Der Klassiker im Winter ist immer wieder die Bahn und aktuell waren es vor allem wieder abgesoffene Häuser, welche zum Problem wurden und auch dies wird mehr und mehr zum Klassiker und man muss sich fragen, ob die Gelder in diesem Land korrekt eingesetzt werden und die Antwort boten die Bilder der letzten Tage. Anstatt sich konkret dem Schutz der Bevölkerung zu widmen, verkauft man lieber weiterhin den von Menschenhand gemachten Klimawandel oder besser noch die dahinterstehenden Geschäftsmodelle. Man versteht auch, warum es so wichtig ist, dass der Klimawandel selbst verschuldet sein soll, wobei es auch genug Experten gibt, welche diese Meinung nicht teilen. Da eine solche Sichtweise aber dem Raubtierkapitalismus im Weg stehen würde, hat man auch diese Andersdenkenden seit geraumer Zeit stummgeschaltet. Sollten die Wetterentwicklungen, wie eben jetzt auch die Folgen von Alfred, nicht von Menschenhand verschuldet sein, hätte dies wirtschaftlich schwere Folgen, denn ganze Bereiche in der Wirtschaft würden sich schlagartig in Luft auflösen. Dieser Aspekt fehlt in der Diskussion zum Thema Klimawandel übrigens komplett und man darf davon ausgehen, dass dies kein Zufall ist. Außerdem wird nicht beachtet, wie wichtig es auch wäre, sich auf die aktuellen Probleme einzustellen, damit es nicht immer wieder zum Chaos kommt.

Nur kein Risiko
Um bei den aktuellen Problemen zu bleiben, muss man natürlich auch die großen Schäden ansprechen, welche vor allem auch Privatpersonen getroffen haben. Damit ist man dann auch ganz schnell beim Thema Versicherung und hier gilt es zu beachten, dass diese Schäden über das normale Versicherungsportfolio nicht abgedeckt sind. Man könnte nun einfach sagen, dass die Flutopfer selber die Schuld tragen, wenn sie sich nicht ausreichend versichern, dies wäre aber zu einfach. Gerade die betroffenen Bereiche sind oft genug gar nicht mehr versicherbar und dies bedeutet, dass viele Menschen gar nicht die Möglichkeit haben, ihr Hab und Gut angemessen zu schützen. Die Versicherungsbranche hält sich von diesen Risiken schön fern, auch an dieser Stelle müsste die Politik Lösungsvorschläge machen, wie diese Probleme zukünftig gelöst werden sollen. Auch sowas könnte man dann zur mehrheitsfähigen Politik zählen und man ahnt schon, was dies wiederum für die Sache bedeutet. Es gibt an dieser Stelle wohl keine nachhaltige Hilfe für die Bürger, denn auch dort zieht sich die Politik aus der Verantwortung, was dann natürlich wieder Gründe dafür schafft, dass immer mehr Menschen diesen Staat und seine Bediensteten ablehnen. Das Politikversagen hat sich längst schon bis in die kleinsten Bereiche des Lebens ausgebreitet und es ist nicht nur bei den großen Themen zu finden, was zeigt, warum der Systemwechsel längst überfällig ist.

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Kategorie: Ein Kommentar zur Woche · Gesellschaft · Medien · Politik · Umwelt · Wirtschaft

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