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Die Wahrheit des Wortes

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GroKo – Wenn sich Verlierer feiern

15. März 2018

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Gestern war es soweit und die Dauermachthaber ergriffen wieder einmal die Macht in Deutschland. Eine Mehrheit des Volkes haben sie dafür nicht hinter sich aber solche Details interessieren bei diesen Machtspielchen schon lange nicht mehr. Eines der großen Probleme bei der Fortsetzung der Großen Koalition (GroKo) ist die wahnsinnige Überheblichkeit der Beteiligten. Wenn man den Keil zwischen Staat und Bevölkerung noch tiefer treiben will, muss man deshalb von einem wirklich gelungenen Start sprechen. Die Damen und Herren sollten sich den Begriff Volksvertreter noch einmal genau anschauen und falls sie ihn nicht verstehen, sollten sie sich fragen, ob sie überhaupt in der Lage sind, ihre Amtsgeschäfte angemessen auszuführen, was bei manchen allgemein schon bezweifelt werden darf. Angela Merkel (CDU) wurde in der Rolle der Dauerkanzlerin selbst verständlich ebenfalls wieder bestätigt, auch wenn das Ergebnis keinen Glanz bot, sondern eher haarscharf reichte. Sie hat schon lange gar keinen Bezug zu den Menschen im Land mehr, schlimmer noch, auch nicht zu ihrem Amt und so wunderte es auch nicht, dass der Widerstand am Mittwoch auch auf der Straße deutlich zu erkennen war. Sie räumte oft genug ein, dass sie keine Fehler erkennen könnte und keinen Grund sehe würde, Dinge zu verändern. Die bekannten Fehler werden nun nicht noch einmal aufgelistet, man kennt sie letztendlich alle schon.

Auch die Medien haben eine Verantwortung
Die brandgefährlichen Fakten, die vermutlich seit dem Wahlabend im September 2017 feststanden, allerdings durch das bekannte Schauspiel erst jetzt umgesetzt wurden, werden Deutschland noch weiter verändern und dies wird das Land auch weiterhin nicht zu einem besseren machen. Angemessene Kritik fehlt in einem großen Teil der Medien, welchen man durchaus systemtreu nennen darf, fast komplett. Entweder muss man in diesem Bereich von reiner Propaganda sprechen, was dann mit Medien, gerade auch Im Kontext der Demokratie, gar nichts zu tun hätte oder man muss festhalten, dass sie ihrer Verantwortung nicht nachkommen. Schon bevor diese Große Koalition (GroKo) wieder amtlich wurde und die Dauermachtclique ihre am Montag mit der Unterzeichnung des Koalitionsvertrages begonnene Feier fortsetze, ging die Hetze gegen große Teile der Bevölkerung schon wieder weiter. Wer sowas nicht klar benennt, was selbstverständlich auch für die Konsequenzen gilt, darf sich nicht wundern, wenn er bei freiheitlichen Demokraten auf pure Ablehnung trifft und dies hat rein gar nichts mit der Einschränkung von Pressefreiheit zu tun, sondern nur damit, dass man diese Form der Propaganda nicht akzeptiert und sie einfach boykottiert. Der kritisierte Teil der Medien, zu dem man natürlich auch die Staatsmedien zählen muss, ist ein Stützpfeiler des Systems, welches längst mehrheitlich abgelehnt wird, solange man sich nicht von dieser traurigen Rolle trennt, bleibt man dort auch mitschuldig an den Folgen, welche all dies selbstverständlich haben wird.

Der ZerSPAHNungstechniker und seine Freunde
Wenn es darum geht, die Gesellschaft immer weiter zu spalten, diese förmlich zu zersetzen, ist Jens Spahn (CDU) ganz vorne mit dabei. Dieser neue Bundesgesundheitsminister lebt schon seit ewigen Zeiten auf Kosten des Staates und dies in einer Größenordnung, wo man durchaus die Angemessenheit hinterfragen darf. Aus dieser Position heraus über Armut in Deutschland zu urteilen, ist nicht hinnehmbar und disqualifizierte ihn schon vor Amtsantritt. Ganz ähnlich sieht es mit dem neuen Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) aus, welcher vom Wohlstand für die Mitte der Gesellschaft sprach. Genau wie bei der Rautenkönigin, die sich ganz ähnlich äußerte, fragt man sie, warum sie bislang dann gegenteilig gehandelt haben, wie man auch an der Armutsentwicklung gut ablesen kann. Sie stellen es immer wieder gerne so dar, als hätten irgendwelche anderen Parteien bislang die Regierung gestellt. Aber zurück zur Mitte der Gesellschaft, wo Seehofer (CSU) von all den kleinen Leute spricht, welche diese ausmachen. Dies erklärt gleich das nächste Problem der Dauermachthaber. Hier wird nicht nur gegen Menschen in Armut immer wieder ausgeteilt, sondern auch gegen die breite Maße, da man sich selbst wohl für etwas Größeres hält. Dieses monarchistische Gehabe gilt es mit aller Nachhaltigkeit zu bekämpfen, zeigt es doch den Geist dieser Regierenden. Deutschland hat nun zwar wieder eine gewählte Regierung, doch ist dies sehr relativ zu sehen und ist kein Grund zum Durchatmen oder gar zur Freude, eher das Gegenteil ist der Fall.

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Kategorie: Ein Kommentar zur Woche · Gesellschaft · Medien · Politik

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