fairschreiben

Die Wahrheit des Wortes

fairschreiben header image 2

Gleichstand bei der Mauer

9. November 2017

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Heute ist es soweit und man feiert 28 Jahre Mauerfall, damit ist dieser historische Termin genauso lange her, wie die Mauer selbst stand. Vom 13. August 1961 bis eben zum 9. November 1989 stand dieses wohl eindrucksvollste Zeichen der deutschen Teilung. Es war das Symbol des Kalten Krieges und man sollte meinen, dass das Ende dieser Spätfolgen des Zweiten Weltkrieges die Welt besser gemacht hätte, allerdings weiß man längst, dass dem leider nicht so war. Nachdem die Mauer gut 28 Jahre lang stand, ist sie nun seit 28 Jahren Geschichte und längst tobt der große Religionskrieg über den Erdball. Auch die Feiern dazu, dass das System des Westens mit dem Mauerfall über das des Ostens gesiegt hatte, waren verfrüht, erlebt man doch längst auch den Kollaps des westlichen Systems. Man muss es aber gar nicht so global sehen, denn es reicht schon ein Blick auf das Deutschland in der heutigen Zeit, um zu sehen, wie groß die Probleme noch immer sind. Dies liegt natürlich vor allem daran, dass man auch bei diesem historischen Schritt die Menschen nicht wirklich mitgenommen hat, stattdessen wurden sie mit billigen Lügen abgespeist. Genau diese fliegen dem noch vorherrschenden System nun immer mehr um die Ohren.

Es gab keine Wiedervereinigung
Geschichte wird gerne verfälscht und da spielen auch die Geschehnisse aus dem November 1989 eine wichtige Rolle. Man darf zum Beispiel nicht vergessen, was die Bürger der damaligen DDR, welche auf die Straßen gegangen waren, zu einem Großteil wollten. Es gab den großen Wunsch nach einer neuen, nach einer besseren DDR. Dieser Wunsch sollte sich niemals erfüllen, dafür wurden sie einfach von der Bundesrepublik Deutschland übernommen und es dauerte nicht lange, bis der Ausverkauf begann. Den Menschen im Westen wurde erklärt, wie gut diese Erweiterung des Staatsgebietes allen Bürgern tun würde, längst weiß man, dass dem nicht so war, sieht es doch gerade in Bereichen der Infrastruktur im Westen an manchen Stellen fast so schlimm aus, wie es zu Wendezeiten in der DDR der Fall war. Blühende Landschaften wurden dafür den Menschen im Osten versprochen, das Einzige, was da wohl blühte, war vielleicht die Fantasie derer, die dies behaupteten. Der stetig kleiner werdende Teil der Menschen, welche jetzt noch in der ehemaligen DDR leben, kann von all dem, bis auf einige Leuchtturmprojekte, nichts erkennen. Über ein Vierteljahrhundert ist nun ins Land gezogen und noch immer vertröstet man die Menschen in Ost und West auf eine bessere Zukunft. Ironie der Geschichte dabei ist, dass sich politisch in dieser Zeit kaum etwas verändert hat. Nach dem Fall der Mauer wurde man vom damalige CDU-Dauerkanzler Helmut Kohl (1930-2017) belogen und betrogen, aktuell übernimmt dies seine Ziehtochter, Dauerkanzlerin Angela Merkel (CDU), welche gerade dabei ist, ihre Macht auf völlig absurde Art weiter zu verlängern.

So geht Überwachungsstaat richtig
Viele Fakten der DDR waren unbestritten nicht hinnehmbar, allerdings sollte man auch an dieser Stelle genau schauen, wie es mit den vermeintlichen Verbesserungen wirklich aussieht. Da wäre dann natürlich vor allem das Thema Spitzelstaat, wo die Menschen so froh waren, ihn gekippt zu haben. Schaut man sich an, wie weit Deutschland mittlerweile auf dem Weg zum Totalüberwachungsstaat gekommen ist, kann man auch an dieser Stelle nicht wirklich von einer Verbesserung sprechen und man darf davon ausgehen, dass man in Sachen Massenüberwachung auch nur die Spitze des Eisbergs kennt. Vollbeschäftigung war auch ein großes Thema der DDR und auch hier ist die heutige BRD auf einem ganz ähnlichen Weg, denn die Vollbeschäftigung in der DDR war natürlich nur ein großer Fake. Schaut man sich im ehemaligen Land der Dichter und Denker um, welches in der heutigen Zeit das Land der Könige der Leergutsammler geworden ist, weiß man, wie der Bezug der Arbeitslosenstatistik zur Realität ist. Es geht hier nicht darum, die so genannte Wiedervereinigung abzulehnen, es geht nur darum, auf die Fehler hinzuweisen. Wobei es eigentlich auch keine Fehler waren, sondern auch in diesem Fall eben einfach nur die Interessen einer kleinen Minderheit verfolgt wurden. Dieses Prinzip wurde später dann noch im Ausdehnungswahn der Europäischen Union (EU) perfektioniert. Der Schaden dieser ablehnungswürdigen Politik ist noch gar nicht wirklich absehbar aber man sollte auf viel Unangenehmes vorbereitet sein. Die Machtclique in Deutschland ist längst wieder ein riesiges Problem geworden, nur der Widerstand ist mit 1989 leider nicht vergleichbar, was an diesem Tage viele Fragen aufwerfen sollte.

Freude teilen: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • MisterWong
  • Y!GG
  • Webnews
  • Digg
  • email
  • Facebook
  • Fark
  • Google Bookmarks
  • Linkarena
  • LinkedIn
  • Twitter


Kategorie: Ein Kommentar zur Woche · Europa · Gesellschaft · Kultur · Politik · Wirtschaft

Bis jetzt ohne Kommentar ↓

  • Bisher noch ohne Kommentar - Fang an und sag Deine Meinung

Schreib was dazu