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Die Wahrheit des Wortes

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Gesellschaft 2018 – Totgeschwiegen

23. Januar 2018

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Wenn man einen gesellschaftlichen Ausblick plant, darf das Thema Religion natürlich nicht fehlen und damit landet man in Deutschland natürlich beim Christentum und den Kirchen. Die Probleme dort lassen sich interessanterweise auf andere Gesellschaftsbereiche gut übertragen, so auch, wenn es ums Schweigen geht. So schweigt sich auch die große Religion in Deutschland selbst mehr und mehr ins eigene Grab. Dabei ist der große Religionskrieg nur ein Teil des Problems, ein anderer Dauerbrenner, im negativen Sinne, bleibt natürlich der unfassbare Kindesmissbrauchsskandal. In beiden Bereichen muss man wohl davon ausgehen, dass es in 2018 ungebremst in die falsche Richtung weitergeht. Die ersten Indizien wurden gleich schon zum Jahresbeginn geliefert, dies zwar nicht in Deutschland, sondern in Südamerika aber in Zeiten des totalen Globalisierungswahns macht dies keinen Unterschied. Zumal auch die Probleme weltumspannend sind. Dies gilt damit selbstverständlich auch für die Ablehnung dieser Glaubensform, welche sich auch weiterhin in einer großen Kirchenaustrittsflut manifestiert. Bei all den bekannten Problemen versucht die Kirche es mit Schweigen und obwohl man längst wissen müsste, dass dieser Weg nicht funktioniert, macht man auch dort unverändert weiter. Hier erkennt man ganz eindeutig die Parallele zu Bereichen, wie der Politik oder auch der Wirtschaft, wo man diese Strategie bei Problemen auch immer wieder gerne fährt.

Kein glückliches Heimspiel
Ein Heimspiel zu haben, bringt meistens einige Vorteile. Wenn Papst Franziskus in Südamerika unterwegs ist, kann man durchaus von einem Heimspiel sprechen, auch wenn er Argentinien nicht besuchte, damit enttäuschte er übrigens auch gleich wieder einige Gläubige in seiner Heimat, dies aber nur am Rande, denn es gab tatsächlich größere Probleme. In Chile sorgte seine Reise direkt einmal für Unruhen, ein Problem, welches Religionen immer wieder mit sich bringen, was durchaus ein weiterer Teil des allgemeinen Problems ist. Um dabei zu bleiben, ging es auch wieder ums Thema Kindermissbrauchsskandal, welcher natürlich auch in Chile eine Rolle spielt. Der Papst der Armen hinterließ dazu die allgemeinen, immer gleichen Floskeln und natürlich einen weiteren Skandal. Allein schon angemessene Aufklärung, vor allem im Bereich der Struktur des Problems, die man schon lange nicht mehr leugnen kann, war auch dort kein Thema. Man könnte sagen, beten statt aufklären, bleibt ganz oben auf der Agenda. Man ist nicht überrascht, dass die Kirchen auch in Südamerika mit den Problemen zu kämpfen haben, welche man nur zu gut in Deutschland kennt. In den systemtreuen Medien ist dies in der Regel allerdings nur ein Randthema, was die Verwobenheit des gesamten Systems auch an dieser Stelle noch einmal dick unterstreicht. Dieses weitere Problem hat allerdings an anderer Stelle noch wesentlich fatalere Folgen.

Für noch mehr Fluchtursachen
Ein weiteres sehr großes Problem, welches auf diesem Gebiet unausweichlich ist, ist natürlich der bereits angesprochene Religionskrieg. Auch hier wird eine Distanzierung von Seiten des Christentums wohl weiter ausbleiben und man wird ganz andere Entwicklungen erleben, welche diese Welt nicht friedlicher machen werden. Eine weitere Stärkung der Achse zwischen dem Christentum und dem Judentum ist nicht nur in Deutschland zu erwarten. Genau dies zeigte sich jüngst erst durch die Botschaftspolitik der USA im Kontext mit Israel. Es sind solche Entwicklungen, die diesen Krieg weiter befeuern werden und somit auch wieder mehr nach Europa ziehen werden. Der Ausweitungswahn des Westens, welcher schließlich klar christlich geprägt ist, sorgt so für immer mehr Destabilisierung in einem Großteil der durch den Islam geprägten Welt. Da versteht es sich von selbst, dass man so immer neue Fluchtursachen schafft, während die Politiker in Deutschland scheinheilig über ihre Medienhelfer erklären lassen, dass man sich dafür einsetzen würde, dass es weniger Gründe für Flucht gibt. Schaut man sich den Weg genau an, merkt man schnell, dass das genaue Gegenteil der Fall ist. Die Schuld wird man wieder anderen anlasten, dies ist die zweite Strategie, wenn man nicht schweigt, was die Lage nicht besser macht. Auch an dieser Stelle zeichnet sich sehr deutlich ab, warum sich Grundlegendes ändern muss, um einen Weltenbrand zu verhindern.

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Kategorie: Ein Kommentar zur Woche · Gesellschaft · Kultur · Medien · Politik

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