fairschreiben

Die Wahrheit des Wortes

fairschreiben header image 2

G20 – So blamierten die Dauermachthaber Deutschland

11. Juli 2017

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Tag 2 – G20 in Hamburg: Am zweiten und letzten Tag des G20-Treffens in Hamburg konnten die Gescheiterten natürlich keinen mehr vertrösten und mussten ihren Offenbarungseid ablegen. Spätestens jetzt war die Blamage perfekt. Das Pariser Weltklimaabkommen stirbt langsam immer weiter, Protektionismus bleibt, gerade auch für die USA, ganz oben auf der Agenda und die Hilfe für Afrika ist ein schlechter Witz, wenn man sich die Summen ansieht, welche dieses System in die immer gleiche Richtung ansonsten verschiebt. Spätesten jetzt war klar, warum der Widerstand gerechtfertigt war. All die Ausschreitungen, welche vor allem auch eine Folge des Wegkooperierens, wie man die Polizeigewalt vom Donnerstagsabend dort nannte, hätten somit verhindert werden können, wenn Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auf diesen Teil ihres Wahlkampfs verzichtet hätte. Nun muss man hoffen, dass ihr und ihrer Bundesregierung bei der nächsten Wahl all dies um die Ohren fliegt, denn, wenn der G20-Gipfel eins bewiesen hat, ist es, wie wichtig ein Systemwechsel längst ist. Dies gilt auch für die ganzen Lügen, die an den verschiedensten Stellen in den letzten Tagen verbreitet wurden. Polizeipräsident Ralf Meyer erklärte, dass von vorneherein klar gewesen sei, dass man nicht die ganze Stadt hätte sichern könnte, dies wäre bei jeder anderen Versammlung übrigens ein klarer Verbotsgrund gewesen, bei G20 scheint man es allerdings hinzunehmen, dass die Bürger in Gefahr leben müssen, was wieder ein klares Statement der Machthaber war. Die politisch Verantwortlichen hatten diese Information angeblich nicht, wie sie behaupteten, somit hat auch dort wieder eine Seite gelogen.

Die Ablehnung steigt weiter an
Massenausbeutung und stetig ansteigende Armut macht Menschen nicht zufrieden, was die Dauermachthaber in Deutschland bislang allerdings nicht weiter interessiert, haben sie doch offensichtlich andere Ziele, als zufriedene Menschen. Dies bleibt allerdings nicht folgenlos, wie man nicht nur daran sieht, dass es immer öfters nur noch Minderheitsregierungen laut totalen Zahlen, in immer absurderen Konstellationen, gibt. In Hamburg zeigte sich, dass die Sympathisanten der Randalierer ein echtes Problem waren und dies waren keine Autonomen, sondern die ganz normale Bevölkerung. Diese wurde in Teilen der kritisierten Medien, gerade auch bei n-tv, aufs Schwerste beschimpft, dies hat mit Journalismus selbstverständlich rein gar nichts mehr zu tun. Wenn solche Sender so auf große Ablehnung stoßen, darf man dort bitte nicht überrascht sein. N24 hatte in Hamburg reagiert und war tatsächlich ein Stückchen von der üblichen Propaganda abgerückt und hatte diese durch ein wenig Unabhängigkeit ersetzt, was man dann auch loben darf. Ansonsten waren bei den Demonstrationen ab Samstag keine Logos der systemtreuen Medien mehr zu erkennen, was ebenfalls wieder für sich spricht. Der zweite Gipfeltag war aber vor allem auch von den politisch Verantwortlichen geprägt, denen allerdings außer weiteren Lügen und dem Versuch sich freizukaufen, wieder einmal rein gar nichts einfiel. Innensenator Andy Grote (SPD) hätte, genau wie der Erste Bürgermeister Olaf Scholz (SPD), bereits am Wochenende zurücktreten müssen, stattdessen erklärte auch er, wie gut die Polizei am Freitagabend gearbeitet hätte. Die Anwohner sahen dies allerdings komplett anders. Weiterhin war auch die Rede von den 1.500 Militanten, welche nicht wirklich zu belegen waren, gerade auch nicht bei nur 13 Festnahmen. Als wäre bis dahin nicht schon genug geschehen, drohte er gleich auch wieder mit weiterer Eskalation, womit man gespannt sein konnte, was am letzten Gipfeltag, wo immer hin noch die größte Demonstration gegen G20 anstand, passieren würde.

Der Krawall war noch nicht vorbei
Nicht wirklich überraschend war es, mit welcher Propaganda in den systemtreuen Medien, vor allem natürlich auch wieder im Staatsfernsehen, die Zustände gleich verfälscht wurden. Dies galt allerdings eben auch für die Dauermachhaber, so fingen diese am letzten Gipfeltag damit an, den gewalttätigen Protest, der wohlgemerkt zu einem großen Teil durch die Eskalation der Polizei forciert wurde, Terror zu nennen, was darauf hindeutet, dass man bei solchen Lagen demnächst auch das Militär gegen das eigene Volk einsetzen will, wozu es später noch mehr gibt. In Bezug auf den friedlichen Protest ging der Plan des Staates auf, mit der Hilfe der Medienhelfer Angst und Schrecken zu verbreiten, denn der ganz große Protest am Samstag blieb aus. Somit gab es immer hin einen ganz kleinen Erfolg für die Gescheiterten, bevor sie die Stadt wieder verließen. An dieser Stelle soll allerdings den Ignoranten von Politik bis Polizei und ihren Medienhelfern noch einmal kurz geholfen werden, weil sie so überrascht waren, welche Härte es gegen den Staat gab. So etwas passiert, wenn eine Minderheit den Rückhalt in der Bevölkerung gänzlich verliert. Dies zeigte sich später am Samstagabend auch wieder im Schanzenviertel, wo eine weitere Krawallnacht begann. Hatte die Polizei auch am Samstag bei den Demonstrationen wieder versucht zu eskalieren, blieb es trotzdem bis kurz vor Mitternacht eher ruhig. Diesmal konnte man kaum noch von Militanten sprechen, es war eher allgemeiner Krawall, der dort ausbrach und wieder zeigte, wie groß die Ablehnung des vorherrschenden Systems tatsächlich ist. Hier wurde auch der Beweis angetreten, dass während dem Gipfel der Fokus nicht auf dem Schutz der Bevölkerung lag, denn kaum war dieser vorbei, sah die Polizeistärke ganz anders aus, immerhin konnten sich nun noch einmal viele der 20.000 Polizeikräfte austoben und auch an dieser Stelle versuchen ein Zeichen zu setzen. Natürlich wurde auch dort wieder, wie über die ganze Zeit, die journalistische Arbeit scheinbar systematisch und massiv mindestens behindert. Die systemtreuen Medien tolerierten dies übrigens, was natürlich wieder bewies, auf welcher Seite sie stehen und erklärt, warum man dort keinen unabhängigen Journalismus erwarten kann.

Ein neues Terrormärchen
In der Politik hatte man natürlich erst einmal einen ganz andern Fokus, so ließ Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) null Kritik an den Polizeieinsätzen zu, dies zeigte, dass von dieser Seite nicht mit Einsicht zu rechnen ist. Somit bleibt ein Dialog mit den Dauermachthabern weiterhin ausgeschlossen. Außerdem gab es auch von dieser Seite verdeckte Vorwürfe gegen Richter, die Camps erlaubt hatten, was zeigte, wie selbst der Innenminister die Gewaltenteilung in Deutschland versucht zu untergraben. Bei all diesen Sachverhalten irritiert es, wenn Kanzlerin Merkel (CDU) vom demokratischen Gemeinwesen spricht, hat sie und die Bundesregierung sich doch gerade wieder erst als Antidemokraten gezeigt. Spannend wurde es, als in der Abschlusspressekonferenz die Frage nach dem allgemeinen Kontrollverlust des Staates in Deutschland aufkam, wo sie doch sehr ins Stammeln geriet und versuchte von der Flüchtlingskrise bis hin zur Kölner Silvesternacht von Einzelfällen zu sprechen, was wieder einer der unzähligen Beweise war, wie realitätsfern man im politischen Berlin ist. Natürlich versucht die Politik jetzt mit aller Härte gegen die paar Randalierer, welche die 20.000 Polizisten festsetzen konnten, vorzugehen, da sie dies wegen der Gewaltteilung nicht können, wird gleich wieder Druck auf die Justiz aufgebaut. Auch deshalb kann man nicht oft genug erwähnen, dass die Dauermachthaber in Deutschland sich nicht mehr über die Türkei, Russland oder Ungarn beschweren dürfen, agiert man hier doch schon lange in die gleiche Richtung. Spätestens damit, dass auch Kanzleramtschef Peter Altmaier (CDU) versuchte Randalierer zu Terroristen zu machen, war klar, was die Regierung nun plant. Nach all der Manipulation und den unzähligen Fragezeichen im Bereich des mutmaßlichen Terrors, den man im Rahmen des großen Religionskrieges im Bereich des Islams ansiedelt, möchte man scheinbar ein neues Terrormärchen aufbauen, um direkt gegen Systemgegner vorgehen zu können. Immer wieder muss erwähnt werden, dass Terror mittlerweile im Notfall den Einsatz des Militärs im Inneren rechtfertigt. Deutschland hat nachdem gescheiterten G20-Gipfel ganz neue Probleme und die müssen geklärt werden, was mit den aktuellen Machthabern offensichtlich nicht mehr möglich ist.

Freude teilen: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • MisterWong
  • Y!GG
  • Webnews
  • Digg
  • email
  • Facebook
  • Fark
  • Google Bookmarks
  • Linkarena
  • LinkedIn
  • Twitter


Kategorie: Ein Kommentar zur Woche · Gesellschaft · Medien · Politik · Umwelt · Wirtschaft

Bis jetzt 1 Kommentar ↓

  • 1 Art for Europe » Worte der Kunst im Juli 2017 // 20. Jul 2017 at 08:06

    […] selbst, welche man dort eher selten antraf. Nun kann man es so sehen, dass es ein Spiegelbild der Globalisierung im Ganzen ist, welche den immer gleichen Kreisen Vorteile verschafft, während die Mehrheit auf der […]

Schreib was dazu