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Die Wahrheit des Wortes

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G20 – Niemand hat die Absicht …

7. Juli 2017

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Nun kann Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sich endgültig nicht mehr über ihre Kollegen aus der Türkei, Russland oder Ungarn beschweren. In ihrer Heimat gab es einst den Satz, dass niemand die Absicht hätte, eine Mauer zu bauen. Man weiß, wie die Geschichte endete. Niemand hatte wohl die Absicht, die Demonstration gegen G20 mit dem Titel `Welcome to hell` in Hamburg wirklich stattfinden zu lassen, was deshalb irgendwie zu ihr passt. Mit welcher Polizeihärte gegen eine friedliche Demonstration vorgegangen wurde, womit dann natürlich die Lage in die völlige Eskalation getrieben wurde, hat nichts mehr mit einem freiheitlichen Rechtsstaat zu tun. Alle Folgen, welche es gab, haben damit die Rautenkönigin und natürlich die Oberen der Hansestadt zu verantworten, dies gilt selbstverständlich auch für die noch kommenden Tage. Mit dem gestrigen Tag hat das Regime, davon muss man nun wohl auch in Deutschland sprechen, seine Maske endgültig fallen lassen und dies muss Konsequenzen haben. Wie in den genannten anderen Ländern, muss es nun auch in Deutschland dauerhafte Demonstrationen geben, bis der Systemwechsel vollzogen ist. Politiker und die dahinterstehenden Parteien, welche mit einer solchen Härte gegen die eigene Bevölkerung vorgehen lassen, sind natürlich nicht wählbar. Der gestrige Tag muss einen Wendepunkt in Deutschland darstellen, denn die Dauermachthaber sind ganz offensichtlich bereit, im Namen ihres Machterhalts, alles zu tun.

Zeichen setzen
Versuchten die Dauermachthaber die Demokratie bislang eher verdeckt immer mehr abzubauen, was natürlich auch für die Totalüberwachung und den Rückbau der Bürgerrechte gilt, geschieht dies mit den Zeichen, welche am gestrigen Tage gesetzt wurden, nun ganz offen. Dies muss mit passenden Zeichen aus der Bevölkerung angemessen gekontert werden. Für die beteiligten Polizeikräfte muss sich die Frage stellen, ob sie wirklich noch die richtigen Werte verteidigen, außerdem sollten sie sich überlegen, ob in Hamburg nicht vorsätzlich kalkuliert wurde, mindestens einen gewissen Teil von ihnen zu verheizen. Es waren befremdliche Szenen, welche man bei der gezielten und offenbar im Vorfeld geplanten Auflösung sehen musste. Schon im Vorfeld wurde in ansonsten eher systemtreuen Medien darüber spekuliert, dass man den Demonstrationszug frühzeitig auflösen wollte, dies geschah dann allerdings sehr früh. Die Ausbreitung der Krawalle über größere Teile des Stadtgebiets war absehbar und dürfte für die Dauermachtclique keine Überraschung gewesen sein. Es sind diese und andere interessante Entwicklungen des gestrigen Tages, welche wieder einmal deutlich in eine Richtung zeigen. Dazu zählt auch, dass immer wieder Journalisten von der Polizei an ihrer Arbeit gehindert wurde, gerade auch wenn es darum ging, Bürger mit äußerster Brutalität in Gewahrsam zu nehmen. Auch diese Arbeit gegen die Pressefreiheit ist nicht hinnehmbar, zeigte aber zum Teil leider Wirkung. Es gab aber auch ein gutes Zeichen, denn die Demonstranten ließen sich nicht auseinanderdividieren, wie es die Polizei wollte. Dieses Zeichen machte deutlich, wie stark der Widerstand längst in der Breite der Bevölkerung angekommen ist.

Solidarität
Im Laufe des Abends wurde immer deutlicher, dass es offensichtlich, wie schon erwähnt, nie die Absicht war, diese Demonstration stattfinden zu lassen. Es zeigt sich so ganz deutlich, dass dieser Staat gar kein Interesse mehr an Dialog hat und somit natürlich auch das Recht verspielt, sich immer wieder darauf zu berufen, dass man mit gewissen Bewegungen nicht reden könnte. Es ist jetzt wichtig, dass sich die verschiedenen Pole des Widerstands in Deutschland annähern und sich solidarisch zeigen, um noch mehr Kraft zu bekommen. Die gestrige Polizeigewalt sagt vieles über das System dahinter aus. Hier muss man auch erwähnen, dass der Anteil an Gewaltbereiten nicht im Ansatz so groß war, wie man ihn angekündigt hatte und damit im Vorfeld auch diese massive Staatsgewalt gerechtfertigt hatte. Im Land der Rautenkönigin, wo die Lüge zum normalen Politgeschäft, irritiert einen so etwas auch nicht mehr. Dies gilt dann auch für die verschiedenen, ominösen Erklärungen, welche es gab, um die Provokationen der Polizei zu erklären. Eine spannende Rolle nahm selbstverständlich auch wieder das Staatsfernsehen ein, welches schon zur Eskalation damit begann eigene Realitäten zu schaffen, welche es nur dort gab. Auch für diesen Teil der Medien gilt, dass man natürlich nicht überrascht sein darf, dass man immer mehr Problem in Sachen Glaubwürdigkeit hat und somit auch immer häufiger abgelehnt wird. Die Menschen, die in den letzten Stunden noch immer nicht verstanden haben, was sich auch in Deutschland abspielt und deshalb meinen, man könnte weitermachen, wie bisher auch, sollten später nicht überrascht sein, wenn sie in Zuständen aufwachen, welche ihnen nicht mehr lebenswert erscheinen.

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Kategorie: Ein Kommentar zur Woche · Gesellschaft · Medien · Politik · Wirtschaft

Bis jetzt 1 Kommentar ↓

  • 1 Der BALLacker » Wie brutal wird die kommende Saison? // 10. Jul 2017 at 07:01

    […] durch: Ihr Name / Firmenname. In den letzten Tagen fand in Hamburg viel Widerstand im Rahmen des ablehnungswürdigen G20-Gipfels statt. Einen Bezug zwischen diesem Widerstand und dem Fußball gab es natürlich auch […]

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