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Die Wahrheit des Wortes

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G20 – Jetzt wird aufgeräumt

13. Juli 2017

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Langsam aber sicher wird deutlich, wo der Weg nach dem G20-Gipfel hinführen soll und dies lässt böse Vermutungen aufkommen. Sehr auffällig ist nicht nur die bekannte, einseitige Berichterstattung in den systemtreuen Medien, sondern auch der Mangel an flächendeckender und unabhängiger Aufarbeitung der Geschehnisse von Hamburg. Es scheint nun eine Art Säuberungsaktion im linken Spektrum bevorzustehen. Rechte Tendenzen und Teile der muslimischen Community standen bereits ganz oben auf dieser Agenda. Es scheinen nur noch die Schweigenden, welche scheinbar alles hinnehmen, übrigbleiben zu sollen, allerdings werden diese immer schneller, immer weniger, desto mehr man auch in Deutschland versucht eine wirtschaftsfaschistische Gesellschaftsform zu etablieren. Nicht überraschend ist, dass die Union wieder ganz vorne mit dabei ist, wird doch allgemein alles daran gesetzt, Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) an der Macht zu halten. Die Liste ihrer Verfehlungen ist längst unendlich lang und fand mit dem Scheitern des G20-Gipfels in Hamburg nur einen weiteren Höhepunkt. Da die Ansätze der Mediendemokratie aber schon länger nicht mehr greifen und es so immer komplexer wird, noch irgendwie Mehrheiten zu konstruieren, welche in der Regel in totalen Zahlen gar nicht existieren, greift die Dauermachtclique nun offensichtlich zu anderen Mitteln. Dies legt natürlich den Verdacht nahe, dass auch in Hamburg einiges ganz anders war, als man es nun im Nachgang verkauft bekommen soll. In dieses Bild passt auch, dass die Geschehnisse von Hamburg nun der CSU beim Problem mit der Flüchtlingsobergrenze und einem möglichen Koalitionsvertrag helfen sollen, was rein gar nichts miteinander zu tun hat aber trotzdem zur Ablenkung genutzt wird.

Wieder viel Propaganda
In diesen Tagen werden die Menschen in Deutschland, gerade auch wieder im Staatsfernsehen, mit sehr viel Propaganda terrorisiert. Ein gutes Beispiel bot an dieser Stelle Til Schweiger, den man ausgerechnet aus einem ARD-Format kennt, welches nur zu gerne für solche Zwecke genutzt wird. Man wäre somit nicht erstaunt, wenn es demnächst eine Tatort-Folge aus Hamburg geben würde, wo er gegen militante Autonome kämpft. Zum Teil war es aber auch einfach nur lustig, muss man einräumen. Lieber Mili-Tanz ich als G20 wurde im ARD-Morgenmagazin als Zeichen des friedlichen Protestes verkauft, da hat man wohl etwas grundlegend nicht verstanden, was dort häufiger vorkommt. Man hat dort auch nicht verstanden, dass die Anarchie, welche den Menschen von Seiten der Wirtschaft, wie auch im Sport und in der Politik täglich vorgelebt wird, sich selbstverständlich immer mehr auf die Gesellschaft überträgt. Wenn es offensichtlich für gewisse Personenkreise keine Regeln mehr gibt, muss man sich nicht überrascht zeigen, wenn manchen Menschen sich genau nach diesem Prinzip verhalten, was dann in der Spitze auch zu Gewaltexzessen, wie in Hamburg führen kann. Wenn nun auch noch der staatliche Kontrollverlust in Hamburg nicht aufgeklärt werden soll, sondern mit ein paar Monatstickets für Bus und Bahn weggebügelt werden soll, stattdessen allerdings autonome Kulturzentren geschlossen werden sollen, wird man die Probleme weiter vergrößern. Dies bedeutet dann natürlich ebenfalls, wenn Peter Tauber (CDU) gegen die Rote Flora in Hamburg und Rigaer 94 in Berlin kämpft, hat er keine Berechtigung mehr in der Demokratie, da radikalisierende Kräfte, wo er ganz offensichtlich zuzählt, ausgeschlossen werden müssen.

Pressefreiheit?
Wie massiv nun in eine Richtung aufgeklärt werden soll, machte die Hamburger Polizei sehr deutlich, setzte sie doch eine Sonderkommission (SOKO) ein. Diese umfasst über 100 Beamte allein aus der Hansestadt selbst, 60 weitere sollen aus anderen Ländern hinzukommen und das Bundeskriminalamt (BKA) wird auch noch beteiligt sein. Dieser massiven Aufklärungsarbeit, welche man sich in dieser Massivität an manch anderer Stelle wünschen würde, stehen offensichtlich allerdings keinerlei Untersuchungen der Polizeiarbeit gegenüber. Dies gilt natürlich vor allem für die Situation, welche Freitagnacht für den rechtsfreien Raum im Schulterblatt gesorgt hatte und gerade dort scheint doch einiges inszeniert gewesen sein, denn so viele Zufälle, wie jetzt verkauft werden sollen, kann es einfach nicht geben. Es gibt aber noch mehr, was nachhaltig aufgeklärt werden müsste und da geht es um den Bereich der Pressefreiheit, welcher in einer Demokratie so wichtig ist. Nicht nur, dass verschiedenen Journalisten auf fragwürdige Art und Weise die Akkreditierung entzogen wurde, kam es auch sonst auf den Straßen während des G20-Gipfels immer wieder zu Behinderungen von Journalisten, vor allem, wenn die Polizei wieder besonders hart durchgriff. Da immer mehr Menschen verstanden haben, wie manipulativ die systemtreuen Medien arbeiten, werden neue Formen des wirklich unabhängigen Journalismus immer interessanter und natürlich auch wichtiger. Schon durch die Debatte um Fake-News, womit sich der kritisierte Teil der Medien gleich versuchte die Hoheit in Sachen Wahrheit einzuverleiben, zeigte schon, wie auch dort in aller Härte reagiert wird. Es wäre nun zu prüfen, ob man die eben geschilderten Sachverhalte ebenfalls in diesem Bereich verbuchen muss. Seitdem Wochenende bewegt sich Deutschland noch schneller von einer freiheitlichen Demokratie weg, dies sollte allen bewusst sein.

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Kategorie: Ein Kommentar zur Woche · Gesellschaft · Kultur · Medien · Neues aus Österreich · Politik · Wirtschaft

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