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Die Wahrheit des Wortes

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Fake-News aus der Wirtschaft

14. November 2017

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), die Dauermachthaber und ihre aktuellen Mehrheitsbeschaffer kommen nun in die heiße Phase, müssen sie sich doch langsam entscheiden, ob die Bürger ihre großen Lügen, ohne welche Jamaika nicht möglich wäre, in vier Jahren wohl quittieren oder schlimmer noch, dass sich der Protest in angemessener Größe gleich auf der Straße formiert. Die alternative Entscheidung wäre es, gleich Neuwahlen zu ziehen, wobei dort das Risiko eines noch größeren Fiaskos nicht gerade klein wäre. Nicht zu unterschätzen sind die ganzen Experten, die bei diesen Entscheidungen helfen sollen. Dies sind in der Regel Lobbyisten, die ausloten unter welchen Konstellationen der wirtschaftsfaschistische Kurs am besten weitergefahren werden kann. Auch nicht unerheblich bleiben die systemtreuen Medien, vor allem natürlich das Staatsfernsehen. Der Einfluss auf dieser Seite der Medienwelt schwindet zwar mit jedem Tag, was sehr gut für die Demokratie ist, trotzdem sollte man sie nicht unterschätzen. Gerade was die Nachrichten aus dem Bereich der Wirtschaft angeht, ist der momentane Kurs dort doch mindestens bemerkenswert und man hält seine Konsumenten offensichtlich für ziemlich dumm. Anders ist es wohl kaum zu erklären, dass immer wieder Nachrichten gestreut werden, wo man die propagandistischen Ziele doch sehr deutlich ablesen kann. Die einzige Möglichkeit von dieser Idee abzurücken, mag man sich gar nicht vorstellen, würde es doch bedeuten, dass dieser Teil der Medien selber so dumm wäre, die verbreiteten Märchen selber noch ernst zu nehmen.

Alles wird gut?
ARD und ZDF verbreiten mindestens unterschwellig auch immer gerne das Prinzip Hoffnung, alles wird gut. Allerdings hätte man auch dort längst aus der Erfahrung der letzte Jahre und Jahrzehnte lernen müssen, dass dies nicht die Regel, sondern höchstens die Ausnahme ist. Nokia und Opel sind da nur zwei Beispiele, welche noch nicht ganz so lange zurückliegen. Schaut man sich an, welche der damals betroffenen Personen sich danach auf gleichem Niveau halten konnte bzw. ihre Lage gar nachhaltig verbessern konnten, spricht man wohl von einem äußerst überschaubaren Kreis. Was in solchen Fällen geschaffen wird, ist sehr viel Humankapital für den Billiglohnsektor und weitere Massen stehen von Air Berlin bis Kaufhof bereit, von Siemens und der Deutschen Bank ganz zu schweigen. Hier greift dann auch die große Fake-News, welche immer wieder vermittelt, wie gut es dem deutschen Arbeitsmarkt geht. Natürlich steuert man auf die Vollbeschäftigung zu und selbst wenn man nicht berücksichtigt, mit welchen Tricks man zu den monatlich gefeierten Arbeitslosenzahlen kommt, muss man vor Augen haben, welche Jobs vergeben werden. Immer häufiger reicht ein solcher Job gar nicht mehr zum Leben. Es ist längst völlige Normalität geworden, dass man die Kinder möglichst früh weggibt, damit beide Partner sich ausbeuten lassen können, um ein halbwegs normales Leben zu führen und auch dies wird zunehmend schwerer. Längst ist das Multijobben auf dem Weg böser Alltag zu werden. Gut wird bei diesen Entwicklungen schon seit langer Zeit gar nichts mehr, wie man deutlich erkennt.

Die Abzocker
Trotz dieser traurigen Entwicklungen am Arbeitsmarkt gibt es Fakten, welche tatsächlich daraufhin deuten, dass doch alles immer besser wird. So zum Beispiel, dass die Menschen immer mehr verdienen. An dieser Stelle merkt man gleich schon, dass dies natürlich nicht zu stetig steigender Armut, den wachsenden Massen an Multijobbern und ähnlichem passt. Die Auflösung ist eine ganz einfache. Selbstverständlich sollte man prinzipiell immer vorsichtig mit Statistiken sein, welche von den Dauermachthabern selbst kommen aber dies ist gar nicht einmal das Hauptproblem. Das wirklich große Problem ist, dass man von Durchschnittswerten sprechen muss und diese berücksichtigen eben auch die große Kapitalverschiebung. Dreht man immer mehr Menschen ganz langsam den Geldhahn zu, während die arbeitstechnischen Belastungen selbstverständlich immer massiver anwachsen, sieht es auf der Seite der abzockenden Minderheit ganz anders aus. Dort gibt es in der Regel Jahr für Jahr noch ordentlich etwas oben drauf, was den Wert im gesamten dann natürlich nach oben treibt und schon ist die nächste Statistik, mit welcher man das Volk ruhigstellen will, geschönt. Nur wegen der Vollständigkeit sei erwähnt, dass man von einer vergleichbaren Zunahme der Belastungen auf Seiten der Abzocker nicht wirklich sprechen kann. Dort gilt es natürlich immer wieder auf den nicht vorhandenen Bereich der großen Verantwortung zu verweisen, mit welchem man diese Märchengehälter, um welche es dort geht, gerne rechtfertigt. Nun ist all dies nicht nur im großen Stil asozial, warum man auch zunehmend von einem Asozialstaat sprechen muss, es wird auch zu einer immer größeren Destabilisierung führen und an dieser Stelle wird es dann richtig gefährlich.

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Kategorie: Ein Kommentar zur Woche · Gesellschaft · Medien · Politik · Wirtschaft

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