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Die Wahrheit des Wortes

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Fällt dem österreichischen Parlament bald die Decke auf den Kopf?

1. März 2009

Passieren könnte das durchaus, denn das Bauwerk ist eine Bruchbude. Das Gutachten förderte gravierende Mängel zutage. Helmpflicht scheint angebracht, denn dass einem Parlamentarier die Decke auf den Kopf fallen kann, hat man am EU-Parlament gesehen. Dort kam die Decke auch herunter. Glücklicherweise waren gerade Parlamentsferien.

In Wien könnte es ähnlich zugehen, denn Kabelstränge liegen offen als Kabelsalat herum. Und die Deckenkonstruktion und der hölzerne Dachstuhl sind morsch und einsturzgefährdet, so das Gutachten. Barbara Prammer (Parlamentspräsidentin) wird jetzt wohl reagieren müssen, und ihre Parlamentarier dazu. Nur der Herr Graf von der FPÖ, der dritte und umstrittene Nationalratspräsident, meint dazu, man müsse lieber die Bauwirtschaft unterstützen und Arbeitsplätze schaffen, statt 40 Millionen Euro ins Parlament zu pumpen. Lieber Herr Graf! Vierzig Millionen sind doch nicht so schlimm, wenn man bedenkt, was man in die Erste Bank und andere Fässer ohne Boden zu stecken gedenkt. Und außerdem hätte dann die Bauwirtschaft etwas zu tun, wenn das Parlamentsgebäude saniert werden würde. Oder wie wollen Sie Arbeitsplätze sonst schaffen?

Vielleicht ist jedoch die Bauruine Parlament ein symbolisches Bild für so manche politischen Entscheidungsträger in Österreich. Da kann es schon sein, dass ob der Probleme und der Wirtschaftskrise so manchem die Decke auf den Kopf zu fallen droht.

AMW

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Kategorie: Ein Kommentar zur Woche · Europa · Neues aus Österreich · Politik · Wirtschaft

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