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Die Wahrheit des Wortes

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Europa – Terror – Wahlkampf

6. Juni 2017

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Am Pfingstwochenende sollten die bekannten Fragezeichen in Sachen Terror noch etwas größer werden. Es zeichnete sich ab, dass es ein Sommer der Panik werden soll und man muss nun genau schauen, wer hinter all dem steckt und vor allem wer davon profitiert. Ändert man den Blickwinkel in diese Richtung und folgt nicht blind den immer gleichen Floskeln im Kontext des großen Religionskrieges, ergibt sich schnell ein ganz anderes Bild, als es auch am Wochenende wieder von den systemtreuen Medien verkauft wurde. Man muss sich dabei auch vor Augen halten, dass die Dauermachtclique nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa unter massivem Druck steht. Hierbei gilt es auch zu berücksichtigen, dass die Europäische Union (EU) gescheitert ist, was ebenfalls für das Wirtschaftssystem des Westens gilt. Da ist es für die Gescheiterten gar nicht verkehrt, wenn sie von all dem ablenken können und dabei auch noch einen Kontinent der Totalüberwachung schaffen können. Desto weiter man die Freiheit in Europa einschränkt und desto mehr Befugnisse die Sicherheitsorgane bekommen, wozu längst auch immer häufiger das Militär zählt und sogar Kinder ins Fadenkreuz der Geheimdienste rücken, desto mehr mutmaßliche Terroristen kommen zum Zug. Eigentlich müsste das genaue Gegenteil der Fall sein. Eine andere sehr bedenkliche Entwicklung bleibt, dass es bei vollzogenen Anschlägen oftmals keine angemessene, rechtsstaatliche Aufklärung gibt, da die Täter direkt getötet werden und somit Fakten geschaffen werden. Auch dies ist vielfach schon zu einer beängstigenden Normalität geworden.

Das Aus kam noch vor Rammstein
Das Wochenende der Panik begann bei Rock am Ring, wo man das Festivalgelände kurz vor dem Konzert von Rammstein räumen ließ, was 86.000 Fans betraf und man hatte Glück, dass alles ohne Zwischenfälle funktionierte und hier noch kein Panik ausbrach, dass dies auch ganz anders ausgehen kann, sollte sich kurze Zeit später noch in Italien beweisen. Die Unterbrechung des legendären Festivals in der Eifel wurde übrigens wieder in der bekannten, ominösen Art und Weise gerechtfertigt, was bedeutet, dass am Ende eigentlich nichts übrigblieb, was diesen Schritt hätte rechtfertigen können. Natürlich wurde auch in diesem Fall wieder eine abstrakte Verbindung zum Terror mit einer Nähe zum Islam konstruiert, was in das bekannte Bild des großen Religionskrieges passt. Dies führt natürlich zu zweierlei Reaktionen. Die negative Stimmung gegen die angesprochene Weltreligion wird in der westlichen Welt weiter forciert und man weiß in Europa, wo dies im schlimmsten Fall hinführen kann. Auf der anderen Seite kann dies natürlich auch zur Radikalisierung von Personen führen, welche sich dann wieder auf diese Religion beziehen und ihr gescheitertes Leben mit tatsächlichem Terror ein Ende setzten, womit man immer wieder zum gleichen Ausgangspunkt zurückkehrt, wenn man nach Gründen und Schuldigen sucht. Was Rock am Ring angeht, muss man erst einmal wieder festhalten, dass es der Staat und seine Medienhelfer waren, welche Angst und Schrecken verbbreiteten und dabei wurde sich auch gerne auf vermeintlich vergleichbare Fälle, zum Beispiel aus Hessen und Hannover bezogen. Dies waren allerdings beides Fälle, wo es ebenfalls keinen nachhaltigen Bezug zum Terror in der genannten Form gab. Alle sprachen somit von Terror, man blieb aber die Beweise wieder einmal schuldig, diese braucht es scheinbar auch gar nicht mehr, was sehr bedenklich ist und zeigt, was sich hier völlig verselbstständigt hat.

Von London bis Turin
Verängstigte Menschen kann man natürlich gut mit vermeintlicher Sicherheit einfangen und diese ist im Moment ein großes Thema der Dauermachtclique, welche auch in Deutschland auf immer mehr Widerstand trifft. Dies bedeutet natürlich, dass ihnen möglichst viel Angst und Schrecken in die Hände spielt. Großbritannien wird gerade von einer wahren Welle des Terrors heimgesucht, so gab es auch am Wochenende wieder eine Attacke in London. Die Täter wurden auch dort wieder umgehend getötet, was wieder untermauerte, dass es wohl kein gesteigertes Interesse daran gibt, selbige einen rechtsstaatlichen Prozess zu machen. So erschwert man natürlich eine angemessene Aufklärung solcher Taten mindestens massiv. Auch in Großbritannien war man sich einig, dass diese Zwischenfälle der Amtsinhaberin den Rücken stärken werden, wenn am Donnerstag gewählt wird. So kann man schon ein komisches Gefühl bekommen, wenn man sich überlegt, wie lange der Wahlkampf in Deutschland noch andauert. Auch an dieser Stelle sei noch einmal auf die Rolle der systemtreuen Medien, wo man sich so gerne über Fake-News aufregt, hingewiesen. Auch im Kontext der Zwischenfälle von London war man dort direkt wieder mit den immer gleich lautenenden Sätzen am Start, welche den großen Religionskrieg befeuerten, um dann heuchlerisch anzumerken, dass es aber nichts mit dem Islam zu tun habe. Es sind diese Medienvertreter, welche damit ihren Teil zu den geschilderten Problemen beitragen und sich damit schuldig machen. Was all diese Bilder, welche so in die Köpfe der Menschen gepflanzt werden, was natürlich maximal manipulativ ist, auslösen können, zeigte sich in Turin, wo bei einer Massenpanik während des Public Viewing zum Champions-League-Finale in Cardiff fast 1.500 Menschen verletzt wurden. Man ahnt somit, was in diesem Sommer noch alles auf diesen Kontinent zu kommen könnte.

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Kategorie: Ein Kommentar zur Woche · Europa · Gesellschaft · Kultur · Medien · Politik

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