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Die Wahrheit des Wortes

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Europa 2018 – Blau mit Sternchen ist es nicht!

30. Januar 2018

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Auch 2018 gilt, dass die Europäische Union (EU) nicht Europa ist, auch wenn die systemtreue Propaganda weiter versuchen wird dies so zu verkaufen. Europa ist nicht das Blau mit den Sternchen, was von der Grundidee doch so massiv an die Vereinigten Staaten von Amerika erinnert. Das Bunte, der Individualismus und die Vielfalt, welche man so gerne als Nationalismus beschimpft und im Gegenentwurf seit Jahrzehnten versucht alles einheitlich einzustampfen, wurde im letzten Jahr wieder weiter zurückgedrängt. Dieser Spuk muss ein Ende haben, denn sonst wird das Nationale irgendwann tatsächlich zu einem Problem, welches dann nichts mehr mit bunter, individueller Vielfalt zu tun hat. Die Menschen haben den europäischen Einheitsbrei, welchen die EU brachte und dabei nur einer kleinen, gierigen Clique Vorteile verschaffte, satt. Nicht umsonst scheuen die Verantwortlichen eine Abstimmung zur EU im gesamten ablehnungswürdigen Staatenbund, wie der Teufel das Weihwasser. Stattdessen arbeitet man am völligen Ausverkauf der Einzelstaaten des Kontinents und an dieser Stelle heißt das Stichwort Vereinigte Staaten von Europa. Was für eine absurde Idee. Natürlich wird man so noch immer weitere Teile der Gesellschafft in Europa in den Widerstand zwingen. Dies schafft man auch durch die immer neuen Märchen, welche den deutlichen Kurs, den es in diesen Tagen gibt, verschleiern sollen.

Hier kommt die Quittung
Eines dieser Märchen betrifft den Brexit, das deutlichsten Zeichen, wenn es ums Scheitern der Europäischen Union (EU) geht. Die systemtreuen Medienhelfer versuchten seit diesem Meilenstein in Sachen Ende der EU, all dies so zu verkaufen, dass man zum Teil das Gefühl bekommen sollte, dies sei das Ende des Königreiches. So sprach man dort bislang immer nur von Nachteilen für Großbritannien, gerne auch mit dem Hinweis, dass man dort dafür die Schuld ganz alleine trägt. Nun lässt sich aber nicht mehr verheimlichen, was es für den Rest der EU bedeutet. 12 bis 15 Milliarden Euro müssen aufgefangen werden und die werden natürlich von den verbleibenden Menschen in der EU aufgebracht werden müssen. Günther Oettinger, auch einer der Politiker, der in seiner Heimat nichts mehr werden konnte und so in der EU geparkt wurde, wie man es so gerne macht, brachte jüngst eine Plastiksteuer ins Gespräch und kündigte seitdem auf der anderen Seite auch immer weitere Streichungen an. Es versteht sich von selbst, dass dies für noch mehr Unzufriedenheit im Staatenbündnis, welches man aus den eben genannten Gründen durchaus undemokratisch nennen muss, führen wird. Übrigens, das Königreich gibt es noch immer und bislang spürt man dort von all den Hiobsbotschaften noch nicht allzu viel. Diese Wahrheiten kann man natürlich nicht benennen, würden sonst noch mehr Menschen verstehen, wie nachahmenswert der britische Weg ist. Die negative Haltung der Wirtschaft den Briten gegenüber und die Probleme, die sie zum Teil forcieren, sind auch ganz einfach erklärt, sind es doch diese Wirtschaftsfaschisten, die tatsächlich von der EU profitieren. Mit diesen Szenarien soll der Rest eingeschüchtert werden.

Es wird Zeit sich den Kontinent zurückzuholen
Es wird Zeit, dass sich die Menschen ihren Kontinent zurückholen, bevor die blaugelbe Sauce für noch Schlimmeres sorgt. Hier gilt das auch das Flüchtlingschaos zu erwähnen, welches auch zu einem nicht unerheblichen Teil der EU anzulasten ist, steht doch auch dort der Ausweitungswahn der westlichen Welt ganz oben auf der Agenda. Schaut man sich an, wo die Flüchtlingswelle alleine in Deutschland bislang hingeführt hat, wird einem klar, wo das Problem liegt. Leider ist vielen Menschen noch immer nicht klar, wer das tatsächliche Problem ist. Es sind nicht die Flüchtlinge, es sind auch nicht die Staaten, welche keine Flüchtlinge aufnehmen wollen, es sind die, die diese Welle ausgelöst haben und weiter forcieren, ohne Antworten auf die wichtigen Fragen in diesem Zusammenhang zu haben. Hier gilt es natürlich vor allem über die Fluchtursachen zu sprechen, an dieser Stelle gibt es aber nur Heuchelei, wie zuletzt erst die Zahlen zu deutschen Rüstungsexport untermauerten. Aber auch Themen, wie die Grenzsicherung, sind wichtig. Aktuell führt der Weg dazu, dass zum Beispiel Bayern einen ganz eigenen Grenzschutz einführen will. Wenn auch nur in ganz kleinen Dosen, zeigen sich so auch in Deutschland Autonomiebestrebungen, wie man sie im wesentlich größeren Umfang schon aus Katalonien kennt. Man sieht, Europa ist mit der EU ganz schlecht beraten und dieser Weg sorgt nicht für Frieden in Europa, sondern zu immer mehr Instabilität und wo diese hinführen kann, sollte man eigentlich wissen. Europa muss neu gedacht werden und dafür müssen sich die Menschen ihren wundervollen Kontinent eben zurückholen, bevor er wieder in Flammen aufgeht.

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Kategorie: Ein Kommentar zur Woche · Europa · Gesellschaft · Medien · Politik · Wirtschaft

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