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Die Wahrheit des Wortes

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Ein blutiges Wochenende im Sommer 2017

1. August 2017

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Es war ein blutiges Wochenende vom Norden bis in den Süden Deutschlands und alles begann mit einer Messerattacke im Hamburger Stadtteil Barmbek. Gleich gingen dadurch auch wieder die bekannten Diskussionen über einen Anschlag mit dem Islam im Hintergrund, als Bestandteil des großen Religionskrieges, los. Ein Palästinenser hatte in einem Supermarkt eine Person mit einem Messer getötet und mehrere Personen zum Teil schwer verletzt, bevor er von Passanten überwältigt werden konnte und danach verhaftet wurde. Wieder ist es Hamburg und wieder geht es ums Versagen der Stadt. Eine ganz ähnliche Opferzahl musste man am frühen Sonntagmorgen aber auch in Baden-Württemberg beklagen, wo ein irakischer Kurde vor einer Discothek einen Türsteher erschoss und ebenfalls weitere Personen, auch wieder zum Teil schwer verletzte. Dieser schwerbewaffnete Täter wurde allerdings von der Polizei gestoppt und bei diesem Schusswechsel wurde der Angreifer so schwer verletzt, dass er kurze Zeit später im Krankenhaus starb. Nun kann man schnell zur Frage gelangen, ob und wo man in Deutschland überhaupt noch sicher ist und genau diese Frage ist die falsche. Viel wichtiger wäre es nun zu klären, wer für all die Unsicherheit überhaupt die Verantwortung trägt und man ist, vor allem in Deutschlands zweitgrößter Stadt, von der Antwort nicht sonderlich überrascht.

Hamburg
Gerade erst bewies Hamburg beim G20-Gipfel, dass es merkwürdige Schwierigkeiten gibt, für die Sicherheit der Bürger zu sorgen. Die Verantwortlichen, hier gilt es vor allem den Ersten Bürgermeister Olaf Scholz (SPD), wie auch seinen Innensenator Andy Grote (SPD) zu erwähnen, hielten es nicht für nötig, die Verantwortung im angemessenen Maße zu übernehmen und nach den Skandalen des Gipfels zurückzutreten. Nun wiederholt sich dieser Vorgang, was natürlich ein weiterer Skandal ist. Wieder kam es zu merkwürdigen Schwierigkeiten, welche die Tat vom Freitag wohl erst ermöglichten. Wie so oft, wenn es um den großen Religionskrieg geht, war der Täter kein Unbekannter und hätte somit vom Staat im Vorfeld gestoppt werden können, allerdings blieb dies, wie zuletzt auch beim Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz, um nur ein Beispiel zu nennen, wieder aus. Dies zeigt selbstverständlich auch, dass es kein Problem ist, welches sich rein auf Hamburg bezieht und es verdeutlicht ebenfalls, warum die Debatte um weitere Gesetzesverschärfungen und ähnliches in diesem Kontext einfach nur lächerlich ist. Es geht nicht um immer neue oder schärfere Gesetze, sondern einfach nur darum, die bestehenden Möglichkeiten auszuschöpfen, womit man zu dem alles entscheidenden Sachverhalt kommt. Unter den aktuellen Dauermachthabern werden solche Bluttaten immer wieder zugelassen, ein Verdacht der sich doch immer deutlicher aufdrängt und in der Spitze auch ein Thema beim Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) sein sollte, welcher im aktuellen Verfahren in München erstaunlicherweise gar keine Rolle spielt. Man sieht somit genau, wo man ansetzen müsste, wenn man tatsächlich für mehr Sicherheit sorgen will.

Konstanz
Eine weitere schreckliche Bluttat ereignete sich in der Nacht von Samstag auf Sonntag vor einem Club in Konstanz am Bodensee. Hier stellte sich die Lage allerdings völlig anders dar, als man es am Freitag zuvor in Hamburg erleben musste. Der Täter war in diesem Fall der Schwiegersohn des Discothekenbetreibers, warum man von einer Beziehungstat ausgeht. Der Angreifer hatte wohl einen Streit und verließ danach den Club, um sich ein amerikanisches Sturmgewehr aus seiner Wohnung zu holen. So bewaffnet kehrte er zurück und erschoss den Türsteher und lieferte sich kurz danach eine Schießerei mit der Polizei, welche schon nach gut drei Minuten am Tatort war, was wahrscheinlich Schlimmeres verhindert hatte. Bei diesem Schusswechsel wurde nicht nur ein Beamter verletzt, sondern eben auch der Täter, welcher, wie bereits erwähnt, kurze Zeit später verstarb. Auch dieser Täter war der Polizei bekannt, allerdings war er schon länger nicht mehr auffällig geworden und hatte mit religiösen Themen allgemein nichts am Hut, was wohl ebenfalls auch für diese Tat galt. Somit zeigte sich am vergangenen Wochenende, dass es Taten gibt, welche nicht zu verhindern sind, auf welche man allerdings sehr angemessen und schnell reagieren kann. Auf der anderen Seite zeigte sich eben im Hamburg auch, dass es Taten gibt, gerade immer wieder im Bereich des großen Religionskrieges, wo es genau anders aussieht und dort gilt es anzusetzen und dies scheint mit den aktuellen Machthabern in Deutschland im angemessenen Rahmen nicht machbar zu sein.

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Kategorie: Ein Kommentar zur Woche · Gesellschaft · Politik

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