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Die Wahrheit des Wortes

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Die Neuen im Parlament

4. Oktober 2017

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Auch in dieser Woche geht es mit den zukünftigen Parteien weiter, welche in den Bundestag einziehen werden. Da sich von den Dauermachthabern und ihren Helfershelfern in den letzten Jahren und Jahrzehnten niemand angemessen und in aller Nachhaltigkeit für die Interessen der Mehrheit des Volkes eingesetzt hatte und auch die Ergebnisse der Wahlen in den letzten vier Jahren sträflich ignoriert wurden, gab es nun bei der letzten Bundestagswahl die Quittung. Diese sah so aus, dass man die Alternative für Deutschland (AfD) den großen Wahlsieger nennen muss. Die Antworten auf diesen Prozess sind beängstigend, denn sollte der Kurs der eben genannten politischen Kräfte und ihrer Medienhelfer nicht ganz schnell verlassen werden, wird diese Partei weiter an Stärke hinzugewinnen. Die Art mit der man mit einer Partei umgeht, die einen nicht gerade kleinen Teil an Wählern vertritt, hat übrigens wenig mit Demokratie zu tun, entspricht aber natürlich der Art, wie Machthaber in Europa mit unliebsamen Entwicklungen umgehen. Dies musste man gerade erst in Katalonien auf brutalste Art und Weise erfahren. Es scheint zunehmend so zu sein, dass Demokratie nur dann angewendet werden soll, wenn es die vorherrschenden Systeme legitimiert, andernfalls hat man es nicht so sehr mit den dazugehörigen Regeln.

Rechts ist kein Problem?
Es ist unbestritten, dass es Tendenzen bei der Alternative für Deutschland (AfD) gibt, welche bedenklich bzw. ablehnungswürdig sind. Schon bei dieser Beurteilung sollte man aber vorsichtig sein. Es gibt, gerade im Bereich der Flüchtlingspolitik, Tendenzen bei der AfD, welche sich klar auch bei anderen Parteien finden, dort hat dies dann allerdings nichts mehr mit Rechtsradikalismus zu tun, was doch schon irritiert. Rechts scheint somit gar kein Problem zu sein, wenn es nur von der richtigen Partei kommt, was man doch sehr bedenklich nennen muss. Dies gilt auch für den Umgangston mit dem man dieser demokratisch legitimierten Partei gegenübertritt. Immer wieder regen sich gerade die über die Verrohung der Sprache auf, welche dann in nicht hinnehmbarer Form gegen die AfD wettern. Man muss sich schon überlegen, was man will. Wenn man niveaulos und hetzend agiert, kann man dies seinem politischen Gegner schlecht vorwerfen oder man möchte wieder einmal beweisen, wie heuchlerisch und verlogen es in der Politik zugeht. Übrigens auch einer der Punkte, warum diese Partei immer mehr Menschen begeistert. Die Dauermachthaber und ihre Steigbügelhalter nutzen die aktuelle Situation auch schamlos aus, um von den eigenen Problemen, die seit der Bundestagswahl noch einmal sehr deutlich geworden sind, abzulenken. Der Fokus sollte im Moment eigentlich darauf gerichtet sein, dass eine Regierungsbildung ohne Wortbruch oder allgemeinem Verrat an den Wählern gar nicht möglich ist.

Kein Dank für großartige Arbeit
Gerade auch die Staatsmedien haben in den letzten Jahren alles daran gesetzt, die AfD zu bekämpfen. Was man dort, meist sehr hetzerisch, alles auf die Beine gestellt hatte, war doch mindestens bemerkenswert. Von Seiten des vorherrschenden Systems müsste es also ausreichende Gründe geben, sich bei diesem Teil der Medien zu bedanken, auch wenn die Ziele dieser einseitigen Berichterstattung klar verfehlt wurden. Nun reagiert man dort allerdings mit dem genauen Gegenteil und versucht den Staatsmedien die Schuld am Wahlergebnis zu geben, was nicht nur sinnfrei ist, sondern auch die vorherrschende Panik aufzeigt. Wenn man ernsthaft etwas gegen die AfD unternehmen möchte, ist dies übrigens eigentlich gar kein Problem, man müsste nur den Wähler wieder ernst nehmen. Genau dieser Schritt scheint aber für die Schuldigen nicht hinnehmbar zu sein. So greift man auf altbekannte Muster zurück und versucht sich irgendwelche regierungsfähigen Mehrheiten zu basteln, mögen sie auch noch so absurd sein. Natürlich konstruiert man sich in der Regel, in Bezug auf die totalen Zahlen, nur immer neue Minderheitsregierungen, welche dementsprechend immer weniger Rückhalt in der Bevölkerung haben. Genau dadurch wird auch die Ablehnung des Staates und seiner Vertreter immer weiter ansteigen. An dieser Stelle wird man sich dann wohl wieder ahnungslos geben und dabei propagieren, wie gut es den Menschen doch gehen würde. Wo dies alles hinführt, müsste spätestens jetzt wirklich jeder verstanden habe.

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Kategorie: Ein Kommentar zur Woche · Europa · Gesellschaft · Medien · Politik

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