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Die Wahrheit des Wortes

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Deutsche Waffen gegen die NATO

28. Juli 2015

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Heute wird es bei der NATO um den neuen Kurs der Türkei in Sachen Syrien und Irak gehen, denn in Ankara gab es einen Kurswechsel in diesem Zusammenhang. Seit der letzten Woche geht die Türkei militärisch massiv gegen den so genannten Islamischen Staat (IS) vor, was vom Westen und gerade auch von Deutschland sehr begrüßt wurde. Allerdings zeigte sich schon kurz danach, dass sich die massiven Angriffe auf Syrien und den Irak auch sehr stark gegen die Kurden und ihre dortigen Rückzugsgebiete richteten. Damit folgen die Türken einem altbekannten Weg, welchen die USA etabliert haben. Man nehme eine reichlich diffuse Lage in Sachen Terror und entledige sich bei der Bekämpfung dieser Bedrohung auch gleich von allem, was einen sonst noch so stört. Die Türkei hat auf der einen Seite große Angst vor einem kurdischen Staat von Syrien bis zum Nordirak, was eine Erklärung des nun wieder sehr harten Vorgehens auch gegen die PKK ist. Auf der anderen Seite könnte es in der Türkei bald schon Neuwahlen geben und so versucht die Regierung nun durch das Vorgehen mit harter Hand, ihre alte Stärke zurückzugewinnen, um dann auch wieder an die absolute Mehrheit zu kommen. Man sieht, aus Sicht der Türkei gibt es starke Gründe für das aktuelle Vorgehen und der Westen kann wenig dagegen tun, arbeitet man dort doch, wie beschrieben, ebenfalls gerne nach diesen Prinzipien.

Eine absehbare Entwicklung
Desto massiver nun die Kämpfe zwischen dem türkischen Militär und den Kurden werden, desto öfter wird das NATO-Mitglied Türkei wohl auch mit deutschen Waffen und von Deutschland ausgebildeten Kämpfern angegriffen. Genau vor dieser Gefahr wurde bereits ausreichend gewarnt, als man in Deutschland die wohl doch nicht ganz so schlaue Idee hatte, die Kurden, welche in Syrien und dem Irak den so genannten Islamischen Staat (IS) bekämpfen, aufzurüsten und auszubilden. Die Hauptverantwortung dafür liegt natürlich wieder einmal bei Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU), was für sie kein Problem darstellen dürfte, ließ sie doch schon so vieles an sich abprallen und bestritt die gerade genannte Gefahr auch einfach. Mit Spannung kann man nun ebenfalls abwarten, was man am heutigen Tage noch alles von der NATO hören wird, für die natürlich auch der Bündnisfall eintreten könnte, was dann die völlige Absurdität der aktuellen Lage klarmachen dürfte. Genau dieser Fall könnte nämlich, auf die Spitze getrieben, dann auch dazu führen, dass auch die Bundeswehr irgendwann einmal aus den eigenen Waffen, von den Kämpfern, die sie ausgebildet haben, beschossen würden und auch dafür würde die Verteidigungsministerin dann die Verantwortung tragen müssen. Überlegt man sich dann noch, dass die Gefahr durch den IS erst durch die tatkräftige Unterstützung der USA möglich wurde, versteht man, warum das Problem noch wesentlich größer ist, als die systemtreuen, etablierten Massenmedien es bislang kommunizierten. Man kann auch erahnen, warum das alles auslösende Attentat in der Türkei gar nicht unbedingt vom IS verübt worden sein muss, spielt es doch anderen Kräften wesentlich mehr in die Hände, wie die Entwicklungen, welche man seit letzter Woche in der Türkei erlebt, belegen.

Die Kriegsgefahr in Europa wächst immer weiter
Während man nicht müde wird zu erklären, wie sehr doch die Europäische Union (EU) zum großen Frieden in Europa beiträgt, was sich auf die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg beziehen soll und somit nur ein schlechtes Märchen ist, steigt durch die hier geschilderte Eskalation natürlich auch die Kriegsgefahr munter weiter an. Für die türkischen Angriffe auf die IS-Stellungen hat der IS schon mit Vergeltung gegen die Türkei gedroht, was verdeutlicht, wie schnell es im Bündnisfall auch noch weitere NATO-Staaten betreffen könnte. Somit muss man festhalten, dass der große Religionskrieg, welcher vor allem geopolitische Vorteile für die USA bringt, noch einmal größer geworden ist und, wie bereits geschildert, auch wieder näher an die Mitte Europas rückte. Deutschland hat sich natürlich längst für eine aktive Rolle in diesem Krieg entschieden und nutzt die so vermeintlich entstehenden, allgemeinen Bedrohungen auch schon gerne einmal im eigenen Land, um weiter massiv auf die Totalüberwachung hinzuarbeiten, selbst die Versammlungsfreiheit schränkt man mit dieser Ausrede schon ein. Dies lässt bei einem vorm Kollaps stehenden System natürlich wieder Fragen nach den wirklichen Motiven all dessen aufkommen und zeigt auch, wie es um den Schutz der Bundesbürger bestellt ist. Hier gilt es auch noch einmal drauf hinzuweisen, dass dafür die Bundesregierung verantwortlich ist, wie sie es geschworen hat. Dieser Fakt führt unter den aktuellen Umständen dann wiederum dazu, dass man die Legitimation dieser Regierung auch an dieser Stelle durchaus wieder hinterfragen muss. Zum Schluss muss ebenfalls noch einmal erwähnt werden, dass es nicht sehr gut um die Verteidigungsmöglichkeiten der Bundeswehr bestellt ist, da auch diese massiv unter der Kapitalverschiebung der letzten Jahrzehnte gelitten hat.

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Kategorie: Ein Kommentar zur Woche · Europa · Gesellschaft · Kultur · Medien · Politik · Wirtschaft

Bis jetzt 1 Kommentar ↓

  • 1 Art for Europe » Worte der Kunst im August 2015 // 6. Aug 2015 at 17:21

    […] Als ob das Chaos um Griechenland nicht schon gereicht hätte, geht es nun auch noch in eine weitere Runde des großen Religionskrieges und dieser hat auch mehr und mehr Auswirkungen auf Europa und damit natürlich auch auf […]

Schreib was dazu