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Die Wahrheit des Wortes

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Der Widerstand in der westlichen Welt wächst

11. Oktober 2011

Seit Jahren wurde auch hier davor gewarnt, dass wenn sich nicht langsam aber sicher ein sehr deutlicher Systemwandel zeigt, auch der Widerstand in der westlichen Welt immer mehr anwachsen wird und ganz neue Formen annehmen wird. Zeichen für einen Systemwandel, auch nur im Ansatz, blieben allerdings völlig und ganz aus. Dies scheint sich nun mehr und mehr zu rächen, denn es scheint, als erlebt man im Moment den Beginn eines Flächenbrandes in der westlichen Welt. Es gab all die Revolution, angefangen im Osten Europas die mit dem Fall des Eisernen Vorhangs endeten bis zu den aktuellen Entwicklungen in der arabischen Welt. All diese Revolutionen, mit ihren wohlklingenden Namen, haben vor allem auch immer den Beigeschmack gehabt, als dienten sie vor allem der Ausweitung des Einflussgebietes des globalisierten, raubtierkapitalistischen Systems und in diesem Fahrwasser zum Teil auch der Ausweitung des Christentums. Gute Beispiele hierfür sind Fakten, wie zum Beispiel die EU-Osterweiterung oder auch der so genannte Kampf der Kulturen. Nun scheint sich aber genau dieser Weg zu rächen, denn die Menschen in der westlichen Welt, denen man immer verkauft hat, wie wichtig all diese Revolutionen für die Menschen in den betroffenen Regionen seien, nehmen sich nun ein Vorbild an all dem und starten ihre ganz eigene Revolution.

EZB-Chef sagt es durch die Blume
Es ist noch nicht so lange her, dass Papst Benedikt XVI. offene Ablehnung von Madrid bis Berlin entgegenschlug, denn auch hier verstehen die Menschen immer besser, welche Rolle vor allem auch die katholische Kirche in diesem System spielt und lehnen dies offen ab. Hier redet man natürlich nur von einem immer kleiner werdenden Teilstück der Gesellschaft, denn die Kirchen sind, gerade auch in Europa, massiv auf dem Rückmarsch, ganz im Gegenteil zu den Strippenziehern des globalisierten Raubtierkapitalismus aus Wirtschaft, Politik und Medien. Hier ist man noch auf dem Vormarsch, begegnet aber immer mehr einer großen Front des Widerstandes. Das diese große Front, die gegen die Ungerechtigkeiten der Verteilung auch in der westlichen Welt auf die Straße geht, im Recht ist, untermauerte, wenn auch verschlüsselt, der scheidende Chef der Europäischen Zentralbank (EZB) Jean-Claude Trichet. Er erklärte nicht nur, dass man gerade die schlimmste Krise seit fast 70 Jahren erlebt, was ein offener Schlag ins Gesicht der Bundesregierung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) war, die noch immer behauptet, wie gut alles laufen würde und das die Weltwirtschaftskrise lange schon gut überstanden sei, sondern auch, dass es strukturelle Probleme gerade auch im Kontext der Kontrolle der Wirtschaft geben würde und die Volkswirtschaften auch verändert werden müssten. Mit solchen Aussagen schlägt sich Trichet direkt auf die Seite des Widerstands, auch wenn er die Kernprobleme durch die Blume nennt.

Die Ungerechtigkeiten, die sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten noch einmal so massiv ausgebreitet haben, werden nun zu einem immer größeren Problem, denn die Menschen realisieren immer deutlicher, dass sie nicht nur über diese lange Zeit belogen worden sind, sondern eben auch betrogen worden sind und dieser Zustand hält auch noch immer an. Es gab immer wieder Warnschüsse aus verschiedenen Richtungen, ob es die Rüge der Vereinten Nationen im Kontext der Armutspolitik in Deutschland war, die sich vor allem immer wieder ein eigenes Armutszeugnis ausstellt oder, auf Europa bezogen, eine sich langsam zusammenwachsende Protestbewegung. In Griechenland gehören Ausschreitungen und Straßenschlachten schon fast zum Alltag, die Insel brannte auch schon und konnte nur durch Maßnahmen gelöscht werden, die zum Teil von Menschenrechtsorganisationen gerügt wurden und es gibt weitere Fakten die ganz klar in eine Richtung zeigen und zwar, dass das Maß voll ist. Die Menschen in Europa sind nicht mehr bereit, dass ihre Staatshaushalte, die mit ihren Steuern finanziert werden, immer mehr von der Wirtschaft, und hier allen voran von der Finanzwelt, aufgefressen werden. Die Piraten und Plünderer dieser Zeit, die so oft als vermeintliche Experten in den etablierten Massenmedien zu sehen sind oder auch in den vermeintlich Machtzentren, wie eben auch im politischen Berlin, das Alltagsgeschehen bestimmen, haben die Schraube überdreht bzw. die breite Masse im Volk unterschätzt, die sich nun gegen genau diese Ungerechtigkeiten zur Wehr setzen.

Obama hat immer weniger Freunde
Barack Obama, der aktuelle Präsident der USA, hatte so viele Freunde und Befürworter, die sich alle immer mehr zurückziehen, denn es zeigt sich immer deutlicher, wie sehr er nichts von dem geschafft hat, was er alles schaffen wollte und mit diesen Versprechen die Wahl gewann. Nun bleibt ihm im Jahr vor den nächsten US-Wahlen scheinbar nur noch ein Dauerfeuer gegen Europa, was ihn vielfach noch unbeliebter macht, um über seine eigenen Fehlschläge hinwegzutäuschen. Auch in seinem Land breitet sich die Widerstandsfront immer deutlicher aus. Schon seit längerem gibt es Proteste gegen das System, welches von den USA aus, so viel Leid in die gesamte westliche Welt brachte. Genau diese Proteste haben sich nun schon auf weitere Teile des Landes ausgeweitet und auch hier sieht man wohl nur den zarten Beginn einer Revolution. Damit gibt es eine wachsende Widerstandsfront auf beiden Seiten des großen Teichs und wie nachhaltig sie wohl ist, zeigt sich zum Teil auch in den etablierten Massenmedien, die nun beginnen diesen Kurs ansatzweise zu unterstützen, was natürlich ein bisschen nach dem berühmt, berüchtigten Fähnchen im Wind aussieht. Ganz so, als wolle man seine Rolle auch im Falle eines Systemwechsels noch behaupten. Allerdings weiß man, dass sich auch in der Medienwelt eine Revolution abspielt und sich hier auch einiges verändern muss und damit ist nicht nur gemeint, dass zum Beispiel die GEZ und die von ihr eingetriebenen Gebühren eigentlich schon längst der Geschichte angehören sollten. In diesen Tagen sortiert sich gerade auch in der westlichen Welt einiges völlig neu, denn der bisherige Kurs der letzten Jahre und Jahrzehnte führte in eine Sackgasse, soviel steht schon einmal fest.

Die letzten Wochen und Monate nutzten die Vertreter der Wirtschaft, der Politik, aber auch der etablierten Massenmedien meistens dazu, um klar und deutlich zu machen, dass sie nicht bereit sind auch nur einen Millimeter von ihrem verfehlten Kurs abzuweichen. Nun stellen sie fest, dass diese, auch durchaus als arrogant zu bezeichnende Art, bei der breiten Masse der Bevölkerung nicht ankommt und sie dies auch immer deutlicher und offener zeigen. Wie sich dieses spannende Kapitel in der Geschichte weiterentwickeln wird, ist noch völlig offen, wobei sich ein Weg abzeichnet und eines feststeht, mit jeder neuen Lüge aus den genannten Bereichen, mit jedem weiteren Betrugsversuch am Volk, wird der Widerstand unaufhaltsam wachsen. Desto mehr Menschen man die Perspektive nimmt, desto mehr Menschen schafft man, die nichts mehr zu verlieren haben. Ein Teil resigniert aber eben nicht alle und die, die nicht resignieren, werden den Widerstand aufrecht erhalten und vor die Türen der Machtzentralen tragen, ob dies die Wall Street ist, die Bankentürme von Frankfurt oder auch die Hauptstädte der betroffenen Länder. In Europa zeigt sich glücklicherweise auch mehr und mehr, dass die Menschen verstehen, dass weder die Europäische Union (EU), noch die Währungsunion, Europa ausmachen, sondern nur die Menschen die dort leben. Jetzt muss sich hier nur noch eine ausreichende Front an Solidarität manifestieren und der Widerstand ist wieder einen großen Schritt weiter. Da man hierbei kaum noch auf die Organisatoren alter Zeiten, wie Kirchen und Gewerkschaften, zählen kann, da auch sie zu tief im System verwoben sind, müssen und werden sich hier auch neue Organisationsstrukturen aufbauen aber auch dies wird die Zeit mit sich bringen. An die gegen die sich dieser ganze Widerstand richtet, sei gesagt, dass man nicht auf Mitleid hoffen sollte, denn das gab es von dort in den letzten Jahren und Jahrzehnten auch nicht.


Kategorie: Ein Kommentar zur Woche · Europa · Gesellschaft · Kultur · Medien · Politik · Wirtschaft

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