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Die Wahrheit des Wortes

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Der ARD-Olympia-Skandal

7. Februar 2018

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang stehen kurz bevor und Hajo Seppelt zündete gerade erst wieder eine weitere Stufe seines antirussischen Kampfes gegen Dopingsünder. Dabei zeigte sich jüngst ebenfalls erst, wie gerichtsfest in diesem Kontext vieles ist und da sah es für Seppelt und die ARD gar nicht gut aus. Nun versucht man nicht nur in diesem Bereich immer öfter so zu tun, als seien die Staatsmedien die Instanz, welche Recht sprechen würde, dem ist allerdings nicht so, auch wenn man dies dort offensichtlich nicht wahrhaben mag. Außerdem enttarnte man sich bei der ARD gerade erst wieder in Sachen Heuchelei selber. Wenn die Zustände bei Olympia so schlimm und verzerrt werden sollten, sollte man dort doch ein klares Zeichen setzen und die kommenden Olympischen Winterspiele in Südkorea boykottieren. Wer dreht denn so gerne mit am Rad, wenn es um immer neue Rekorde und Höchstleistungen geht, auch genau diese Sender. Aber noch einmal zum Kampf von Seppelt gegen den russischen Sport, es gibt viele Punkte, welche es doch so wirken lassen, als sei dies ein purer Propagandafeldzug gegen Russland. In diesem Zusammenhang muss man dann auch wieder auf die ARD im Hintergrund zurückkommen und sich fragen, welche Sportarten und Nationen eigentlich auch noch in diesem Stil und dieser Größe unter Feuer stehen und da ist die Auswahl sehr überschaubar .

Nicht nur der Videobeweis
Es ist nun wirklich nicht so, dass man nur in Russland auf Probleme im Sport stoßen würde. In Deutschland wäre das Thema Schiedsrichter im Fußball ein sehr gutes, um sich mit dieser Energie in die Arbeit zu stürzen. Was sich dort schon seit Jahren an vermeintlichen Zufällen, bei den immer gleichen Profiteuren, abspielt, würde schon einiges an Arbeit rechtfertigen. Spätestens seit dieser Saison mit dem Videobeweis ist in diesem Bereich das Fass allgemein übergelaufen. Selbst angemessene Kritik fehlt allerdings fast gänzlich bei ARD, den angeschlossenen Funkhäusern und dem ZDF, dort beschönigt man dann lieber doch vieles noch. Dies ist nur ein kleines Beispiel um aufzuzeigen, warum das Vorgehen gegen den russischen Sport in dieser Form ein großes Geschmäckle hat. Man fühlt sich doch an den Kalten Krieg erinnert, wobei es in der heutigen Zeit alles wesentlich globaler zu sehen ist. Denn mit gleicher Härte, wenn auch auf ganz anderer Ebene, geht man zum Beispiel auch gegen US-Präsident Donald Trump vor. Mit unabhängigem Journalismus hat all dies übrigens nichts zu tun. Auch die Aufregung, was die jetzigen Freisprüche der russischen Sportler angeht, ist nicht nachvollziehbar, denn dieses Vorgehen ist einfach nur Recht und es würde in Deutschland nicht anders aussehen, denn Sippenhaft gibt es glücklicherweise auch im ehemaligen Land der Dichter und Denker nicht mehr. Man ist nicht überrascht, dass dies aber noch nicht alles in dieser Sache war und sich weitere interessante Entwicklungen auftun sollten, welche alle in eine Richtung gehen.

Unschuldige verurteilen?
Wenn man nicht sicher ist, die richtige Person zu verurteilen, kann es nicht sein, dass man alle verurteilt und damit eben in die Gefahr kommt, auch Unschuldige zu treffen. Dies sollte eigentlich auch einem Hajo Seppelt bekannt und bewusst sein. Nun bekamen nur wenige der freigesprochenen Athleten eine Einladung nach Südkorea und dies von einem Internationalen Olympischen Komitee (IOC), welches in deutscher Hand ist. Es ist doch auch sehr auffällig, wie man hier durch die Hintertür gleich wieder ganz Russland in ein schlechtes Licht stellen will. Dies gilt vor allem auch für den Krieg in der Ostukraine, wo man auch immer gerne den Ausweitungswahn der gescheiterten Europäischen Union (EU) verschleiern will. Wie man es auch alles dreht, scheint es doch nicht nur um Doping zu gehen, stattdessen wirkt, wie bereits erwähnt, diese Art der Arbeit doch wirklich nicht unabhängig. An dieser Stelle folgt noch ein weiteres Problem, denn die betroffenen Sender und ihre Produkte werden über die Zwangsabgabe namens Rundfunkbeitrag finanziert und daran ist auch die Garantie eben für Unabhängigkeit gekoppelt. Hier wiederum gilt es, darauf hinzuweisen, dass nicht nur diese Art der Berichterstattung zum Thema Antidoping ein Problem in diesem Bereich ist. Trotz allem oder gerade auch wegen den geschilderten Sachverhalten darf man nun umso gespannter sein, was die Übertragung der Spiele in Südkorea noch alles in dieser Richtung ans Licht fördern wird. Selbstverständlich wäre es großartig, wenn sich die Spannung rein aufs Sportliche beziehen würde aber die Zeiten sind offensichtlich schon lange vorbei.

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Kategorie: Ein Kommentar zur Woche · Europa · Gesellschaft · Medien · Politik · Sport

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