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Die Wahrheit des Wortes

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Das Zitat der Woche 6 2018

9. Februar 2018

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Die Zeit des bestellten Frohsinns liegt in diesem Jahr wirklich unter einem dunklen Schatten. Gerade erst in den letzten Tagen wurde klar, warum die Dauermachthaber sich so sehr freuen, dass sie so viele Wähler in die Arme der Alternative für Deutschland (AfD) getrieben haben. Hier hilft ein Blick in den Bundestag, um dies noch besser zu verstehen. Bestes Beispiel war am Ende der letzten Woche die Diskussion zur doppelten Staatsbürgerschaft. Im Land der Statistiken sollte man eine solche dazu erstellen, wie viel Prozent der Redebeiträge auf Bekämpfung und auch Beschimpfung der AfD verschwendet werden, damit aber in der Sache fehlen. Dies bedeutet, man möchte sich offensichtlich noch weniger mit den Themen auseinandersetzen, welche die Menschen im Land wirklich beschäftigen, was auch zum Koalitionsvertrag passt, um den es gleich noch ausführlicher gehen wird. Was das große Thema Migration angeht, passte auch die jüngste Demonstration in Cottbus, welche von Flüchtlingen organisiert wurde und wo selbst das Staatsfernsehen ein Spiegelbild der Stimmung in Deutschland sah. An dieser Demo beteiligten sich gut 1.000 Personen, die Anzahl der Gegendemonstranten war doppelt so groß. Völlig frei von solchen Bildern, meint Peter Fischer, Präsident von Eintracht Frankfurt, dieses Thema nun auch im Fußball etablieren zu wollen und schreckt dabei auch nicht vor Hetze gegen politisch Andersdenkende zurück. Dem Mann sei das Grundgesetz empfohlen und man kann nur hoffen, dass er später auch die Verantwortung für seine geistige Brandstifterei übernimmt, denn im Fußball brennt die Luft längst auch so schon. Ein Grund ist der Videobeweis, der unter der Woche auch Premiere im DFB-Pokal hatte. Dies war in Paderborn allerdings technisch nur schwer umzusetzen, womit man die Auswirkungen der Lügenpolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) im richtigen Leben auch dort spürte.

Karneval soll GroKo vertuschen
Seitdem gestrigen Tag tobt er also, der Straßenkarneval 2018 und es war wohl kaum ein Zufall, dass die Große Koalition (GroKo) unmittelbar vorher ihre erneute Machtergreifung verkündete, was einer Büttenrede doch sehr nah kam. Offensichtlich hoffte man darauf, dass der Witz namens Koalitionsvertrag so im kollektiven Vollrausch dieser Tage untergehen wird. Es muss nun alles daran gesetzt werden, dass genau dies nicht passiert. Martin Schulz (SPD), der seiner Partei den Todesstoß versetzen will, wie er auch gleich verdeutlichte, machte genauso den Steigbügelhalter für Kanzlerin Merkel (CDU), wie auch Andrea Nahles (SPD), welche man auch als Pippi Langstrumpf mit Vogel kennt, welche ihren neuen politischen Freuden noch vor kurzer Zeit in die Fresse geben wollte. Sie soll nun Parteivorsitzende werden und der Lügenbaron aus Würselen geht natürlich doch ins Kabinett und soll Bundesaußenminister werden. Seine Ausrede ist, dass sich der Sachverhalt verändert hätte, dies passiert im Leben täglich, womit auch gleich die Masterausrede für alle SPD-Versprechen im Bezug auf den Koalitionsvertrag geschaffen wäre. Die Wirtschaft kritisierte diesen Koalitionsvertrag, was nicht überrascht, wäre es doch selbst an Karneval zu offensichtlich, wenn sie sich direkt bei ihrer Kanzlerin dafür bedanken würden. Die Probleme des Wirtschaftsfaschismus, welcher so noch weiter forciert werden soll, werden hier, wie die weiteren Tiefschläge gegen das Volk ebenfalls, in den nächsten Tagen und Wochen noch ausführlich analysiert. Dann wird es selbstverständlich auch um Horst Seehofer (CSU) gehen, welcher mit seinem Lügenkurs dafür sorgen wird, dass die AfD im Herbst in Bayern auch einen großen Erfolg feiern kann. Auf Bundesebene wird es wieder eine Fortsetzung eines Kabinetts der Lügner und Gescheiterten geben und die Liste des Unfassbaren ließe sich fast unendlich fortsetzen, was, wie erwähnt, im Detail auch noch geschehen wird, allerdings nicht jetzt und hier.

Olympia und die nächsten Kirchenskandale
Auch wenn die Bundesbürger für ihre Belange weiteren Stillstand verordnet bekommen haben, dreht die Welt sich natürlich weiter. Heute beginnt Olympia offiziell und es scheint auch um den Kalten Krieg zu gehen, wie die ARD-Propaganda gegen Russland erahnen lässt. Allerdings sind die Probleme aktuell viel komplexer, als es noch der Fall in Zeiten des Blockdenkens war. Dies zeigt sich täglich mit dem großen Religionskrieg und da gab es gerade erst auch wieder richtig Absurdes zu. Recep Tayyip Erdogan war zu Besuch bei Papst Franziskus, ein Treffen, welches es in dieser Form über ein halbes Jahrhundert nicht gab. Wie man es von den Geheimverhandlungen zur Machtergreifung der Rautenkönigin in Berlin kennt, drang auch im Vatikan kaum etwas an die Öffentlichkeit und die systemtreuen Medien spielten dieses Spiel wieder einmal sehr fein mit. In Sachen Kirchen war dies aber noch lange nicht alles in dieser Woche, schließlich kann man auch nach Kirchenskandalen längst die Uhr stellen und so ging es diesmal wieder um einen Finanzskandal, was, wie der dortige Kindesmissbrauchsskandal, längst zu den Kirchenklassikern zählt. Sich aus dieser Position heraus über die Verrohung der Gesellschaft zu beschweren, ist dann eigentlich schon wieder ein Skandal für sich. Bei Skandalen ist auch die Automobilindustrie nie weit weg und so gab es auch in dieser Woche Neues vom Abgasskandal, was sich nicht nur auf neue Polizeieinsätze gegen Audi bezog, welche längst auch dort zum Standardbild gehören. Diese Woche wurde im politischen Berlin ein Startsignal dafür gesetzt, dass sich die hier beschriebenen Umstände noch um ein Vielfaches verschlimmern werden, sollte die SPD-Basis diesen ganzen Wahnsinn nicht noch bis Anfang kommenden Monats stoppen. So gilt für die SPD-Mitglieder, wie aber auch für jeden Bürger, der gegen diesen politischen Wahnsinn nicht opponiert, das Zitat dieser Woche.

`Wer sich zum Wurm macht, soll nicht klagen, wenn er getreten wird.`

Immanuel Kant (Deutscher Philosoph 1724 – 1804)

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Kategorie: Das Zitat der Woche 2018 · Ein Kommentar zur Woche · Gesellschaft · Kultur · Medien · Politik · Sport · Wirtschaft · Zitate

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