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Die Wahrheit des Wortes

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Das Zitat der Woche 49 2017

9. Dezember 2017

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Besinnlich ist in diesem Jahr in der Adventszeit gestrichen, was nun auch wirklich bei den Entwicklungen der letzten Zeit niemanden mehr überrascht haben dürfte. Aber dafür gibt es viele Märchen in dieser Vorweihnachtszeit, was leider nicht so schön ist, wie es klingen mag. Ansonsten blieb aber auch wieder vieles einfach so, wie man es schon seit ewiger Zeit ertragen muss. Dies konnte man zum Beispiel in Bayern erleben, wo sich die CSU neu sortierte. Vereinfacht gesagt, bedeutet dies, Markus Söder (CSU) anstatt Horst Seehofer (CSU). Inhaltlich dürfte dies zu keinerlei Unterschieden führen, was dann wohl im kommenden Herbst große Chancen für die Alternative für Deutschland (AfD) auch bei den dortigen Landtagswahlen bedeuten dürfte. Sollte es so kommen, kann man sich wieder wunderschön überrascht geben. Sonst zeichnete sich die Woche über ab, dass die Lenker der SPD zu Beginn noch ohne ihre Basis für den Support von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) waren. Somit blieb auch dort der bei der Bundestagswahl klar abgelehnte Kurs ganz oben auf der Agenda. Allgemein lohnte sich die Woche aber auch wieder ein Blick auf die Machenschaften der geschäftsführenden Bundesregierung, die es wohl auch noch eine ganze Zeit über geben soll. Ewig wird man dies den Bürgern trotzdem nicht verkaufen können, deshalb werden nun offensichtlich noch alte Projekte schnell zu Ende gebracht, wie der große Kampf gegen den Widerstand der Linken im Land zeigte. Dieser hat im Sommer mit einer passenden Inszenierung beim G20-Gipfel in Hamburg mit massiver Polizeigewalt begonnen, welche längst kein Thema mehr ist. Ganz anders, der angesprochene Kampf, der sich in der nun ablaufenden Woche mit einer Großrazzia in diesem Kontext fortsetzte. In anderen Ländern würde man bei einem solchen staatlichen Vorgehen, was sich auch auf die juristische Aufarbeitung bezieht, übrigens von einer politischen Motivation sprechen. Wie einseitig auch dort gearbeitet wird, erkennt man auch daran, dass die Hauptverantwortlichen, von der Rautenkönigin bis hin zu Olaf Scholz (SPD), schon lange nicht mehr im Fokus stehen. Dies trifft auch für die Verwicklung des Bundeskriminalamtes (BKA) beim Beschneiden der Pressefreiheit zu. In den Nachrichten der systemtreuen Medien wurden diese Berichte vor allem wieder von viel Propaganda geprägt. Diese breitet sich allgemein noch immer aus, so beteiligte sich auch wieder die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) daran und machte Jamaika-Aus zum Wort des Jahres. Deutlicher konnte man in diesem Kontext kaum agieren.

Vom Bimbes bis zum großen Religionskrieg
Wenn man von den Dauermachthabern spricht, kommt man natürlich nicht an Altkanzler Helmut Kohl (1930-2017) vorbei und auch er sollte in dieser Woche wieder eine Rolle spielen, ging es doch um den Sumpf, welcher ihn und die Union so erfolgreich machte und vielleicht gilt dies für die C-Parteien bis in die heutige Zeit. International sieht es in diesen Tagen natürlich auch nicht besser aus. So war wohl die Ankündigung der Verlegung der US-Botschaft in Israel nach Jerusalem das große Thema. Eine ganz neue Stufe des großen Religionskrieges wurde damit gezündet und wieder geht es gegen den Islam. Schon erstaunlich, dass Papst Franziskus, der bei wichtigen Themen sonst so gerne schweigt, sich an dieser Stelle einmischte, natürlich nicht in der Form, dass er sich endlich einmal im Namen des Christentums von diesem Krieg angemessen distanziert hätte, was man auch längst nicht mehr erwartet. Ein nationales Thema, welches schon angeschnitten wurde, sollte dann zum Ende der Woche auch noch einmal richtig groß werden, denn der SPD-Parteitag in Berlin stand an. Dort gab es dann erst einmal die große Rede des gescheiterten Martin Schulz (SPD). Längst hat er sich von seiner klaren Ablehnung der Fortsetzung der Großen Koalition (GroKo) schon wieder verabschiedet und bewiesen, wie unglaubwürdig man dort bleibt. Selbst wenn man davon absieht, zeigte sich wieder, warum diese Partei einfach nicht mehr gebraucht wird. Wer nach Substanz in Sachen überfälliger Veränderung suchte, wurde natürlich wieder nicht fündig. Der erste Schritt ist noch immer die Rückabwicklung der Agenda 2010, um damit ein klares Zeichen gegen den Wirtschaftsfaschismus und für ein soziales Deutschland zu setzen. Stattdessen jammerte Schulz (SPD) wieder in Sachen Europa, wie man die gescheiterte Europäische Union (EU) fälschlicherweise nennt, wenn es um negative Aspekte geht. Übrigens ist er federführend an den Problemen der EU beteiligt gewesen, was er aber wohl wieder, wie so oft, vergessen hatte. Außerdem gab es kurz vorm Wochenende noch gute Nachrichten, was die Auflösung des anlehnungswürdigen Staatenbundes angeht. Mit Spannung war dann bei der SPD noch das Wahlergebnis erwartet worden, schließlich gab es beim letzten Mal mit lächerlichen 100 Prozent den Beweis, dass man auch Nordkorea kann, wenn es um Schulz (SPD) geht. Diesmal lief es auf nur knappe 82 Prozent für ihn hinaus, was auch für sich spricht. Was ebenfalls für sich spricht, ist, dass die Basis ihm wirklich in den Untergang folgen will. Später jammern gilt aber nicht, so viel steht auch fest. Man sieht, dass das Zitat dieser Woche doch wieder von vielen Politikern berücksichtigt wurde, was zeigt, wo der Kern des Problems ist und bleibt.

`Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere.`

Groucho Marx (Amerikanischer Schauspieler und Entertainer 1890-1977)

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Kategorie: Das Zitat der Woche 2017 · Ein Kommentar zur Woche · Europa · Gesellschaft · Kultur · Medien · Politik · Wirtschaft · Zitate

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