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Die Wahrheit des Wortes

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Das Zitat der Woche 47 2017

25. November 2017

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Zum Wochenstart gab sich die frisch gescheiterte Dauermachtclique in Berlin wieder geschockt. Sonntagnacht war Jamaika endlich Geschichte und zwei Monate nach der Wahl steckt Deutschland nun in der Staatskrise, was natürlich von den Verantwortlichen und ihren Medienhelfern, wie so vieles andere auch, verleugnet wird. Dies war dann auch der Zeitpunkt, wo Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier endgültig sein wahres Gesicht zeigte, womit das Amt immer weiter geschädigt wird. Längst spricht man ganz offiziell vom SPD-Bundespräsident, die Überparteilichkeit scheint plötzlich keine große Rolle mehr zu spielen. Es zeigt sich zunehmend, dass es aktuell nur noch darum geht, die alten Machtstrukturen gegen die Interessen der Menschen im Land fortlaufen zu lassen. An dieser Stelle meinen die Verantwortlichen offensichtlich auch, dass jedes Mittel erlaubt sei. So wird auch nur darüber diskutiert, wie die Gescheiterten, also der Personenkreis, welcher so klar abgewählt wurde, irgendwie doch noch weitermachen können. Die längst überfällige Reformierung der Politik, von Wirtschaftsfaschismus bis hin zur Flüchtlingspolitik, steht dabei weiterhin nicht zur Debatte, was das wahre Ausmaß der Katastrophe verdeutlicht. Wenn dann noch Menschen, wie Campino, Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zum durchhalten aufrufen, fragt man sich, wo dieses Land, auch im Bereich der Kultur, mittlerweile angelangt ist. Man muss doch festhalten, dass nicht nur die Große Koalition (GroKo) abgewählt wurde, sondern auch die Rautenkönigin. Berücksichtig man allerdings, dass man beim Chef der Toten Hosen von einem Topverdiener spricht, wird die Sache natürlich rund. Dies zeigt allerdings auch, wie geheuchelt viele seiner musikalischen Vorträge sind. Wenn es ums Heucheln geht, sind die Kirchen meist nicht fern und dies trifft doch auch auf ihr Verhalten in der Staatskrise zu, wo sie ebenfalls wieder ein sehr schlechtes Bild abgeben, da sie wieder unterstrichen, ein fester Bestandteil des ablehnungswürdigen Systems zu sein.

Friede in Europa
Um noch etwas bei der Heuchelei zu bleiben, ist es auch gar nicht weit bis zu den Fake-News und die flogen denen, die noch immer für die gescheiterte Europäische Union (EU) werben in dieser Woche wieder um die Ohren, denn es stand ein letztes Urteil im großen, aktuellen Kriegsverbrecherprozess an. So wurde Ratko Mladic für seine Rolle im Jugoslawienkrieg zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Ein Krieg, den all die verleugnen, die behaupten, die EU hätte in Europa für Frieden nach dem Zweiten Weltkrieg gesorgt. Hier muss man ebenfalls berücksichtigen, dass auch in der Ukraine noch immer ein Krieg tobt. Trotzdem beteiligte sich die Rautenkönigin zum Ende der Woche in Brüssel an der Fortführung des EU-Osterweiterungswahns. Der eben genannte Krieg in der Ostukraine scheint wohl nicht genug gewesen zu sein und so geht das Brandstiften in der ehemaligen Sowjetunion fleißig weiter. Auch sonst sollte die Woche aber noch spannend weitergehen, so zeichnete sich ab, dass selbstverständlich ausgerechnet die SPD mit der CDU wieder die große Macht im Land stellt, anders formuliert, die Wähler wurden weiterhin einfach ignoriert. Zur Mitte der Woche gab es dann auch gleich den nächsten GroKo-Skandal, denn mit dieser Konstellation wurde Stephan Weil (SPD) wieder Chef in Niedersachsen und kein Ton in den systemtreuen Medien mehr über seine Rolle in den ganzen VW-Skandalen. Sowas zu feiern, ist schon wieder ziemlich frech und arrogant aber dies ist man von der Dauermachtclique leider längst gewohnt. Dies gilt natürlich auch für das Thema Neuwahlen, was immer weiter weggedrängt werden soll, wird doch vielen derer, die es gerade nach Berlin geschafft haben, klar, dass es ein Kurztrip werden könnte, da sich ein Großteil der Bürger doch hinters Licht geführt fühlen dürfte. So hoffen sie aufs schnelle Vergessen beim Wahlvolk und versuchen dafür so viel Zeit, wie nur irgendwie möglich, rauszuschinden. So zeigte sich ebenfalls sehr schön, dass der Wähler beim noch vorherrschenden System erst ganz am Ende der Kette kommt. Daher ist das heutige Zitat umso wichtiger und man sollte einfach danach handeln.

`Man soll die Dinge so nehmen, wie sie kommen. Aber man sollte auch dafür sorgen, dass die Dinge so kommen, wie man sie nehmen möchte.`

Curt Goetz (Deutscher Schriftsteller und Schauspieler 1888-1960)

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Kategorie: Das Zitat der Woche 2017 · Ein Kommentar zur Woche · Europa · Gesellschaft · Kultur · Medien · Politik · Zitate

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