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Die Wahrheit des Wortes

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Das Zitat der Woche 39 2017

30. September 2017

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Es wird diesmal ein relativ kurzer Wochenrückblick, was vor allem darin liegt, dass es eigentlich nur ein Thema im Moment gibt und dies ist die Bundestagswahl vom vergangenen Sonntag und ihre weitreichenden Folgen. Übrigens ist davon auszugehen, dass dieses Thema noch eine ganze Weile die Nachrichten bestimmen wird. Das bisher Geschehene ist leicht erklärt, nach Jahren und Jahrzehnten der Politik für eine ausbeuterische Minderheit konnte man die Ablehnung des vorherrschenden Systems im Wahlergebnis deutlich ablesen. Man darf nun aber nicht meinen, dass dies dazu führen sollte, dass sich nun irgendwas verändern würde, dafür muss es wohl noch schlimmer kommen und die nächsten Wahlen stehen in Niedersachsen schon in fast genau zwei Wochen an. Veränderung ist nun trotzdem das Wort der Stunde aber es geht wohl wieder nur um den Weg, wie man den falschen Kurs zukünftig verkaufen mag. Die SPD ist nun keine Volkspartei mehr und der Union steht dies kurz bevor. Nachhaltige personelle Konsequenzen hatte dies alles aber nicht, was zeigt, dass die vermeintliche Politelite nichts verstanden hat bzw. auch diese Tatsachen einfach ignoriert. Neben überfälligen Rücktritten der Abgestraften, welche komplett ausblieben, geht es sogar soweit, dass nun wohl ausgerechnet Spendenvergesser Wolfgang Schäuble (CDU) Bundestagspräsident werden soll. Es zeigt sich so deutlich, dass im alten Stil fortgefahren werden soll und dies heißt auch, dass die SPD unter dem alten und neuen Parteichef Martin Schulz (SPD) in die Opposition geht, wo Andrea Nahles (SPD), die große Kämpferin fürs Billiglohnland, welche auch gern in die Fresse hauen will, die Oppositionsführerin gibt. Damit erstreckt sich eine große Koalition zukünftig bis in die Opposition. Außerdem blockiert man so auch gleich die Alternative für Deutschland (AfD), die als drittstärkste Kraft ansonsten den Oppositionsführer gegeben hätte und für große Schwierigkeiten hätte sorgen können.

Wen interessiert schon das Volk?
Die abstrakte Mehrheit, welche Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zur Fortsetzung ihres falschen Weges braucht, holt sie sich nun wohl durch eine Koalition der Union mit der FDP und den Grünen. Wer sich damit näher beschäftigt, stellt schnell fest, dass der Verrat am Wähler hier längst wieder vorprogrammiert ist. Dies ist natürlich ein weiterer Beweis der bekannten, arroganten Ignoranz derer, die gerade so massiv angezählt wurden. Ansonsten ist der Rautenkönigin wieder einmal nichts aufgefallen, was sie irgendwie beunruhigen könnte, wieso auch, kann sie doch ihre Machtgier uneingeschränkt weiter gegen die Interessen im Volk in vollen Zügen ausleben. Dies wird, wie erwähnt, nur durch weiteren Verrat an den Wählern funktionieren aber dies ist eben ein Hauptmerkmal einer Scheindemokratie. Neben einer noch größeren Spaltung der Gesellschaft, wird dies alles natürlich auch den Widerstand weiter anwachsen lassen und wohl auch zu noch mehr Radikalisierung führen. Dann kann man sich aber wieder genauso schockiert und empört darüber zeigen, wie man es im Moment noch über das Wahlergebnis tut. In der Europäischen Union (EU) und der Wirtschaft bleibt man ebenfalls entspannt, drohen doch nach der Wahl keinerlei Veränderungen, welche den Weg des Wirtschaftsfaschismus irgendwie stören könnte. Zu diesem brandgefährlich Zustand ein passendes Zitat zu finden, war nun wirklich nicht die allerkomplexeste Aufgabe und es zeigt, dass sich manche Dinge nicht ändern. Außerdem erkennt man so natürlich, warum man von Dauermachthabern oder einer Dauermachtclique sprechen muss.

`Von Konrad Adenauer bis Helmut Kohl waren alle Bundeskanzler inoffizielle Mitarbeiter des CIA.`

Egon Bahr (Deutscher Politiker und SPD-Minister 1922-2015)

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Kategorie: Das Zitat der Woche 2017 · Ein Kommentar zur Woche · Europa · Gesellschaft · Kultur · Medien · Politik · Wirtschaft · Zitate

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