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Die Wahrheit des Wortes

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Das Zitat der Woche 38 2017

23. September 2017

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Morgen ist es soweit und Deutschland hat die Wahl, wie man es so gerne verkauft bekommt. Immerhin darf man gespannt sein, was die Menschen daraus machen und damit vor allem, wie groß der Anteil derer ist, die sich in den letzten Wochen und Monaten von den systemtreuen Medien haben manipulieren lassen. Deshalb wird es wohl weitergehen, wie es bisher auch der Fall war, was nichts Gutes bedeutet. Der Teil der Wähler, der sich dann für die Fortsetzung der Zustände eingesetzt hat, möge sich nur bitte nicht beschweren, denn es war wirklich vorher alles bekannt. Ein wirklich großes Problem bleibt selbstverständlich die Spaltung der Gesellschaft, welche ein zunehmendes Risiko ist. Beschimpfungen und das verbreiten von Lügen und Hass gehört längst schon zum Alltag und dies auch bei denen, die damit, vor allem auch während dem Wahlkampf, Stimmung gegen alles gemacht haben, was gegen das vorherrschende und gescheiterte System ist. Spannend wird es aber auch zu sehen, wie schnell eine Regierungsbildung funktioniert oder sich zu mindestens etwas in dieser Richtung anbahnt und um welche Bedingungen es dann gehen wird. Schließlich steht schon Mitte des nächsten Monats mit der Landtagswahl in Niedersachsen die nächste Entscheidung an. Da könnten sich erste Auswirkungen der Bundestagswahl schon abzeichnen, warum es keine Überraschung wäre, wenn es spruchreife Inhalte erst in der zweiten Oktoberhälfte geben würde. Dies würde dann auch bestens zum allgemein sehr manipulativ wirkenden Gesamtbild passen. Dazu muss man wissen, dass es schon Gedankenspiele für Koalitionen gibt, welche ohne Betrug am Wähler gar nicht umsetzbar wären.

Wenn das Böse zum Guten gemacht wird
Was die ganz große Politik angeht, gab es die erste Rede von US-Präsident Donald Trump vor den Vereinten Nationen und es wurde der Weg aufgezeigt, den man von den USA her kennt. Dies bedeutet, dass alles aufs US-Kommando zu hören hat und wer dies unterlässt, wird bekämpft oder gleich vernichtet. Der letzte US-Präsident, immerhin Friedensnobelpreisträger, wurde dafür gelobt, Trump wurde hingegen auch für diese Rede wieder, mit der bekannt populistischen Hetze, niedergemacht. Solange dies so bleibt, mangelt es an Verständnis, wenn die systemtreuen Medien sich über die Verrohung der Sprache und Gesellschaft beklagen. Natürlich tragen sie auch die Verantwortung dafür, wenn man vom Iran bis nach Nordkorea meint, plötzlich alles richtig zu machen. Dies auch nur so scheinen zu lassen, um weiter an der Demontage von Trump zu arbeiten, ist brandgefährlich. Das Eis, auf welchem man sich so bewegt, ist doch ziemlich dünn. Ganz davon abgesehen, dass die Welt in diesen Tagen ganz ohne neue Konflikte schon genügend Probleme mit Naturkatastrophen, von Wirbelstürmen bis Erdbeben, hat. Was die angesprochenen Probleme der USA anbetrifft, kommen natürlich in Sachen Bundesregierung auch wieder Fragezeichen im Zusammenhang mit dem großen Religionskrieg auf, dessen Folgen so schwerwiegend für die Bürger in Deutschland sind. Ein wichtiger Punkt in diesem Zusammenhang bleibt, neben der Verwobenheit der vermeintlichen politischen Elite mit dem Christentum, dies wohlgemerkt in einem Land, wo Staat und Religion eigentlich getrennt sein sollten, der Umbau zum Totalüberwachungsstaat. Womit man wieder beim vermeintlichen Bundestagswahlkampf wäre, wo dieses Thema, welches sonst immer so wichtig sein soll, wenn man wieder die Freiheit beschneiden will, nur eine Nebenrolle spielte.

Am Ende aller Propaganda
Um noch etwas bei der morgigen Bundestagswahl zu bleiben, wo sich plötzlich doch noch etwas Grundlegendes geändert hatte, lohnt sich selbstverständlich ein Blick auf die jüngsten Entwicklungen. Es gibt nun ein weiteres großes Ziel, welches die Dauermachtclique verfolgt. Ging es im vermeintlichen Wahlkampf bisher vor allem darum, die Macht für eine kleine ausbeuterische Minderheit zu sichern, kommt nun noch die Einflussnahme auf die Opposition dazu. Es scheint ganz so, dass man um wirklich jeden Preis die Alternative für Deutschland (AfD) in der Position des Oppositionsführers verhindern möchte. Dafür scheint es sogar ganz realistisch, eine völlig absurde Koalitionsoption zu geben, damit die SPD frei ist, um dann stärkste Kraft in der Opposition zu werden. Mit politischen Zielen in einer tatsächlichen Demokratie hat sowas natürlich nichts mehr zu tun. Es zeigt aber auch, welche Angst vorherrscht, wenn in Deutschland irgendwas auch nur im Ansatz in eine Position kommt, welche zu Veränderungen führen könnte. So wird weiterhin versucht, dafür zu sorgen, dass die Machtverhältnisse so belassen werden, wie sie seit fast 70 Jahren bestehen und diesem Land so viele Probleme beschert haben. Aktuelle Beispiele findet man von der Stahlbranche bis Air Berlin. Dort gibt es gerade auch wieder Neues zum Umbau ins Billiglohnland, auch ein Erfolgsprojekt von Union und SPD. Das passende Zitat der Woche unterstreicht so ebenfalls noch einmal sehr schön, wer im Wahlkampf wirklich das Problem hat.

`Wenn einer im Wahlkampf zu schimpfen hat, dann sind es die Wähler, nicht die Politiker.`

Rainer Barzel (Deutscher Politiker der CDU 1924-2006)

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Kategorie: Das Zitat der Woche 2017 · Ein Kommentar zur Woche · Gesellschaft · Kultur · Medien · Politik · Wirtschaft · Zitate

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