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Die Wahrheit des Wortes

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Das Zitat der Woche 36 2017

9. September 2017

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. In dieser Woche hätte man den Rückblick wieder in Form eines Buchs verfassen können. Um dies zu vermeiden, ist der Schwerpunkt diesmal auf die nationalen Themen gerichtet, welche gut 14 Tage vor der Bundestagswahl natürlich auch nicht ganz unbedeutend sind. Schon am vergangenen Sonntag konnte man das Prinzip von Ursache und Wirkung gut erkennen, wenn auch chronologisch nicht ganz in der richtigen Reihenfolge. Abends stand das große TV-Duell zur Bundestagswahl an, anders formuliert, es trafen sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Kanzlerkandidat Martin Schulz (SPD) und vier Vertreter der systemtreuen Medien, um den Bürgern zu erklären, warum alles so bleiben soll, wie es aktuell für all die Schwierigkeiten sorgt. Damit werden die Probleme in der Gesellschaft auch weiterhin anwachsen und dies merkte man dann ebenfalls am Sonntag. In Frankfurt stand wegen der Entschärfung einer Luftmine die größte Evakuierung in der Geschichte der Bundesrepublik an. Ziviler Ungehorsam erschwerte dies alles doch ziemlich, so kam es zu 300 Platzverweisen, etliche Personalien wurden aufgenommen und fünf Personen mussten sogar in Gewahrsam genommen werden. Der Staat verliert eben immer mehr an Autorität, was niemanden wundern sollte. In diesen Kontext passt dann auch die letzte Plenarsitzung der 18. Wahlperiode im Bundestag. Es gab die Abschiedsrede von Norbert Lammert (CDU), welche zum Teil etwas dünn war und mit den bekannten Floskeln daherkam aber auch einiges an Kritik bot. Im Gesamten war diese Veranstaltung, wie die gesamte Wahlperiode, nicht der Knaller.

Die wahren Gründe für den Totalüberwachungsstaat
Hinweise, warum die Vorherrschafft der Dauermachtclique beendet werden muss, gibt es vor der Bundestagswahl selbstverständlich ausreichend, so auch den BKA-Skandal, mit dem der Rechtsstaat endgültig abgeschafft wurde. Nimmt man dann noch dazu, wie sich die Armut immer weiter ausbreitet oder die immer höheren Quoten bei den befristeten Arbeitsverträgen, um nur einige Beispiel kurz anzureißen, welche so deutlich zeigen, warum man vom Wirtschaftsfaschismus sprechen muss, ist es nicht irritierend, dass sich immer mehr Menschen dem Widerstand anschließen. Unter solchen Vorzeichen, darf niemand überrascht sein, wenn die Alternative für Deutschland (AfD) zum Oppositionsführer wird. Hinzukommt, dass eine weitere Minderheitsregierung in totalen Zahlen, auf welche es wohl hinauslaufen wird, die Zahl derer, die den Staat und dessen Repräsentanten nicht mehr anerkennen, weiter rapide ansteigen lassen wird, auch dies ist klar. Deshalb wird wohl auch unter dem Deckmantel des Antiterrorkampfes im Kontext des großen Religionskrieges der Umbau zum Totalüberwachungsstaat immer weiter forciert. In Wahrheit hat die Dauermachtclique doch wohl zunehmend Angst vor der Bevölkerung, da diese, wie geschildert, immer mehr auf die Barrikaden geht, was unter den bekannten Vorzeichen, wie erwähnt, auch keine Überraschung ist. Man muss auch immer berücksichtigen, dass diese Tendenzen längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen sind, wie sich nicht nur bei den Ausschreitungen zum sinnfreien G20-Gipfel oder auch immer mehr im Fußball zeigt. Übrigens ist all dies auch kein Problem, welches sich nur auf den Osten der Republik bezieht, wie es so gerne in den Fake-News der systemtreuen Medien verbreitet wird, wenn man es nicht, wie es meistens der Fall ist, ganz verschweigt.

Das Märchen aus dem Osten
Immer wieder versucht man den Unmut der Menschen in Deutschland auf den Osten der Republik zu buchen und dies gerne in der Nähe von PEGIDA und AfD. Dies funktioniert seit dieser Woche nicht mehr ganz so gut. Schon vorher waren Pfiffe und andere Unmutsbekundungen gerade auch bei Veranstaltungen der Rautenkönigin im Westen zu hören, welche die mitgebrachten Unionsjubelbrigaden übertönten. Dies wurde aber in den Berichten im immer wieder kritisierten Teil der Medien nicht erwähnt, was den Mangel an Unabhängigkeit dort wieder einmal unterstrich. Durch die jüngsten Tomatenwürfe in Heidelberg konnte man diesem Weg der Verfälschung von Tatsachen nun nicht mehr Folgen. Der Widerstand ist kein Fakt, welcher sich nur auf Ostdeutschland bezieht, er bezieht sich schon lange auf das ganze Land. Manche Dinge im Osten sind radikaler aber auch dies kann man einfach erklären, hinken sie nach fast 30 Jahren Wiedervereinigung noch immer hinterher, was nicht an den Menschen dort liegt, sondern daran, dass man auch dort deutlich das Versagen der Dauermachthaber ablesen kann. All dies bekommt man auch nicht damit aus der Welt geräumt, dass pünktlich zu den Wahlen Umfragen aufkommen, die aussagen sollen, wie gut es den Menschen in Deutschland geht. Auf den Straßen sieht es da doch ganz anders aus. Bei der Situation, welche sich zunehmend im Wahlkampf abzeichnet, war das passende Zitat der Woche schnell gefunden und man sollte es im politischen Berlin doch sehr ernst nehmen.

`Kein Mensch ist gut genug, einen anderen Menschen ohne dessen Zustimmung zu regieren.`

Abraham Lincoln (16. Präsident der USA 1809-1865)

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Kategorie: Das Zitat der Woche 2017 · Ein Kommentar zur Woche · Gesellschaft · Kultur · Medien · Politik · Wirtschaft · Zitate

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