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Die Wahrheit des Wortes

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Das Zitat der Woche 35 2017

2. September 2017

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Nicht nur an der nervenden TV-Werbung merkt man, dass die Bundestagswahl immer näher kommt. Fast genau noch drei Wochen und dann hat man wohl Gewissheit, dass die Dauermachthaber mit ihrem bösen Spiel weitermachen können. Dies dann wohl nur mit einer Minderheit der Bevölkerung in totalen Zahlen im Rücken aber dieser Zustand hat die betroffenen Personen noch nie interessiert. Wo sich Deutschland unter der aktuellen Machtclique hinbewegt, war in der nun ablaufenden Woche auch wieder deutlich zu erkennen und so gab es bedenkliche Urteile zu den Ausschreitungen beim G20-Gipfel in Hamburg. Erstaunlich daran war nicht nur, wie schnell die Justiz in Deutschland manchmal arbeiten kann, sondern auch, wie sie dies tat. Viele Menschen waren über die harten Urteile gegen einen Niederländer und einen Polen doch sehr überrascht, dabei scheint es gar keine Überraschung gewesen zu sein. Denn schon früh hatten verschiedene Politiker die Justiz aufgefordert, möglichst hart durchzugreifen und dem ist man ganz offensichtlich gefolgt. Wenn nun schon die Justiz auf die Politik hört, fragt man sich wieder einmal, warum man sich über die Zustände in Polen und der Türkei so aufregt. Im Zusammenhang mit dem gescheiterten G20-Gipfel gab es aber noch ganz andere Nachrichten, was das Thema Pressefreiheit angeht und auch an dieser Stelle fällt es immer schwerer, von einer freiheitlichen Demokratie zu sprechen. Laut Aussage des Staatsfernsehens hat das Bundeskriminalamt (BKA) Millionen illegaler Daten gesammelt, da kann man schon fast von Stasi 2.0 sprechen, was ins allgemeine Bild dieses Überwachungsstaates passt. Es sind auch diese wichtigen Themen und die inakzeptable Entwicklung auf diesen Gebieten, welche man bei der anstehenden Wahl berücksichtigen muss, denn die Verantwortung liegt bei der immer wieder kritisierten Machtclique, zu denen natürlich auch die wechselnden Steigbügelhalter gehören. Nur kurz am Rande sei erwähnt, dass zu all diesen besorgniserregenden Entwicklungen wieder einmal nichts Angemessenes von den Kirchen kommt, was sich auch wieder damit zeigt, dass Papst Franziskus gefühlt abgetaucht ist. Man merkt also, wo sie stehen und warum man ihren gesellschaftlichen Einfluss ebenfalls weiter eindämmen muss.

Fake-News und das Verschweigen
Um noch kurz beim Staatsfernsehen, dem so wichtigen Teil der systemtreuen Medien, zu bleiben, gab es dort in den letzten Tagen auch einiges zu berichten. So wurde in Köln beim WDR mit einem großen Banner und Pyro darauf hingewiesen, welche Probleme die Staatsmedien hervorrufen. Eine Aktion, welche in den systemtreuen Medien doch nur minimal behandelt wurde. Dies trifft übrigens für vieles zu, was den stetig anwachsenden Widerstand in Deutschland angeht, den man auch so offensichtlich bekämpfen will. Wichtige Nachrichten immer wieder zu verschweigen oder an Stellen zu platzieren, wo sie kaum wahrgenommen werden können, ist mindestens so ein Problem, wie tatsächliche Fake-News. Diese wurden unter der Woche übrigens auch wieder von der gescheiterten Europäischen Union (EU) verbreitet und zwar durch Jean-Claude Juncker, der behauptete, die Türkei würde sich immer weiter von Europa entfernen. Wäre dies tatsächlich der Fall, müsste man wohl von einer unfassbaren Naturkatastrophe sprechen, welche selbst das Staatsfernsehen nicht verheimlichen könnte. Bei diesem Thema ist man natürlich gleich in den USA und bei Sturm Harvey, der ganze Metropolen absaufen lässt, was zu den bekannten Floskeln im Kontext des von Menschenhand gemachten Klimawandels führte. Vielleicht sollte man sich da eher mit der Art der Urbanisierung auseinandersetzen. Ein Thema, welches auch in Deutschland ein zunehmendes Problem darstellt. Wenn dann in Deutschland Zustände erreicht werden, wie aktuell in den USA, werden die Dauermachthaber sich natürlich wieder völlig ahnungslos und überrascht geben. Man darf auch nicht vergessen, dass das Thema Infrastruktur im ehemaligen Land der Dichter und Denker auch eines voller Probleme ist, da man in diesem Bereich in den letzten Jahrzehnten ebenfalls völlig versagt hat. Die Liste an Fakten, warum man den altbekannten Kräften im politischen Berlin die Stimme einfach nur verweigern muss, ist eben unendlich lang. Völlig fernab dieser traurigen Realitäten läuft im Moment etwas, was man als Wahlkampf verkauft bekommen soll, auch wieder einer dieser ganz schlechten Witze dieser Tage.

Comebacks und Realitätsverlust
Es gibt Fakten, welche Politiker für ihren Job lebenslang disqualifizieren sollten, dazu muss man das Arbeiten mit Plagiaten zählen. Nun weiß man aber schon seit Cem Özdemir (Grüne), dass es ausreicht, nach Verfehlungen einfach ein paar Jahre irgendwo geparkt zu werden, wie in diesem Fall bei der EU, dann kann die Karriere aber schon weitergehen, als wäre nie irgendwas passiert. Was Plagiate angeht, feilt nun Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU), der zum genannten Zwecke die USA nahm, an seinem Comeback. So konnte man ihn nun wieder im Wahlkampf erleben, wo übrigens einiges so klang, als würde er sein Comeback mit der Alternative für Deutschland (AfD) planen. Exkanzler Gerhard Schröder (SPD), der sich mit der Rodung des Sozialstaates völlig ins Abseits gestellt hatte, mischt im Bundestagswahlkampf auch fleißig mit, dass die SPD dies duldet, zeigt, dass sie dieser Linie noch immer treu ist und dafür hat sie noch immer wesentlich zu viel Zustimmung, wenn man den Vorhersagen glaubt, was man aus den bekannten Gründen natürlich nicht tun sollte. Fast der schlechteste Scherz in Sachen Wahlkampf war die Sommerpressekonferenz von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), welche nicht nur durch die bekannte Ignoranz und Arroganz zeigte, warum man sie zukünftig einfach verhindern muss. Spätestens damit, dass sie dort die Meinung vertrat, es sei ein interessanter Wahlkampf, hatte sie klar gemacht, wie fortgeschritten auch bei ihr längst der Realitätsverlust ist. Schwarzrot fiel übrigens ihre Kleiderwahl aus, was wohl ihr ganz persönlicher Wahlausblick war, denn darauf steuern auch die systemtreuen Medien weiterhin zu. Dies nennt man dann Mediendemokratie, obwohl es mit Demokratie gar nichts zu tun hat, dafür aber sehr viel mit Propaganda und Suggestion. Auch so kann man Wahlen manipulieren. In diesem Zusammenhang muss man es wohl auch sehen, dass die optionalen Steigbügelhalter und die AfD, ihr eigens TV-Duell hatten. Das morgige Fernsehduell beschäftigt sich dann nur mit den beiden vermeintlich Großen und spätestens damit bleiben keine Fragen mehr offen und man weiß, was das negativste Highlight vor der Bundestagswahl werden wird.

Gezielte Spaltung
Ansonsten zeigt sich in Deutschland, wie die Spaltung durch die Dauermachthaber und ihre Medienhelfer immer mehr Früchte trägt. Dieses Prinzip kennt man auch aus dem Fußball, wo die vermeintlich Mächtigen von DFB und DFL schon vor längerer Zeit damit begonnen haben, einen Keil zwischen die wahren Fans und die Zuschauer zu treiben. Es gibt für eine Minderheit nichts besseres, als eine zerstrittene Mehrheit, denn würde diese an einem Strang ziehen, wäre es mit der Macht ganz bald vorbei. Dies gilt natürlich auch in der Politik. Gegen die AfD wird längst nicht mehr nur mit der bekannten, medialen Hetze vorgegangen, was zur Folge hat, dass der Wahlkampf massiv negativ beeinflusst wird. Auf der anderen Seite stehen Linke scheinbar mittlerweile in Deutschland schon auf Todeslisten. Seine Gegner so gegeneinander aufzuspielen, schützt eben die, deren Macht in einer tatsächlichen Demokratie längst nicht mehr legitimiert wäre. All dies hat aber auch Schattenseiten für die vermeintlich Mächtigen, so hat der DFB längst den Krieg erklärt bekommen und außerhalb des Fußballs erkennen auch immer mehr Menschen, in den verschiedensten Form, den Staat und vor allem die Personen, welche das dahintersteckende System repräsentieren, nicht mehr an. Dies macht das Leben für den kritisierten Personenkreis immer schwieriger. Morgen müssen 70.000 Menschen wegen einer Luftminenentschärfung im Westend in Frankfurt evakuiert werden, eine Größenordnung, welche es so bislang noch nie gab. Am Donnerstag gab es eine Presskonferenz zum Thema, die schon deutlich machte, dass man auch dort mit Widerstand rechnet und mit aller kompromisslosen Härte dagegen vorgehen wird. Auch daran erkennt man, wie es in der Gesellschaft brodelt und darf gespannt sein, wie dies alles ausgeht. Bei einer solchen Lage der Nation und den vermutlichen Folgen der Bundestagswahl, war es wieder einmal gar kein Problem, ein passendes Zitat zu finden.

`Unser größter Ruhm ist nicht, niemals zu fallen, sondern jedes Mal wieder aufzustehen.`

Nelson Mandela (Südafrikanischer Freiheitskämpfer 1918-2013)

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Kategorie: Das Zitat der Woche 2017 · Ein Kommentar zur Woche · Europa · Gesellschaft · Kultur · Medien · Politik · Sport · Umwelt · Wirtschaft · Zitate

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