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Die Wahrheit des Wortes

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Das Zitat der Woche 33 2010

21. August 2010

Die Woche begann einmal mehr mit einem bundespolitischen Thema und der Frage, wie weit sich der Staat in die Förderung der Kinder, der steigenden Zahl an Menschen die in Armut leben müssen, einmischen darf und sollte. Aber auch die Kirche war mal wieder ein Thema, wobei sich die Kritik diesmal eigentlich mehr gegen die Medien richtete. Alle reden über das Sommerloch, da stellt sich nur die Frage, warum man es zum Beispiel nicht mit aufklärenden Berichten über die Machenschaften der Kirche füllt, Themen sind genug vorhanden. Dann ging es aber auch direkt schon wieder zurück zur Bundespolitik, vom Versuch des Bundesgesundheitsministers Philipp Rösler (FDP) das Gesundheitssystem zu reformieren bis hin zum neuen Sprachrohr von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU),  Steffen Seibert und der Frage nach seiner Fähigkeit für diesen neuen Job bzw. seiner Unabhängigkeit im alten Job beim ZDF. Die Woche endete dann mit einem weiteren Artikel über die Flutkatastrophe in Pakistan und dem Beweis, dass der Zynismus auf dieser Welt kaum zu überbieten ist. Bei solchen Vorgaben war es dann natürlich auch nicht sehr schwer ein passendes Zitat zu dieser Woche zu finden.

`Den Namen des Rechtes würde man nicht kennen, wenn es das Unrecht nicht gäbe.`

Heraklit von Ephesos (Griechischer Philosoph um 520 v. Chr.-460 v. Chr.)

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Kategorie: Das Zitat der Woche 2010 · Gesellschaft · Medien · Politik · Umwelt · Wirtschaft · Zitate

Bis jetzt 4 Kommentare ↓

  • 1 Yalcin Öz // 22. Aug 2010 at 16:21

    Zur Kirche: die Kirche in Deutschland ist eines der reichsten Institutionen. Bei soviel Armut und Kinder in Not, müsste sie in das politische Geschehen einwirken und regulierend eingreifen.

    Die Verbindung zur Politik funktioniert sehr gut, wenn es zum Bsp. um die Eintreibung von Kirchensteuern in Milliardenhöhe geht.

    Warum werden die Verbindungen nicht ausgenutzt, um zu verhindern, dass Hunderte von Milliarden Euro an die Banken usw. abgezweigt werden (anstatt an arme Kinder )?

    Mit dieser Frage muss sich die Kirche auseinandersetzen.

    Sonst wird wahrscheinlich die Kirchenkommune auseinandergehen.

  • 2 Willowby // 24. Aug 2010 at 11:07

    Das Kapital ist oft in den Kreisen der Religionen zu Hause. Kirche und Staat sind Partner im Aufrechterhalten des etablierten Status. Marx hat nicht mit Allem aber mit Vielem recht. Je weniger sich Religionen in den Staat einmischen umso besser (siehe Iran). Besser wäre es als Bürger selber die Dinge in die Hand zu nehmen, statt der Kirche stellvertretend die Macht des Bürgers zu überlassen. Je weniger die Kirchen etwas nützliches machen. umso schneller werden sie kleiner.

  • 3 Willowby // 24. Aug 2010 at 11:09

    Wr direkt was für Arme machen will kann aus der Kirche austreten und seine gesparte Kirchensteuer an Hilfsbedürftige Spenden.

  • 4 Willowby // 24. Aug 2010 at 11:11

    Wer will, dass es hell wird, muss zunächst mal ein Streichholz anzünden. Will sagen: Man muss bei sich selbst anfangen, die Dinge zu verändern. Wer auf die mächtigen wartet, wird immer warten.

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