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Die Wahrheit des Wortes

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Das Zitat der Woche 32 2017

12. August 2017

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Es war wieder eine Woche die klar aufzeigte, warum Deutschland immer mehr zu einer Bananenrepublik mutiert. Das wohl größte Problem daran, auch wenn sich dies natürlich nicht nur auf Deutschland bezieht, ist, wie sehr die Bürger dadurch in Gefahr gebracht werden. Da ist man natürlich ganz schnell beim großen Autoskandal und der Abgasbelastung und muss sich in diesen Tagen doch wieder fragen, warum der Aufschrei jetzt plötzlich so groß ist und ist über die Antwort wieder kaum überrascht. Es geht auch diesmal einfach nur um neue Geschäftsmodelle und man sollte nicht so naiv sein und denken, dass die Verantwortlichen ganz plötzlich die Gesundheit der Bürger auf dem Schirm hätten. Der Wechsel zur E-Mobilität in Deutschland ist gescheitert, so braucht man nun neue Druckmittel, um diesen Prozess voranzutreiben und an dieser Stelle greift dann das Gesundheitsthema bestens. Da ist aber auch der Skandal um die Eier, welche mit Fipronil verseucht sind, was angeblich kaum ein Gesundheitsrisiko darstellt, was es dann fraglich erscheinen lässt, warum der Aufstand so groß ist. Es zeigt sich damit aber ebenfalls wieder, wie nutzlos die Europäische Union (EU) für die Mehrheit in Europa ist. Da versteht man auch schnell, dass immer weniger Deutsche Interessen an einem Job bei der EU haben und dies, obwohl es um gut 20.000 Euro im Monat plus Spesen geht. Die Probleme werden aber einige Stufen tiefer, auf der Landesebene auch nicht weniger.

Weil Probleme immer größer werden
Schaut man sich an, was sich in den letzten Tagen für ein jämmerliches Schauspiel in Niedersachsen abspielte und wie dort die Landesregierung in Hannover gestürzt wurde, wobei man berücksichtigen muss, dass Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) wegen seiner Rolle im VW-Skandal schon vor langer Zeit hätte zurücktreten müssen, versteht man wieder, warum ein Systemwechsel so wichtig ist. Es sind die immer gleichen Parteien, die beweisen, wie undemokratisch es längst in Deutschland zur Sache geht und warum man vom politischen Einheitsbrei sprechen muss. Für die immer gleiche Machtclique und ihre optionalen Steigbügelhalter zählt nur der Machterhalt und dafür greift man offensichtlich auf jedes Mittel zurück. Auch an dieser Stelle spielen die Interessen oder gar das Wohl der Mehrheit keine große Rolle. So stehen nun in diesem Herbst doch noch zwei große Wahlen an, denn zur Bundestagswahl kommt nun am 15. Oktober noch die Neuwahl in Niedersachsen und es scheint doch so, als wolle man den Bürgern nun zunehmend eine Stärkung der CDU, als etwas Neues verkaufen, damit man danach wieder auf die SPD umschwenken kann. Ein Spiel mit dem man die Bürger nun schon seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs hinters Licht führt. Die daraus resultierenden Probleme werden dabei immer größer. Was dies aktuell für die Rolle des SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz (SPD) bedeutet, der offensichtlich selbst schon mit einer Niederlage rechnet, erklärt sich von selbst und es war vom ersten Moment absehbar. All dies führt, wie gerade in Ausschnitten geschildert, zu einer immer größeren Verschlechterung der Situation für die Mehrheit der Bevölkerung. Dies zeigte sich in dieser Woche auch wieder an den verschiedenen Auswüchsen, welche der Umbau zum Billiglohnland mit sich bringt. All dies bleibt selbstverständlich nicht folgenlos.

Weil der Widerstand wächst
Nicht nur in der Politik und der Wirtschaft erkennt man, wie die Schwierigkeiten immer größer werden. Gestern startete der DFB-Pokal in die neue Saison und auch dort sind Skandale schon wieder vorprogrammiert. Erst letzte Woche scheiterte die Einführung des Videobeweises mit einer Blamage beim 18. Supercup. So wird sich auch der Konflikt im Fußball weiter verschärfen und der Kampf zwischen den wahren Fans und den vermeintlich Mächtigen in diesem Sport geht allerspätestens am nächsten Wochenende mit dem Start der Bundesliga in eine weitere Runde. Zum Abschluss dieses Themenkomplexes gilt es dann auch noch die Kirchen zu erwähnen, wo die Probleme, nicht nur durch den unfassbaren Kindesmissbrauchsskandal und den großen Religionskrieg, auch nicht weniger werden und sich der Widerstand vor allem durch eine nicht enden wollende Austrittsflut manifestiert. Man erkennt, egal welche Bereiche des ablehnungswürdigen Systems man auch immer beleuchten mag, der Widerstand wächst. Die Verantwortlichen reagieren aber trotzdem weiterhin vor allem mit einem großen Maß an Arroganz und Ignoranz und dies führt vor allem dazu, dass der Anteil an Personen, welche das Zitat dieser Woche akzeptieren dürften, stetig wächst und dies könnte noch zu einem richtigen Problem werden. Deshalb ist es auch so wichtig, bei den bereits angesprochenen Wahlen die richtig Entscheidung zu treffen und welche Parteien sich im Vorfeld alle schon wieder disqualifiziert haben, muss ebenfalls nicht noch einmal deutlich erwähnt werden.

`Ich halte es für ein Verbrechen, wenn jemand, der brutaler Gewalt ausgesetzt ist, sich diese Gewalt gefallen lässt, ohne irgend etwas für seine eigene Verteidigung zu tun. Und wenn die christliche Lehre so auszulegen ist, wenn Gandhis Philosophie uns das lehrt, dann nenne ich diese Philosophie kriminell.`

Malcom X (Amerikanischer Führer der Bürgerrechtsbewegung 1925-1965)

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Kategorie: Das Zitat der Woche 2017 · Ein Kommentar zur Woche · Europa · Gesellschaft · Kultur · Medien · Politik · Sport · Technik · Umwelt · Wirtschaft · Zitate

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