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Die Wahrheit des Wortes

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Das Zitat der Woche 31 2017

5. August 2017

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Die Dauermachtclique in Deutschland schien auch in der nun ablaufenden Woche wieder alles daran setzen zu wollen, den Wählern zu beweisen, dass ein Systemwechsel die einzige Lösung ist. Es begann aber eigentlich schon in der letzten Woche, wo sich ausgerechnet wieder in Hamburg das Staatsversagen ein weiteres Mal manifestierte. Es gab wieder, wie so oft in jüngerer Vergangenheit, einen Terrorakt, welcher erst durch die Inkompetenz der zuständigen Behörden, wobei es sich vor allem um das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) handelte, möglich wurde. Damit gehen auch diese Opfer letztendlich wieder auf das Konto von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihrer Regierung. Ein anderer Beweis der völligen Inkompetenz blieb weiterhin der Autoskandal, wobei es an dieser Stelle tatsächlich auch richtig gute Nachrichten in dieser Woche aus dem politischen Berlin gab, wie man später noch sehen wird. Der wachsende Widerstand bleibt wohl auch weiterhin einer der Hauptgründe, warum in Deutschland noch immer am Umbau zum Totalüberwachungsstaat gearbeitet wird. Das Verhalten der systemtreuen Medien bleibt bei alldem weitestgehend ein schlechter Witz, der mit unabhängigem Journalismus kaum etwas zu tun hat. Da irritiert es dann auch nicht, wenn nun selbst schon die Süddeutsche Zeitung mit Eigenwerbung im Kontext Demokratie daher kommt. Dies ist wohl nötig, wenn man immer häufiger mit den Staatsmedien kooperiert. So ergibt sich, wie schon seit langer Zeit in der Politik, auch im Bereich der Medien immer mehr ein Einheitsbrei und dies steht dann wohl eher für Entdemokratisierung.

Die Politik und der Terror
Das letzte Wochenende war ein ziemlich blutiges, dies lag einmal an einer Schießerei vor einer Discothek in Konstanz, wo ein kurdischer Iraker mit einem M16 eine Person tötete und mehrere andere verletzte, bevor er später im Krankenhaus seinen Schussverletzungen erlag. Dies war wohl eine Beziehungstat, da der Täter der Schwiegersohn des Betreibers war. Ganz anders gestaltet es sich in Hamburg. Nicht nur, dass dort Passanten dem bösen Spuk ein Ende setzten und nicht die Polizei, wie am Bodensee, war der Täter dort, der ebenfalls eine Person tötete und mehrere Unbeteiligte verletzte, den Behörden bekannt. Es war damit wieder ein Terroranschlag, diesmal mit einem Messer, welchen man im Rahmen des großen Religionskrieges in der Nähe des Islams verbuchte, obwohl die Verantwortung wohl eher bei der christlich geprägten Machtclique zu suchen ist, ein längst bekanntes Muster. In diesem Kontext wundert es dann auch nicht mehr, dass sich Papst Franziskus bis zum heutigen Tage noch nicht angemessen vom gerade genannten Krieg distanziert hat, was ebenso skandalös ist, wie sein Verhalten im unfassbaren Kindesmissbrauchsskandal des Christentums. Am erwähnten Messerattentat war vor allem sehr brisant, dass es sich abermals um Staatsversagen in Hamburg handelte, wo man die Bürger in kürzester Zeit schon zum zweiten Mal nicht angemessen schützen konnte und dies wohl wieder ohne Konsequenzen für den Ersten Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) und seinen Innensenator Andy Grote (SPD) bleiben wird. Geht es um Staatsversagen, der geschilderten Art, ist man auch gleich wieder beim Prozess gegen den so genannten Nationalsozialistischen Untergrund (NSU), welcher unter der Woche in die Sommerpause ging. Auch dort wäre die Rolle des Staates sehr interessant, sie wird im Verfahren in München allerdings ausgespart, was vielsagend bleibt. Man darf sich nicht wundern, wenn der Widerstand gegen ein solches System zunehmend wächst, was sich auch noch an anderer Stelle zeigen sollte. Die systemtreuen Medien hielten es trotzdem auch in diesem Sommer wieder für nötig, die längst bekannte Wetterlagen zu einem großen Thema zu machen, was wohl auch der Situation geschuldet ist, dass man den Klimawandel von Menschenhand verkaufen will, um gewisse Geschäftsmodelle am Leben zu halten. Damit ist man gleich auch beim nächsten Thema.

Die Politik und die Wirtschaft
Wer im Wirtschaftsfaschismus das Sagen hat, müsste jeder verstanden haben, für Menschen, die es doch noch nicht im Ganzen erfasst haben, gibt es nun den Autoskandal, welcher sich rasant weiter ausbreitete. Neustes Highlight war unter der Woche ein Autogipfel zwischen Politik und Wirtschaft. Natürlich waren die Ergebnisse, wenn man überhaupt von so etwas sprechen mag, weitestgehend vorher bekannt. Bei diesem erbärmlichen Schauspiel waren die Betroffenen natürlich nicht geladen und dies hatte Konsequenzen. Beim Bundesverkehrsministerium wurde demonstriert und so wurde die ganze Veranstaltung aus Sicherheitsgründen ins Bundesinnenministerium verlegt und man muss wohl festhalten, dass es eine positive Entwicklung ist, dass die Minderheit, die meint gegen die Mehrheit regieren zu können, sich immer mehr in Deckung begeben muss. Sollten sie an ihrem antidemokratischen Kurs festhalten, wonach es aussieht, werden solche Zustände wohl immer mehr zum Alltag gehören und daran wird auch all der Überwachungswahn nichts ändern. Zum Nationalen Forum Diesel, wie man diese große Show vom letzten Mittwoch nannte, kann man nur sagen, die Politik feierte vor allem, dass der Betrug der Industrie freiwillig per Software korrigiert werden soll. Ob dies nicht die nächste Mogelpackung gibt, bleibt abzuwarten. Nur am Rande sei erwähnt, dass das große Thema Kartell natürlich gar kein Thema war. Schlagwörter, wie NOX, Verantwortungskultur, Masterplan Green City und eben natürlich Softwarelösung, darf man vor allem wieder unter leeren Worthülsen verbuchen oder unter der Umschreibung für weitere Kosten für die Bürger. Frech wurde es dann, als sich die Autobetrüger auch noch feierten, als seien sie Wohltäter. Diese Bühne dann ebenfalls gleich noch für Eigenwerbung zu nutzen, war der Gipfel. Dies war wieder keine mehrheitsfähige Politik, sondern nur ein weiterer Beweis des Wirtschaftsfaschismus. Natürlich zeigte das ganze Problem die allgemeinen Veränderungen in der Wirtschaft auf und damit vor allem auch die am Arbeitsmarkt. Von den Parteien, egal ob in Regierungsverantwortung oder in dem, was man im Bund und in den Ländern Opposition nennt, gibt es diesbezüglich nicht mehr, als die bekannten, abgedroschenen leeren Worthülsen, womit sie sich auch an dieser Stelle, vor allem gesellschaftspolitisch, wieder selber disqualifiziert haben.

Die Politik und der Widerstand
In totalen Zahlen haben die Dauermachthaber, egal welche Konstellation sie mit ihren Steigbügelhaltern wählen, schon lange Probleme sich legitimiert zu nennen, was auch erklärt, warum die Anzahl derer stetig steigt, welche diesen Staat nicht mehr anerkennen. Da braut sich richtig was zusammen und es dürfte, will man es bei einer freiheitlichen Demokratie belassen, keine gute Idee sein, dies, wie bislang, zu ignorieren. Da nun auch noch, neben all der Wahlmanipulation durch die systemtreuen Medien, hier vor allem durch das Staatsfernsehen, zu mindestens im Rahmen der Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen, Wahlbetrug im Raum steht, gibt es auch in diesem Kontext einiges zu beachten. So wird die OSZE die Bundestagswahl beobachten, allerdings nicht in den Wahllokalen, also dort, wo es zuletzt zu den Unregelmäßigkeiten kam, was dann auch wieder ein Geschmäckle hat. Es ist wichtig, dass die Menschen endlich verstehen, was sich in Deutschland im Moment tatsächlich abspielt und so gut das Beispiel mit dem unfassbaren Autoskandal auch sein mag, gibt es viele weitere Gründe, welche den Widerstand legitimieren, wie die weiteren Beweise, wenn es um den Umbau zum Billiglohnland geht. Berücksichtig man diesen, sieht die Sache mit dem Arbeitsmarkt auch schon wieder ganz anders aus, was auch durch den Anstieg der Sozialausgaben gerade unterstrichen wurde und untermauerte, warum wohl die im Recht sind, die bei Andrea Nahles (SPD) von einer Asozialministerin sprechen, beschreibt dies die Entwicklungen im Land der Könige der Multijobber und Leergutsammler doch immer treffender. Man erkennt, der Systemwechsel ist unaufhaltsam, die Frage bleibt nur, wie er vollzogen wird. Man ahnt es schon, auch am Ende dieser Woche war es kein Problem, das passende Zitat zu finden.

`Das Gewissen ist fähig, Unrecht für Recht zu halten, Inquisition für Gott wohlgefällig und Mord für politisch wertvoll. Das Gewissen ist um 180 Grad drehbar.`

Erich Kästner (Deutscher Schriftsteller 1899-1974)

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Kategorie: Das Zitat der Woche 2017 · Ein Kommentar zur Woche · Gesellschaft · Kultur · Medien · Politik · Technik · Umwelt · Wirtschaft · Zitate

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