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Die Wahrheit des Wortes

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Das Zitat der Woche 30 2016

29. Juli 2017

Ermöglicht durch: Ihr Name / Firmenname. Es heißt, es sei Wahlkampf, allerdings zeigte die nun ablaufende Woche, dass es sich hierbei vor allem um ein Propagandafeuerwerk der Dauermachtclique und ihrer Medienhelfer handelt. Frank-Walter Steinmeier hatte am vergangenen Wochenende in diesem Kontext zum Beispiel wieder vergessen, dass er Bundespräsident ist und machte wieder auf Bundesaußenminister in Sachen Türkei. Schlimmer noch war aber die Art, wie er sich damit in den Wahlkampf für die SPD einmischte. So relativ ist mittlerweile längst auch schon das Überparteiliche in diesem Amt, welches allgemein in jüngster Vergangenheit so gelitten hat. Auch so etwas sorgt dafür, dass der Respekt vor dem Staat und seinen Bediensteten immer mehr abnimmt. Ein Problem, welches natürlich nicht nur für Deutschland gilt, sondern für weite Teile der westlichen Welt. So haute auch Papst Franziskus wieder einen raus. Der unfassbare Kindesmissbrauchsskandal, der zuletzt erst wieder für neues Aufsehen von Australien bis Regensburg sorgte, ist nicht so wirklich sein Thema. Eine angemessene Distanzierung vom großen Religionskrieg hält er offensichtlich ebenfalls nicht für nötig, geht es aber um die Tempelbergkrise zwischen Juden und Moslems, meint er sich einmischen zu müssen. Man sieht, auch in diesem Bereich läuft weiterhin vieles neben der Spur. Nimmt man nur Politik und Religion und die Rolle, welche beide im ablehnungswürdigen System des Westens einnehmen, darf man sich nicht wundern, wenn die Ablehnung immer weiter ansteigt und in den verschiedensten Ausprägungen auch immer öfters sehr deutlich wird. Da ein Einlenken von dieser Seite kaum noch wahrscheinlich erscheint, wurden bislang doch alle Warnungen ignoriert, ist ein Systemwechsel die einzige Möglichkeit. Aber auch andere Bereiche liefern Beweise dafür.

Die Fake-Wirtschaft
Die Automobilindustrie wurde immer gefeiert und man fragte sich schon länger wofür und diese Fragen wurden gerade erst noch größer. Es geht jetzt nicht mehr nur um Dieselgate, was für sich genommen schon völlig ausreichend gewesen wäre. Der Autoskandal, davon muss man längst sprechen, weitet sich allgemein immer mehr aus. Aktuell geht es um Vorwürfe, was die Bildung eines Kartells angeht. Das Problem dabei ist ebenfalls wieder die Verwobenheit im vorherrschenden System. Die Politik reagiert nicht, Aufsichtsräte kriegen angeblich nichts mit und die systemtreuen Medien stellen kaum die wirklich kritischen Fragen oder weisen nur darauf hin, dass am Ende wohl wieder keine Verantwortlichen ausgemacht werden können und somit die Allgemeinheit, zum Beispiel durch Stellenabbau, für den Schaden aufkommen soll. Selbstverständlich erkennt man auch an dieser Stelle sehr schön, was passiert, wenn Märkte immer mehr auf oligopolartige Strukturen umgestellt werden. Dies ist auch längst auf dem Energiesektor ein riesiges Problem und wird in anderen Bereichen, wie zum Beispiel im Handel, zu einem zunehmenden Desaster. Deshalb kann man auch längst nicht mehr von Einzelfällen sprechen, welche die systemtreuen Medien im Rahmen von Fake-News noch immer gerne suggerieren. So trifft es nun auch Kaufhof und dies war ebenfalls absehbar. Freihandel, Globalisierung und Kanadier kaufen Kaufhof, was für eine vermeintliche Erfolgsgeschichte. Was bleibt, ist, dass auch diese Geschichte in kürzester Zeit vor die Wand gesetzt wurde und die Leidtragende auch hier wohl wieder die Arbeitnehmer sein werden. Bis 2020 gab es eine Tarifgarantie, welche nun wohl zur Disposition steht. Dies ist auch nichts Neues, trotzdem lassen sich Arbeitnehmervertreter immer wieder auf so etwas ein, was verdeutlicht, auf welcher Seite sie tatsächlich stehen. Bei dieser Gemengelage erreichte dann der ifo-Geschäftsklimaindex auch noch ein Rekordhoch, was wiederum beweist, wie glaubwürdig solche Ausblicke sind. Wie bei den Arbeitslosenzahlen muss man hier ebenfalls vom Versuch der Volksverdummung sprechen aber diese Art der Propaganda hat eben im Moment Konjunktur, denn es ist Wahlkampf.

Es ist wieder Sommerloch
Die nun langsam endende Woche bot natürlich auch Neues im so genannten NSU-Prozess, wo man in München endlich mit den Plädoyers begann, was sich bei dem Tempo allerdings noch sehr lange hinziehen kann. Dies wiederum wird die Kosten des Verfahrens weiter in die Höhe treiben und aktuell ist man schon bei über 60 Millionen Euro angelangt. Eine Investition, welche nach dem Prozessende durchaus noch einmal in Frage gestellt werden dürfte, denn, wie schon in der letzten Woche erwähnt, werden wichtige Bereiche in diesem Verfahren ausgespart und so wird es wohl keine ganzheitliche Aufklärung der Taten geben und dann wäre es wohl eine Fehlinvestition gewesen. Bald steht auch dort die Sommerpause an und noch ist nicht absehbar, wie weit man bis dahin kommt. So könnte man nun meinen, dass das Sommerloch immer näher kommen würde. Schaut man sich Nachrichtenformate der systemtreuen Medien an, könnte man aktuell schon denken, man sei mittendrin. Dies liegt vor allem auch daran, dass es auch diesen Sommer wieder Wetter gibt und daraus Schlagzeilen gemacht werden. Tief Alfred und der Klimawandel oder ganz einfach ein normaler Sommer, könnte man es wohl zusammenfassen. Das Klima verändert sich, was auch nicht im Ansatz eine Nachricht darstellt, denn es ist schon seit Milliarden von Jahren so und wird wohl auch immer so bleiben. Nun muss man aber den Klimawandel verkaufen und damit werden die jährlichen Sommerüberschwemmungen auch diesmal wieder zu einem riesigen Thema. Anstatt nun angemessen auf solche Szenarien vorbereitet zu sein, denn man ist davon genauso überrascht, wie vom Schneefall im Winter, arbeitet man lieber weiter an irgendwelchen Geschäftsmodellen, die auf dem von Menschenhand geschaffenen Klimawandel basieren. Ein Fakt, den man mittlerweile einfach geschaffen hat. Sollte sich zeigen, dass dieser Fakt gar keiner war, sind schon wieder riesige Summen in die immer gleiche Richtung verschoben und am eigentlichen Problem hat sich rein gar nichts verändert. Auch an dieser Stelle bleiben keine Fragen in Sachen Systemwechsel offen und auch das passende Zitat war wieder ganz schnell gefunden.

`Die Erfindungen für Menschen werden unterdrückt, die Erfindungen gegen sie gefördert.`

Bertold Brecht (Deutscher Dramatiker und Lyriker 1898-1956)

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Kategorie: Das Zitat der Woche 2017 · Ein Kommentar zur Woche · Gesellschaft · Kultur · Medien · Politik · Umwelt · Wirtschaft · Zitate

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